Freitag, 3. Juli 2020

Episode #355: Zwei glorreiche Halunken (ESP/IT/BRD/USA 1966)

Nachdem sich die Herren Gramsch und Lohmi bei ihrem letzten Ausflug in den wilden Westen Sergio Leones nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, blicken sie mit großer Vorfreude und Nervosität auf das Mega-Meisterwerk Zwei glorreiche Halunken (Il buono, il brutto, il cattivo a.k.a. The Good, the Bad and the Ugly, 1966). Was für eine Erleichterung, dass sich das stilistisch wie inhaltlich bahnbrechende Epos so frisch gehalten hat wie am ersten Tag. Vor allem die Leistungen von Maestro Morricone und Eli Wallach als Tuco sorgen für endlose Schwärmereien. Da können die Karl May-Festspiele in Bad Segeberg nicht mithalten. #sorrynotsorry


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Dienstag, 30. Juni 2020

BEE66: Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall (USA 1999)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoWenn Johannes Klan im Bahnhofskino aufschlägt, hagelt es qualitativ hochwertige Filmkost. Und auch wenn der olle Lohmi von Galaxy Quest (2000) weniger begeistert ist als sein geschätzter Gast aus Rostock, ist man sich doch einig, dass gute Filmparodien im Kino Mangelware sind und daher jeder guckbare Vertreter seiner Zunft erst mal Wertschätzung verdient. Johannes und Patrick sprechen viel über Star Trek, Science Fiction Fandom und wie sich das Wiedersehen mit Dean Parisots teils kultisch verehrter Komödie im Zeitalter der allmächtigen Nerds so anfühlt. Bei Grabthars Hammer - hört diese Podcast Episode!

Folgt Johannes bei Twitter und schenkt ihm an der Seite seiner Co-Hosts Frederik und Manuel beim On Screen Filmpodcast euer Gehör. Sein sehr sehenswertes "Favourite Movie of All Time Tournament" findet ihr in seinem YouTube Channel.

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Freitag, 26. Juni 2020

Episode #354: Doctor Sleep - Director's Cut (USA 2019/2020)

Lange nicht mehr über Stephen King gesprochen, oder? Just kidding, ist doch der Altmeister gruseliger Blockbusterschmöker ein gerne und oft gesehener Gast im Bahnhofskino. Und da er derzeit in Kino und Fernsehen präsent ist wie seit den frühen 80er Jahren nicht mehr, haben sich der Lohmi und Herr Gramsch vorgenommen, ein Prachtexemplar der aktuellen King-Mania unter die Lupe zu nehmen. Ist Doctor Sleeps Erwachen (Doctor Sleep, 2019) genau die Fortsetzung, auf die vierzig Jahre niemand gewartet hat? Oder kann der erfolgreiche Newcomer Mike Flanagan dem Stoff mehr abgewinnen als die meisten Kritiker, die Kings literarisches Sequel bei Erscheinen zumeist verrissen? Und wie genau inszeniert man einen Nachfolger zu einem Meilenstein des Horrorfilms mit dem Segen des Autors, der genau diese Adaption so hasst? Die beiden Herren haben sich so ihre Gedanken gemacht...

Hier findet ihr den Bahnhofskino Podcast zu The Shining (1980). Den BEEpodcast zu Mike Flanagans Spuk in Hill House (2018) mit Patrick und Gast Katharina findet ihr ebenfalls im Blog oder im Podcatcher eurer Wahl.


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Freitag, 19. Juni 2020

BEE65: Rollerball (USA 1975) & Rollerball (USA 2002)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoLieblingsgast Stefan Jung hat mit Norman Jewisons Rollerball (1975) wieder einen Klassiker des US-Kinos der 70er Jahre im Gepäck. Und diesmal gibt es sogar einen halbwegs aktuellen Anlass, dem wir ebenfalls unsere Aufmerksamkeit schenken: Die neue 4K-Veröffentlichung aus dem Hause Capelight. Wir finden überwiegend lobende Worte, sprechen über die Restauration durch Torsten Kaiser von TLE Films, die cinephile bzw. nerdige Filmblase bei Facebook und den beiläufigen Rassismus im Kino vergangener Tage. Die scharfe Kritik heben wir uns für John McTiernans Rollerball-Remake mit Chris Klein und LL Cool J aus dem Jahre 2002 auf, in dem so gar nichts richtig läuft und das dennoch ein großes Faszinosum für uns darstellt.

