Posts mit dem Label 1970er werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 1970er werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 24. März 2020

BEE62: Die Bronx-Katzen (Switchblade Sisters, USA 1975)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoDie Switchblade Sisters (1975) haben alles. Nicht nur einen coolen Namen für ihre Mädchengang (The Jezebels -- yeah!), sondern auch das uneingeschränkte Recht, in jedem Subgenre des abgründigen Kinos zu wildern und eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen. Knastfilm? Check. Juvenile Delinquent Drama? Check. Blaxploitationer? Check.

Jack Hills knackiger Actioner ist der Film gewordene Beweis, dass Kino nicht in eine Schublade gehört, um seine Zielgruppe zu finden und zu begeistern. Dafür plädiert auch Patricks geschätzter Gast und Wiederholungstäter André Wentzel, der so manch persönliche Anekdote über die Abenteuer von Lace, Maggie, Patch und Co. mitbringt. Welcome back, André!

Folgt André bei Twitter, Letterboxd und hört ihn im Glotzcast an der Seite seines Co-Hosts Frank.

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent unabhängiges, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteady oder eine Kaffeespende (keine Anmeldung nötig). Alle Möglichkeiten, uns unter die Arme zu greifen, findest du auf der Hilf mit!-Seite. ☢


Podcast abspielen:

Podcast Download: BEEBronx.mp3 (ca. 60 MB)

Freitag, 13. März 2020

Episode #340: Salò oder Die 120 Tage von Sodom (F/I 1975)

Bereits zwei Monate ist es her, dass wir zuletzt über einen Skandalfilm-Klassiker sprachen. Mit anderen Worten: viel zu lang! Um für dieses Versäumnis ordentlich Abbitte zu leisten, haben wir uns einen Monumentalwerk des kontroversen Kinos vorgenommen. Pier Paolo Pasolinis Salò oder die 120 Tage von Sodom (Salò o le 120 giornate di Sodoma, 1975) lässt so manchen jüngeren Schocker à la Irréversible (2002) oder Antichrist (2009) wie Kasperltheater für die Kleinsten aussehen. Warum Salò mehr ist als eine Mutprobe für abgebrühte Cineasten und wie audiovisuelle Schönheit, dicke Haufen und bitter notwendige Systemkritik Hand in Hand gehen, darüber labern wir uns gegenseitig eine Frikadelle ans Ohr.

Timecodes:
  • 00:01:20 - 01:34:35 Filmbesprechung Salò (Pier Paolo Pasolini, 1975)
  • 01:34:35 - 01:43:55 (Ende) Bonus Track mit Dia Westerteicher (Evil Ed)

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent unabhängiges, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteady oder eine Kaffeespende (keine Anmeldung nötig). Alle Möglichkeiten, uns unter die Arme zu greifen, findest du auf der Hilf mit!-Seite. ☢


Podcast abspielen:

Podcast Download: Salo.mp3 (ca. 105 MB)

Freitag, 28. Februar 2020

Episode #338: Krieg der Sterne (USA/GB 1977)

Star Wars-Megafan Daniel und Star Wars-Gelegenheitsgucker Patrick tun etwas, was sie nur selten wagen: sie reden einfach mal drauflos. Ohne roten Faden, dafür mit ausreichend Sinn und Verstand. Glauben sie. Und das über einen Film. Der heißt Krieg der Sterne (Star Wars, 1977) und einige von euch haben vielleicht von ihm gehört. Erwartet aber nicht, vor der 80. Minute viel über George Lucas' Science Fiction-Epos selbst zu erfahren. Denn die beiden Herren sind sehr damit beschäftigt, alte Gefühle und Erinnerungen hierzu aufzuarbeiten und diese auf die Probe zu stellen. Und das macht durchaus Freude.
Weitere empfehlenswerte Filmgespräche zum ersten Teil der Star Wars-Reihe findet ihr bei unseren Freunden von Spätfilm ("Krieg der Sterne mit Kinderaugen") und Second Unit.

