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Freitag, 16. August 2019

Episode #316: Once Upon a Time in Hollywood (UK/USA 2019)

Es ist Bahnhofskino-Tradition, dass wir für Quentin Tarantino alle paar Jahre den roten Teppich ausrollen, wenn er uns mir einem neuen Film erfreut. Immerhin ist er der einzige Hollywoodregisseur, der mit großen Stars, großen Budgets und noch größerem Rummel regelmäßig kunstvollen Sleaze als Mainstreamkino verpackt. Und das mit Erfolg. Nach dem reizvollen aber dramaturgisch holprigen Western-Doppel Django Unchained (2012) und The Hateful Eight (2015) erwarteten Patrick und Daniel nicht weniger als ein Meisterwerk. Ob Once Upon a Time in Hollywood (2019) ein solches ist, wo und wie es sich im Schaffen Tarantinos einordnet, warum Social Media oft ein schlechter Ratgeber in Sachen Filmdiskurs ist, und vieles mehr erfahrt ihr hier.

Timecodes:
  • 00:01:05 - 00:24:05 Tarantino im hässlichen Internet und spoilerfreie Eindrücke
  • 00:24:05 - 01:36:20 Filmgespräch Once Upon a Time in Hollywood (Quentin Tarantino, 2019)

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Lesestoff und Hörspiele rund um Daniels Comicheldin Alina Fox könnt ihr unter AlinaFox.de bestellen. Reinschnuppern bitte beim Comicwerk.

Podcast abspielen:

Podcast Download: Hollywood.mp3 (ca. 90 MB)

Freitag, 28. April 2017

Podcast #212: Ritter der Dämonen (USA 1995) & From Dusk Till Dawn (USA 1996)

Die frühen 90er Jahre waren eine überwiegend triste Zeit für das US-Horrorkino. Die MPAA setzte die Zensurschere an jeder einigermaßen mit rotem Körpersaft gefüllten Arterie an und die großen Genrefilmmeister früherer Jahre wie Carpenter, Craven, Dante und Hooper rotierten überwiegend im künstlerischen Limbo. Ausgerechnet Spike Lees ehemaliger Kameramann Ernest Dickerson und die Indie-Darlings Quentin Tarantino und Robert Rodriguez versuchten sich daran, dem blutarmen Horrorgenre mit Ritter der Dämonen (Tales From the Crypt: Demon Knight, 1995) und From Dusk Till Dawn (1996) eine dringend benötige Vitaminkur zu verpassen. Ob dieses Unterfangen von künstlerischem Erfolg gekrönt war, erörtern die Herren Gramsch und Lohmi mit viel Liebe zum Detail und der altbekannten Uneinigkeit betreffend das Rodriguez-sche Oeuvre.

Timecodes:
  • 00:00:25 - 00:40:10 Kritik Ritter der Dämonen (Ernest R. Dickerson, 1995)
  • 00:40:10 - 01:30:05 (Ende) Kritik From Dusk Till Dawn (Robert Rodriguez, 1996)

Podcast abspielen:


Ein Dämon in RITTER DER DÄMONEN (Tales from the Crypt: Demon Knight, 1995). Quelle: Koch Media Blu-ray (skaliert)

Freitag, 29. Januar 2016

Podcast #155: The Hateful Eight (USA 2015)

Nur wenigen Regisseuren widmen wir pünktlich zur Veröffentlichung ihres neuesten Werks eine eigene Episode. Quentin Tarantino ist einer dieser Filmemacher, dessen The Hateful Eight (oder, wie es des deutsche Verleih will: The Hateful 8) das heutige Opfer unser Podcast-Rezension ist. Oder sind wir die Opfer eines überlangen Kammerspiels in einer verschneiten Hütte, das auch durch bezaubernde Bilder in 70mm Ultra Panavision, einen Score von Ennio Morricone und einer traumhaften Besetzung mit den Tarantino All-Stars (Samuel L. Jackson! Kurt Russell! Walton Goggins! Tim Roth! ...und natürlich Tarantino-Newbie und Bahnhofskino-Liebling Jennifer Jason Leigh!) nichts tut außer unser Sitzfleisch bis an die Grenzen zu strapazieren? Wir haben eine Menge Positives und Kritisches zu sagen über den achten Film des kultisch verehrten Filmemachers...