Lest mehr von Stefan im Filmblog Fluxkompensator und lauscht ihm und seinen Co-Hosts im bei stets hörenswerten Deep Red Radio.

Timecodes:
  • 00:01:15 - 01:04:40 Filmgespräch Rollerball (Norman Jewison, 1975)
  • 01:04:40 - 01:31:10 Filmgespräch Rollerball (John McTiernan, 2002)
  • 01:31:10 - 01:41:20 (Ende) Stefans aktuelle Heimkinoprojekte

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Freitag, 12. Juni 2020

Episode #353: Für eine Handvoll Dollar (BRD/ESP/I 1964) & Für ein paar Dollar mehr (BRD/ESP/F/I 1965)

Da hat man schon einmal zwei der legendärsten und audiovisuell berauschendsten Italowestern aller Zeiten vor sich und dann verliert man sich in einer Diskussion über dramaturgische Details. So zumindest widerfährt es Daniel und Patrick bei ihrem Blick zurück auf Sergio Leones Für eine Handvoll Dollar (Per un pugno di dollari, 1964) und Für ein paar Dollar mehr (Per qualche dollaro in più, 1965). Immerhin besteht an der Coolness von Clint Eastwood wenig Zweifel, dem die beiden Herren ganz nebenbei zum 90. Geburtstag gratulieren, auch wenn dies in der Episode keine Erwähnung findet. Alles in allem also eher ein staubiges Vergnügen.

Timecodes:
  • 00:04:10 - 00:57:40 Für eine Handvoll Dollar (Sergio Leone, 1964)
  • 00:57:40 - 01:36:55 (Ende) Für ein paar Dollar mehr (Sergio Leone, 1965)

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Freitag, 5. Juni 2020

Episode #352: Hörerfragen zum achten Geburtstag

Am 2. Juni 2012 ging das Bahnhofskino erstmals auf Sendung. Und da uns selbst krumme Geburtstage Anlass genug sind, um in Erinnerungen zu schwelgen und uns den Bauch pinseln zu lassen, haben wir euch wieder einmal darum gebeten, uns mit Fragen zu löchern. Wir sprechen über Vergangenes, Zukünftiges, großes Blockbuster- und kleines Autorenkino, die Faszination des Schunds, unsere Kunst und den digitalen Filmdiskurs. Das Feedback war überwältigend, weswegen wir leider nicht jede Einsendung berücksichtigen konnten. Wer mehr Anekdotisches von uns hören möchte, dem seien daher unsere früheren Fragen-Specials ans Herz gelegt.

Danke an alle Hörerinnen und Hörer, die uns seit acht Jahren oder erst wenige Wochen begleiten. Ohne euch würde dies alles verdammt wenig Spaß machen. ❤️

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Freitag, 29. Mai 2020

Episode #351: Pieces - Stunden des Wahnsinns (ESP 1982) & 12 Monkeys (USA 1995)

Eine Woche voller Überraschungen erwartet die beiden Herren und somit wohl auch alle Hörer*innen dieses Rundfunkprogramms. Denn der Lohmi und Herr Gramsch sind sich erstaunlich einig über die Qualitäten (oder deren Mangel) des spanischen Ausnahme-Slashers Pieces - Stunden den Wahnsinns (Mil gritos tiene la noche, 1982). Weniger Harmonie herrscht ausgerechnet angesichts des vielerorts zum modernen Science Fiction-Meisterwerk gekürten 12 Monkeys (Twelve Monkeys, 1995), der zumindest einen der beiden Hosts nicht so recht begeistern kann. Aber reicht das, um nach der Harmonie vergangener Wochen mal wieder die Fetzen im Bahnhofskino fliegen zu lassen?

Timecodes:
  • 00:01:15 - 00:38:35 Pieces (Juan Piquer Simón, 1982)
  • 00:38:35 - 01:39:55 (Ende) 12 Monkeys (Terry Gilliam, 1995)

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Freitag, 22. Mai 2020

Episode #350: Das Imperium schlägt zurück (USA 1980)

Drei Monate hat's gedauert, aber nun setzen die Herren Lohmi und Gramsch endlich ihre Krieg der Sterne-Reihe fort. Dabei wird es vermutlich kritischer als es die meisten Star Wars Aficionados gerne hören. Aber keine Sorge: wir schätzen Das Imperium schlägt zurück (The Empire Strikes Back, 1980) ungemein. Die zu beantwortende Frage ist vielmehr, wie die eigenen Lebensjahre seit Anfang der 80er unsere Wahrnehmung dieses Klassikers des Blockbusterkinos geprägt haben.