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

Bitte beachte, dass du nur noch bis morgen, den 29. Februar, Patricks Columbo-Buch durch die Vorbestellung deines signierten Exemplars unterstützen kannst. Vielen Dank!

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent unabhängiges, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteady oder eine Kaffeespende (keine Anmeldung nötig). Alle Möglichkeiten, uns unter die Arme zu greifen, findest du auf der Hilf mit!-Seite. ☢


Podcast abspielen:

Podcast Download: Sternenkrieg.mp3 (ca. 120 MB)

Freitag, 31. Januar 2020

Episode #335: Flesh Gordon (USA 1974) & Krieg der Eispiraten (USA 1984)

Da haben die Herren Gramsch und Lohmi mal richtig tief in die Klamottenkiste gegriffen - mit wechselhaftem Erfolg. Spannend ist auf jeden Fall die Beobachtung, wie harmlos kindisch ein Sexfilm und wie bösartig Unterhaltung für die ganze Familie sein kann. Über dies und vieles andere zerbrechen sich die Co-Hosts den Kopf im Angesicht der albernen Weltraumabenteuer Flesh Gordon (1974) und Krieg der Eispiraten (The Ice Pirates, 1984). Anschließend schalteten sie die Mikrofone aus und bemalten sich gegenseitig die... Nasen.

Timecodes:
  • 00:01:00 - 00:31:15 Flesh Gordon (Howard Ziehm & Michael Benveniste, 1974)
  • 00:31:15 - 01:10:35 (Ende) Krieg der Eispiraten (Stewart Raffill, 1984)

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

Weitere Infos zu Christian Genzels Dokumentation Finding Planet Porno über Flesh Gordon-Mastermind Howard Ziehm findet ihr bei den Abspannguckern, wo Michael mit Editor René Hoffmann über die Zukunft seines Filmprojekts spricht.

Bis zum 29. Februar kannst du Patricks Columbo-Buch durch die Vorbestellung deines signierten Exemplars unterstützen. Vielen Dank!

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent unabhängiges, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteady oder eine Kaffeespende (keine Anmeldung nötig). Alle Möglichkeiten, uns unter die Arme zu greifen, findest du auf der Hilf mit!-Seite. ☢




Podcast abspielen:

Podcast Download: FleshPirates.mp3 (ca. 70 MB)

Donnerstag, 16. Januar 2020

Columbo, Columbo - Das (inoffizielle) Buch zur Serie



Liebe Bahnhofskino-Hörer*innen,

ich schreibe wieder mal. Und zwar zu Columbo. Nicht nur einen Blogbeitrag, sondern ein ganzes Buch. Aber nur, wenn das auch jemand lesen möchte und ich es mir leisten kann.

Um das herauszufinden, habe ich all meinen Mut zusammengerafft und eine Startnext-Kampagne gestartet, über die ihr euch ein (oder mehrere) Exemplare meines Buchs Columbo, Columbo vorbestellen könnt. Sollte das Interesse groß genug sein, wird es Anfang 2021 erscheinen und eine 300+-seitige Liebeserklärung und kritische Wiederentdeckungsreise durch mehrere Jahrzehnte amerikanischer Fernsehgeschichte sein. Solltet ihr genauso viel für Peter Falk und seinen knittrigen Ermittler übrig haben, bestellt am besten gleich. Die Kampagne endet am 29. Februar. Und nicht nur gibt es die ersten 111 Bücher zum Freundschaftspreis von €21,90, sie bringen mein Projekt auch ordentlich in Schwung und ich muss nicht länger darüber nachgrübeln, ob jemand Columbo, Columbo lesen möchte.

Habt ihr Fragen? Oder wollt über Columbo sprechen? Oder sucht einfach einen kompetenten Gast zu abseitiger und damaliger Film- und Fernsehkultur für euren nächsten Podcast? Ihr erreicht mich wie gewohnt unter patrick[at]bahnhofskino.com.