Weitere Podcasts zum Oeuvre Quentin Tarantinos findet ihr unter folgenden Links:

Lob, Kritik und Filmwünsche bitte an patrick[at]bahnhofskino.com.

Timecodes:
00:00:00 - 00:01:20 US-Kinotrailer
00:01:20 - 00:32:00 QTs Filmographie und Gedanken zu The Hateful 8 (***keine 'Spoiler'***)
00:53:45 - 01:45:50 Rezension The Hateful 8 (***'Spoiler'!***)

Podcast abspielen:


Kurt Russell in THE HATEFUL EIGHT (2015) von Quentin Tarantino. Quelle: US-Trailer (Miramax)

Donnerstag, 17. Januar 2013

Episode #26: Django Unchained (USA 2012)

Zum deutschen Kinostart von Django Unchained gibt es auch bei uns in dieser Woche kein anderes Thema als, äh, Django Unchained. Wird der Retro-Neo-Postmodern-Sonstwas-Western von Quentin Tarantino den Erwartungen gerecht oder sollte man sich auf eine Enttäuschung epochalen Ausmaßes gefasst machen? Wir sprechen im ersten Teil der Episode spoiler-frei und im späteren Verlauf dieses Podcasts - nach deutlicher Vorwarnung - very spoilerific über QTs neuesten Streich. Und das geschlagene 90+ Minuten lang. Und ihr dachtet schon, Django Unchained sei viel zu lang? Ha!

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Für alle Nostalgiker - noch mehr Bahnhofskino Tarantino-Gelaber:

Quelle: The Weinstein Company

Dienstag, 20. November 2012

Episode #20: Heathers (USA 1988) & True Romance (USA 1993)

Stört es euch, wenn wir schon mal während der Aufnahme einer Episode nervös summend nach dem roten Faden suchen? Oder das Telefon klingelt und sich die Frage im Raum breit macht, wer denn nun abnimmt? Oder live on tape die Erinnerung verblasst, wo und wann wir einen Film zum ersten Mal sahen? Falls ja, so wendet eure Blicke und Ohren von diesem Podcast ab und sucht euch eine schöne Alternative. Allen treu Verbliebenen präsentieren in dieser Woche den Christian Slater Double Whopper mit zwei seiner entzückendsten Filme. Zum einen Heathers, der in unseren Breiten viel zu lange unter dem dämlichen Titel Lethal Attraction Kinos und TV-Röhren bespielte. Außerdem sprechen wir über Tony Scotts (R.I.P.) True Romance, der Adaption des ersten Drehbuchs von Quentin Tarantino. Ein Dutzend Weltstars geben sich die Klinke in die Hand und produzieren ein mit Popkulturzitaten gespicktes, blutiges Festtags-Fresschen. Bon Appetit!

Außerdem ein paar schöne Filmtipps im Intro und wie immer viel Rock'n Roll, Koks und gute Laune mit dem ollen Lohmi und Herrn Gramsch.


Bock auf noch mehr Tarantino Podcast Goodness? Guckt mal hier und hier.

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Mittwoch, 29. August 2012

Episode #12: Quentin Tarantino von A bis Z (Teil 2) - Kill Bill (2003/2004) meets Death Proof (2007) meets Inglorious Basterds (2009)

Endlich, verdammt! Technischen Problemen, Zeitmangel und großer Müdigkeit zum Trotz haben wir es geschafft, die zwölfte Episode unseres Podcasts fertig zu stellen. Wir versprechen Besserung nächste Woche, vor allem betreffend mangelnder Konzentration und nervigen Tonproblemen. *seufz!* Danke für euer Verständnis.