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Dienstag, 19. Mai 2020

BEE64: Save the Green Planet! (KOR 2003)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoLange nichts gehört von Filmemacher Christian Grundey, mit dem sich Patrick vor einem knappen Jahr durch die gesamte Nemesis-Reihe fraß. Nicht nur hat Christian mittlerweile sein eigenes Podcast-Projekt erfolgreich aus der Taufe gehoben, er gibt dem ollen Lohmi auch den nötigen Schubs, um sich mit dem (wieder einmal) schwer angesagten koreanischen Kino zu beschäftigen. Save the Green Planet! (2003) heißt das furiose Meisterstück, mit dem Jang Joon-hwan Freunde des unkonventionellen Films begeistert. Die beiden Herren stellen fest, dass sich der bösartige Genremix aus Melodrama, Science-Fiction, Horror und Procedural ganz wunderbar gehalten hat und die Wiederentdeckung lohnt. Hört rein und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Rettung der globalen Cinephilie!

Christian unbedingt hörenswerten, Genrekino-freundlichen Podcast Filme zum Dessert findet ihr im Blog, bei Anchor.FM oder in der Audio App eures Vertrauens. Was der Hamburger im filmischen Bereich zaubert, könnt ihr auf seiner Webseite bestaunen.

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Freitag, 15. Mai 2020

Episode #349: Terror in der Oper (I 1987) & Das Phantom der Oper (USA 2004)

Wir klettern die Tonleiter rauf und runter und wagen uns an zwei Filme, die titelseitig kaum ähnlicher und inhaltlich nicht verschiedener sein könnten. Dario Argentos Terror in der Oper (Opera, 1987) gilt vielen als das letzte Meisterwerk des italienischen Maestro. Die Kinoadapation von Andrew Lloyd Webbers Das Phantom der Oper (The Phantom of the Opera, 2004) hingegen ist gemeinhin verschrien als künstlerischer Ausverkauf. Verdientes Lob? Gerechtfertigte Kritik? Wir finden es heraus. Und vor allem Daniel explodiert der Kopf angesichts manchen, das er in Joel Schumachers Film bestaunen muss. Daaa-da-da-da-da-daaaaa!

Timecodes:
  • 00:01:20 - 00:52:35 Opera (Dario Argento, 1987)
  • 00:52:35 - 01:58:10 (Ende) Das Phantom der Oper (Joel Schumacher, 2004)

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Freitag, 8. Mai 2020

Episode #348: Black Rain (USA 1989) & Hard Rain (USA/GB/DK/D/J 1998)

Nach einigen Trips in die Niederungen des schlüpfrigen Humors und nostalgisch gefärbter Filmerinnerungen besinnen sich die Herren Lohmi und Gramsch zurück auf ihren Bildungsauftrag. Oder nehmen sich zumindest vor, über Kino zu sprechen, das als zu Unrecht vergessene Qualitätsware durchgeht. In diesem Sinne stürzen sie sich auf Ridley Scotts extrem schicken Black Rain (1989) und Mikael Salomons liebevoll getricksten Hard Rain (1998) und prüfen, ob der Zahn der Zeit bereits an ihnen nagt - mit erfreulichen Resultaten. Let it rain, baby!

Timecodes:
  • 00:01:15 - 00:48:55 Black Rain (Ridley Scott, 1989)
  • 00:48:55 - 01:23:30 (Ende) Hard Rain (Mikael Salomon, 1998)

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Freitag, 1. Mai 2020

Episode #347: Liebesgrüße aus der Lederhose 6. Teil: Eine Mutter Namens Wademar (BRD 1982) & Die Supernasen (1983)