Alles Gute und bis gleich drüben bei Startnext! 😉

Patrick

P.S.: Ich habe auch ein Video gedreht (weil ohne geht's bei solchen Crowdfundingkisten leider nicht). Phew!


Freitag, 20. Dezember 2019

#331: Das Leben des Brian (GB 1979)

Rechtzeitig zu den Feiertagen serviert das Bahnhofskino euch die erste Hälfte des ketzerischsten Double Features seit Existenz seiner Skandalfilmreihe. Aus Anlass der Geburt von Baby Yoda Jesus werfen unsere Co-Hosts einen euphorischen Blick zurück auf Das Leben des Brian (Monty Python's Life of Brian, 1979), der nicht nur in seiner britischen Heimat eine lautstarke Debatte um Kunst- und Meinungsfreiheit aufwarf. Inwieweit der Film wirklich ach-so-frevelhaft ist, welche Gags vierzig Jahre später immer noch so gut wirken wie einst (und welche weniger), und ob das Werk seit Erscheinen an Relevanz verloren hat, wird ausführlich von den beiden Python-Heads Lohmi und Gramsch erörtert. Hach!

In Teil 2 unseres This ain't your Daddy's Jesus-Doppels geht es nach den Feiertagen mit Die letzte Versuchung Christi (1988) weiter.

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent privat finanziertes, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteadymit einer PayPal Spende oder via Dauerauftrag. Alle Möglichkeiten, uns zu fördern, findest du auch auf der Hilf mit!-Seite. ☢

Lesestoff und Hörspiele rund um Daniels Comicheldin Alina Fox könnt ihr unter AlinaFox.de bestellen. Reinschnuppern bitte beim Comicwerk.

Podcast abspielen:

Podcast Download: Brian.mp3 (ca. 65 MB)

Dienstag, 10. Dezember 2019

BEE56: Time Breaker (Get Mean, I/USA 1975)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoDefinitiv aus der Kategorie noch-nie-gehört, aber das will ja nichts heißen, wie wir aus plusminus 400 Episoden dieses Podcasts gelernt haben. Ob der mit dem wenig sinnvollen hiesigen Verleihtitel Time Breaker (Get Mean, 1975) gestrafte Film von Ferndinando Baldi ein verstecktes Juwel oder eine eher zu Recht vergessene Obskurität ist, klärt Patrick mit Special Guest André Wentzel, seines Zeichens Spezialist für Kino aus der zweiten Reihe. Die Vorzeichen sind jedenfalls positiv: Star Tony Anthony konnte die Rolle des Fremden bereits in drei zunehmend (w)irren Italowestern etablieren, bevor er sich dazu entschloss, seinen Helden in ein Zeitreiseabenteuer zu schicken. Klingt gut? Klar! Und ist auch mindestens, äh, halb so gut wie ihr es euch vorstellt.

Folgt dem Freund steiler Thesen André bei Twitter und hört in den Glotzcast rein, den er mehr oder weniger häufig an der Seite seines Co-Host Frank mit unbequemen Meinungen füllt. Lust auf mehr liebenswerten Italo-Nonsens mit André? Patreon- und Steady-Supporter können exklusiv sein Gespräch mit Patrick über den hirnschmelzenden Zombi 3 (1988) genießen.

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent privat finanziertes, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteadymit einer PayPal Spende oder via Dauerauftrag. Alle Möglichkeiten, uns zu fördern, findest du auch auf der Hilf mit!-Seite. ☢

Podcast abspielen:

Podcast Download: MeanBreaker.mp3 (ca. 70 MB)