Teil Deux-Zwo-Due-Two-Zwei unserer Quentin Tarantino Retrospektive beschäftigt sich weitgehend respektvoll mit dem Spätwerk des Manns mit dem großen Kinn. Los geht's mit Kill Bill Volume 1 und 2, QTs Hommage an so ziemlich jeden seiner Lieblingswestern und -Samuraifilme der 60er und 70er Jahre. Als ob das als Liebeserklärung ans Kino von anno dazumal nicht reichte, legte er ein paar Jährchen später mit Death Proof eine Ode an die Carsploitation-Streifen der 70er und 80er nach und bescherte der wunderbaren Zoë Bell die verdiente Hauptrolle in diesem, ähem, nicht ganz unproblematischen Film starring Kurt Fucking Stuntman Mike Russell ("unproblematisch" ist mein neues Lieblingswort für Filme, über deren Qualität ich mir noch nicht ganz im Klaren bin). Abschließend geht's um Tarantinos in filmische Bilder gefasste Statement "Dude, ich kann auch Arthouse!": Kein Tarantino-Film seit Pulp Fiction wurde so von den Kritikern und Publikum gefeiert wie Inglorious Basterds - und wir diskutieren, ob die Jubelschreie gerechtfertigt waren. Außerdem ein Blick auf QTs sonstige Projekte seit 2003 und ein vorsichtiger erster Blick Richtung Django Unchained, der uns Weihnachten 2012 erwartet. Viel, viel Programm für eine extra-anstrengende aber unterhaltsame Episode unseres Podcasts!

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Donnerstag, 16. August 2012

Podcast #11: Quentin Tarantino von A bis Z (Teil 1) - Reservoir Dogs (1992) meets Pulp Fiction (1994) meets Jackie Brown (1997)

Im ersten Teil unseres epischen Zweiteilers zum Oeuvre Quentin Tarantinos pissen Daniel und icke einmal spoiler-frei(!) über das Frühwerk des Mannes, der das US Independent-Kino der 90er Jahre neu befeuerte. Oder erweisen wir ihm vielmehr unsere Hochachtung? Mit chirurgischer Präzision widmen wir uns QTs Debütfilm Reservoir Dogs (1992), delektieren uns an den Qualitäten seines Meisterwerks (or ist it?) Pulp Fiction (1994), und weiden zum Finale die Elmore Leonard-Adaption Jackie Brown (1997) aus. Dazwischen streuen wir unsere ungeschönte Meinung zu Tarantinos Scripts für Natural Born Killers (oder was davon übrig blieb, 1994), True Romance (1993), einer Episode von Four Rooms (1994) und From Dusk Till Dawn (1996). Und ach ja, da gab's ja auch noch Curdled (1996) und Girl 6 (1996). Und über all dem hängt die Frage: wer hatte Quentin-Baby in den 90ern eigentlich gesagt, er sei ein brillanter Schauspieler? Und ist Robert Rodriguez der bessere filmische Handwerker als The Mighty QT? Fragen über Fragen über Fragen und Antworten, die für epische 110 Minuten Gelaber und Gebrabbel reichen. Als kleinen Bonus im Intro gibt es außerdem noch unser ehrliches und ebenfalls spoiler-freies Urteil zu Ridley Scotts Prometheus (2012). Und das war nur der erste Teil unserer Tarantiretrospektive - nächste Woche geht es weiter!

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Donnerstag, 7. Juni 2012

Django Unchained (2012) hat ersten "Teaser Trailer" unleashed

Warum ein zweieinhalbminütiger Trailer nun als Teaser tituliert wird, das wissen wohl nur Quentin Tarantino oder die schlauen Herren aus der PR-Abteilung des Verleihs. Fest steht: Django Unchained, Tarantinos Ode an den Spaghettiwestern mit Christoph Waltz, Jamie Foxx und Leonardo Di Caprio sieht, äh, ganz-okay-beinahe-gut aus. Wem der Beginn des Trailers etwas zu sehr nach der $100 Millionen Westerncomedy-Grütze Wild Wild West (1999) mit Will Smith stinkt, den sollte spätestens der Franco Nero-Gastauftritt zum Finale versöhnen.

Ich bleibe skeptisch, wie immer bei Tarantino... und habe dennoch wenig Zweifel, dass er Weihnachten 2012 meine Skepsis mit einer doppelläufigen Schrotflinte wegpusten wird und einen verdammt guten Film abliefert.