So erstaunlich erfolgreich waren die Lederhosen-Filme, dass selbst dann noch auf der Alm gejodelt wurde als man alle Schulmädchen, Kumpels und Stewardessen längst im Giftschrank bundesdeutschen Kinovergnügens eingemottet hatte. 1982 wollte es Sexklamotten-Veteran Gunter Otto noch einmal wissen und reicherte seinen bumsfidelen Klamauk mit allerlei expliziten Bildern und einem heimlichen Hauptdarsteller an, der auch im Titel aufschlägt. Warum genau sich Waldemar (Werner Röglin) in der Mutterrolle in Liebesgrüße aus der Lederhose VI (1982) wiederfindet, sei hier nicht verraten. Womit wir euch allerdings bereits an dieser Stelle überraschen können, ist die Offenbarung, dass Die Supernasen (1983) mit Mike und Thommy nur marginal besser gealtert ist als der Sexklamauk. Immerhin sind in der Lisa Film-Produktion aber einige echte Schauspieler zu finden. Phew!

Timecodes:
  • 00:01:15 - 00:43:30 Liebesgrüße aus der Lederhose VI (Gunter Otto 1982)
  • 00:43:30 - 01:27:30 (Ende) Hardcover (Dieter Pröttel, 1983)

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Freitag, 24. April 2020

Episode #346: Projekt Brainstorm (USA 1983) & Hardcover (USA 1989)

Das Bahnhofskino-Duo reist zurück in eine Zeit, in der es schneller zu beeindrucken und vor allem leichter zu erschrecken war. Insbesondere Projekt Brainstorm (Brainstorm, 1983) ließ den kleinen Daniel vor gut 30 Jahren arg verstört unter die Bettdecke flitzen. Nach alle dem Kindertrauma ist Hardcover (I, Madman, 1989) fast schon leichte Kost. Oder war schlichtweg anno dazumal aufgrund seiner Altersfreigabe und dem doch sehr blutigen und literarischen Serienkiller-Sujet für kleine Jungs wie die jungen Männer Lohmi und Gramsch nicht besonders reizvoll. Zum Glück hat sich das mit der fehlenden Reife und Jugendlichkeit längst erledigt und so rücken die im Ansatz grauen Herren ihre Monokel zurecht und lassen sich von Tibor Takács' kleinem Genreklassiker (in Maßen) verzaubern.

Timecodes:
  • 00:00:55 - 00:48:10 Projekt Brainstorm (Douglas Trumbull, 1983)
  • 00:48:10 - 01:18:30 (Ende) Hardcover (Tibor Takács, 1989)

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Dienstag, 21. April 2020

BEE63: Humanoids from the Deep (USA 1980) & Komodo - The Living Terror (AUS/USA 1999)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoPatrick darf mal wieder Fanboy sein und den wunderbaren Filmschreiber Oliver Nöding in seiner bescheidenen Hütte begrüßen. Natürlich hat dieser auch beim vierten Besuch im Bahnhofskino wieder zwei Delikatessen aus der zweiten Reihe der Filmgeschichte im Gepäck. Zuerst erfreuen sich die beiden Sleazefreunde an Effektspezialist Michael Lantieris einziger Regiearbeit Komodo - The Living Terror (1999), in der zwei Meter große Echsen eine Insel unsicher machen. Ähnlich bedrohlich, x-fach blutiger und übergriffiger geht es in Barbara Peeters Das Grauen aus der Tiefe (Humanoids from the Deep, 1980) zu. Der augenzwinkernde Exploitationer spülte Roger Corman zwar ordentlich Geld in die Kassen, sorgte aber auch für einige lange Gesichter - nicht zuletzt seitens der entmündigten Regisseurin. Aber inwieweit färbt das auf die Qualität des Amphibienterrors ab? Das redselige Duo kennt die Antwort.

Bitte besucht Olivers grandioses Filmblog Remember It for Later mit mehr Rezensionen als ihr jemals werdet lesen können.

Timecodes:
  • 00:01:00 - 00:39:00 Komodo - The Living Terror (Michael Lantieri, 1999)
  • 00:39:00 - 01:28:10 (Ende) Humanoids from the Deep (Barbara Peeters, 1980)

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Freitag, 17. April 2020

Episode #345: Eis am Stiel (ISR 1978) & Porky's (CAN 1982)

Eis am Stiel (1978) hat den Längsten. Mehr muss man zu dieser Episode nicht sagen.