Dienstag, 26. November 2019

BEE55: Night Moves: Die heiße Spur (USA 1975)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoDer wunderbare Stefan Jung ist wieder mal zu Gast und hat - das sollte wirklich niemanden überraschen - einen ebenso wunderbaren Film dabei. Diesmal hat er gar richtig in die Vollen gelangt und einen persönlichen Liebling von Patrick dazu auserkoren, den beiden Herren den gemeinsamen Abend zu versüßen. Der zu Unrecht oft übersehene Night Moves: Die heiße Spur (1975) macht alles richtig und landet trotz Starbesetzung und maximaler Kunstfertigkeit dennoch meist nur auf den hinteren Plätzen, wenn die Meisterwerke des New Hollywood Cinema der 70er Jahre benannt werden. Ein Skandal, wie Patrick und Stefan finden, und folgen Regisseur Arthur Penn und seinem Star Gene Hackman in die Abgründe Hollywoods und der menschlichen Seele.

Hört mehr von Stefan und seinen schlauen Co-Moderatoren im hörenswerten Deep Red Radio Podcast. Stefan schreibt außerdem für das Filmblog Fluxkompensator. Seine Texte findet ihr in zahlreichen Heimkinoveröffentlichungen, beispielsweise im Booklet zum im Kürze erscheinenden Suicide Kings (1997).

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent privat finanziertes, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteadymit einer PayPal Spende oder via Dauerauftrag. Alle Möglichkeiten, uns zu fördern, findest du auch auf der Hilf mit!-Seite. ☢

Podcast abspielen:

Podcast Download: NightMoves.mp3 (ca. 70 MB)

Freitag, 13. September 2019

Episode #319: Uhrwerk Orange (A Clockwork Orange, GB/USA 1971)

Glücklicherweise sind Daniel und Patrick zu zweit. Denn so lässt sich mancher harte Brocken innerhalb ihrer Skandalfilmreihe besser ertragen und sie können sich bei mentalen Aussetzern auch mal gegenseitig unter die Arme greifen. Aber trotz Schlaflosigkeit und Schnupfnase steckt viel Leidenschaft für Stanley Kubricks Uhrwerk Orange (A Clockwork Orange, 1971) in dieser Episode, in der die beiden Herren mit teils sehr unterschiedlichen kontroversen Aspekten des Filmklassikers zu kämpfen haben. Und die eigene jahrzehntelange Historie mit dieser einst verachteten und versteckten Literaturverfilmung kann man ja auch nicht einfach so beiseite wischen.

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent privat finanziertes, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteadymit einer PayPal Spende oder via Dauerauftrag. Alle Möglichkeiten, uns zu fördern, findest du auch auf der Hilf mit!-Seite. ☢

Lesestoff und Hörspiele rund um Daniels Comicheldin Alina Fox könnt ihr unter AlinaFox.de bestellen. Reinschnuppern bitte beim Comicwerk.

Podcast abspielen:

Podcast Download: Clockwork.mp3 (ca. 75 MB)

Dienstag, 10. September 2019

BEE49: Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies (I 1979)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoDer wunderbare Alexander Sobolla besucht mal wieder das schmuddelige Bahnhofskino und hat einen Titel aus dem Schaffen des legendären Lucio Fulci dabei, der dieses Etablissements würdig ist: Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies (Zombi 2, 1979). Ja, genau, der Italo-Zombiefilm to end all Italo-Zombiefilms! Alexander und Patrick schwimmen mit den Haien in der Südsee, graben nach untoten Eroberern, pfeifen zu Fabio Frizzis Klängen, und entschlüsseln, wie Fulci und sein Drehbuchautor Dardano Sacchetti aus kaltem Kommerz ein Exploitation-Kunstwerk machten.

Folgt Alexander und seinem Co-Host René Hoffmann bei Twitter und genießt Schönes für die Ohren im Abspanngucker Podcast. Avanti, avanti!

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent privat finanziertes, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteadymit einer PayPal Spende oder via Dauerauftrag. Alle Möglichkeiten, uns zu fördern, findest du auch auf der Hilf mit!-Seite. ☢

Hinweis: Patreon- und Steady-Unterstützer erhalten in diesem Monat exklusiv einen Director's Cut dieser Episode.