Timecodes:
  • 00:01:20 - 00:56:00 Eis am Stiel (Boaz Davidson, 1978)
  • 00:56:00 - 01:38:50 (Ende) Porky's (Bob Clark, 1982)

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Freitag, 10. April 2020

Episode #344: Die 1000 Augen des Dr. Mabuse (BRD 1960) & Daleks' Invasion Earth 2150 A.D. (GB 1966)

Zeit für zwei oft übersehene Klassiker des psychotronischen Kinos der 60er. Und ausgerechnet mit Fritz Langs letztem in Deutschland produzierten Film schlägt die Regielegende erstmals in unserem Podcast auf. Aber warum auch nicht? Über die Brillanz seiner früheren Werke wurde anderswo viel gesagt. Also wie verhält es sich mit der Zeitlosigkeit seines pulpigen Rückkehr zum kriminellen Genie, dem Lang einigen Wohlstand zu verdanken hat? Nach der Wiederbegegnung mit Die 1000 Augen des Dr. Mabuse (1960) geht es zurück nach jolly good England, wo uns der gute Doctor Who mit auf eine Zeitreise in die Zukunft nimmt. Dass diese schwer unterhaltsam und zugleich schwer problembehaftet ist, behaupten wir einfach mal frech in unserem zweiten Filmschnack des Abends über Daleks' Invasion Earth 2150 A.D. (1966).

Unser erstes Doctor Who-Gespräch anno 2013 findet ihr im Archiv für Patreon- und Steady-Unterstützer*innen.

Timecodes:
  • 00:01:00 - 00:51:45 Die 1000 Augen des Dr. Mabuse (Fritz Lang, 1960)
  • 00:51:45 - 01:43:10 (Ende) Invasion Earth 2150 A.D. (Gordon Flemyng, 1966)

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Freitag, 3. April 2020

Episode #343: In den Klauen des C.I.A. (HK 1982) & Crying Freeman - Der Sohn des Drachen (CAN/F/J 1995)

Seit Jahren gewünscht, nun endlich erhört: Daniel und Patrick widmen sich der kultisch verehrten Manga-Adaption Crying Freeman (1995) und sind erleichtert darüber, dass sich all die wohlwollenden Erinnerungen an Videothekentage ihrer Jugend nicht als trügerisch herausstellen. Nach dem ästhetisch ausgesprochen delikaten Filmvergnügen mit Mark Dacascos widmen wir uns den Bemühungen von Bruce Lee-Epigone John Liu, sich mit In den Klauen des C.I.A. (aka Die Todesfalle des C.I.A., 1982) ein schlagkräftiges Denkmal zu setzen. Herausgekommen ist eine der bezauberndsten Gurken seit es Bruceploitation gibt. Und Christian Anders darf ebenfalls mit in der Suppe rühren!

Timecodes:
  • 00:01:40 - 00:39:25 In den Klauen des C.I.A. (John Liu, 1982)
  • 00:39:25 - 01:26:10 (Ende) Crying Freeman (Christophe Gans, 1995)

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Freitag, 27. März 2020

Episode #342: Gefahr aus dem Weltall (USA 1953) & Die Farbe aus dem All (USA 2019)

Das Stubenhocken geht weiter. Und wohin gucken wir in diesen schweren Zeiten lieber als nach draußen? Genauer gesagt: ins Weltall. Nachdem wir aber dort nur Tod und Verderben erblicken, wandert unser Interesse ganz schnell wieder Richtung DVD-Regal, wo uns in dieser Woche ebenfalls reichlich kosmischer Horror anstrahlt - im Oldie-but-Goldie Gefahr aus dem Weltall (It Came from Outer Space, 1953) vom guten Jack (nicht Richard-- und schon gar nicht Tom!) Arnold, und in Richard Stanleys eindrucksvollem Comeback-Spielfilm Die Farbe aus dem All (The Color Out of Space, 2019) nach H.P. Lovecraft. Ein monströses und außerirdisch gutes Vergnügen.

Timecodes:
  • 00:01:40 - 00:40:05 Gefahr aus dem Weltall (Jack Arnold, 1953)
  • 00:40:05 - 01:22:20 (Ende) Die Farbe aus dem Weltall (Richard Stanley, 2019)

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Dienstag, 24. März 2020

BEE62: Die Bronx-Katzen (Switchblade Sisters, USA 1975)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoDie Switchblade Sisters (1975) haben alles. Nicht nur einen coolen Namen für ihre Mädchengang (The Jezebels -- yeah!), sondern auch das uneingeschränkte Recht, in jedem Subgenre des abgründigen Kinos zu wildern und eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen. Knastfilm? Check. Juvenile Delinquent Drama? Check. Blaxploitationer? Check.

Jack Hills knackiger Actioner ist der Film gewordene Beweis, dass Kino nicht in eine Schublade gehört, um seine Zielgruppe zu finden und zu begeistern. Dafür plädiert auch Patricks geschätzter Gast und Wiederholungstäter André Wentzel, der so manch persönliche Anekdote über die Abenteuer von Lace, Maggie, Patch und Co. mitbringt. Welcome back, André!

Folgt André bei Twitter, Letterboxd und hört ihn im Glotzcast an der Seite seines Co-Hosts Frank.

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Freitag, 20. März 2020

Episode #341: Das Böse 2 (USA 1988) & Scream 2 (USA 1997)

Wir bleiben drin und gucken raus. Oder genauer: in die Glotze. Und was könnte den Hausarrest erträglicher machen als zwei Mal gut abgehangener Sequel-Horror? Wir palavern uns durch die durchwachsenen Freuden von Das Böse 2 (Phantasm 2, 1988) und reisen zurück nach Woodsboro, wo uns bereits Sidney, Gale, Dewey und die ganze Clique aus dem ersten Teil erwarten. Aber ist Scream 2 (1997) wirklich nur das Schnellschuss-Sequel, als das es vor gut 20 Jahren abgestraft wurde? Nun ja. Nein. Jein...

Über Das Böse (1979) und Scream (1996) sprachen wir bereits in früheren Episoden.

Timecodes:
  • 00:01:30 - 00:36:55 Das Böse 2 (Don Coscarelli, 1988)
  • 00:36:55 - 01:25:10 (Ende) Scream 2 (Wes Craven, 1997)

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Freitag, 13. März 2020

Episode #340: Salò oder Die 120 Tage von Sodom (F/I 1975)

Bereits zwei Monate ist es her, dass wir zuletzt über einen Skandalfilm-Klassiker sprachen. Mit anderen Worten: viel zu lang! Um für dieses Versäumnis ordentlich Abbitte zu leisten, haben wir uns einen Monumentalwerk des kontroversen Kinos vorgenommen. Pier Paolo Pasolinis Salò oder die 120 Tage von Sodom (Salò o le 120 giornate di Sodoma, 1975) lässt so manchen jüngeren Schocker à la Irréversible (2002) oder Antichrist (2009) wie Kasperltheater für die Kleinsten aussehen. Warum Salò mehr ist als eine Mutprobe für abgebrühte Cineasten und wie audiovisuelle Schönheit, dicke Haufen und bitter notwendige Systemkritik Hand in Hand gehen, darüber labern wir uns gegenseitig eine Frikadelle ans Ohr.

Timecodes:
  • 00:01:20 - 01:34:35 Filmbesprechung Salò (Pier Paolo Pasolini, 1975)
  • 01:34:35 - 01:43:55 (Ende) Bonus Track mit Dia Westerteicher (Evil Ed)

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Freitag, 6. März 2020

Episode #339: Söldner kennen keine Gnade (HK 1980) & Cop Land (USA 1997)

Unsere Patreon- und Steady-Pat*innen haben wieder einmal gewählt und es hätte keine schönere Auswahl für diesen regnerischen Freitag geben können. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Tsui Hark und sind (angenehm) überrascht und auch etwas überfordert von der Tatsache, dass Söldner kennen keine Gnade (Dangerous Encounters - 1st Kind, 1980) inhaltlich mal so gar nichts mit seinem deutschen Verleihtitel gemein hat. Anschließend genießen wir James Mangolds Cop Land (1997) und stellen fest, dass jede gemeinsame Szene mit Harvey Keitel und Robert De Niro mit Gold nicht aufzuwiegen ist. Und klar, Sly Stallone mit Bauchansatz ist auch ein mehr als willkommener Anblick.

Timecodes:
  • 00:03:25 - 00:52:45 Söldner kennen keine Gnade (Tsui Hark, 1980)
  • 00:52:45 - 01:29:40 (Ende) Cop Land (James Mangold, 1997)

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