Podcast abspielen:

Podcast Download: Zombi2.mp3 (ca. 80 MB)

Freitag, 6. September 2019

Episode #318: Leichen pflasten seinen Weg (F/I 1968) & Companeros (ESP/I/BRD 1970)

Wenn es sowas wie das offizielle Who-Is-Who des Italowesterns gäbe, mit dem Personal der heutigen Bahnhofskino Episode könnte man es mindestens zur Hälfte füllen. Tomás Milián, Franco Nero, Klaus Kinski, Luigi Pistilli, Fernando Rey und Gaststars wie Jean-Louis Trintignant und Jack Palance geben sich Klinke und Schießeisen in die Hand - und das in gleich zwei Filmen des legendären Sergio Corbucci. Dabei mag Leichen pflastern seinen Weg (Il grande silenzio, 1968) als der größere Klassiker gelten. Aber auch Lasst uns töten, Companeros a.k.a. Companeros (Vamos a matar, compañeros, 1970) bietet genug ohrenbetäubenden Irrsinn, um die müden Revolverhelden Gramsch und Lohmi ordentlich zu befeuern.

Timecodes:
  • 00:01:05 - 01:02:40 Filmgespräch Leichen pflastern seinen Weg (Sergio Corbucci, 1968)
  • 01:02:40 - 01:32:00 Filmgespräch Companeros (Sergio Corbucci, 1970)

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent privat finanziertes, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteadymit einer PayPal Spende oder via Dauerauftrag. Alle Möglichkeiten, uns zu fördern, findest du auch auf der Hilf mit!-Seite. ☢

Lesestoff und Hörspiele rund um Daniels Comicheldin Alina Fox könnt ihr unter AlinaFox.de bestellen. Reinschnuppern bitte beim Comicwerk.

Podcast abspielen:

Podcast Download: Corbucci.mp3 (ca. 85 MB)

Montag, 26. August 2019

Episode #317: Shaft (USA 1971) & Death Machines (USA 1976)

Daniel und Patrick mögen zwar die smoothesten Stimmen in der deutschsprachigen Podcastlandschaft haben (*hüstel!*), so richtig glaubwürdig können sie sich aber nicht in die schwarze US-Kultur der frühen 70er Jahre eingrooven. Zum ziemlich wunderbaren Blaxploitation-Klassiker Shaft (1971) haben sie dennoch einiges zu sagen. Insbesondere Herrn Gramsch fehlen anschließend ein wenig der Worte angesichts der grandiosen Schundigkeit von Death Machines (DT: Die Todesmaschine, 1976). Sein Co-Host ist dafür umso verzauberter. Nicht zuletzt, weil der Lohmi sich wünscht, es gäbe deutlich mehr Filme, in denen Bösewichte gewaltsam durch eine Bazooka zu Tode kommen. Bam!

Timecodes:
  • 00:01:05 - 00:09:50 Hörerfeedback zu Once Upon a Time in Hollywood (2019)
  • 00:09:50 - 00.48:15 Filmgespräch Shaft (Gordon Parks, 1971)
  • 00:48:15 - 01:16:05 Filmgespräch Death Machines (Paul Kyriazi, 1976)

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent privat finanziertes, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteadymit einer PayPal Spende oder via Dauerauftrag. Alle Möglichkeiten, uns zu fördern, findest du auch auf der Hilf mit!-Seite. ☢

Lesestoff und Hörspiele rund um Daniels Comicheldin Alina Fox könnt ihr unter AlinaFox.de bestellen. Reinschnuppern bitte beim Comicwerk.

Podcast abspielen:

Podcast Download: ShaftMachines.mp3 (ca. 75 MB)

Dienstag, 30. Juli 2019

BEE45: The Fifth Cord (Giornata nera per l'ariete, I 1971)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoPatrick und einer seiner liebsten Gäste, der ehrenwerte André Wentzel, genießen einen erstklassigen Giallo aus der der zweiten Reihe, der vor allem auf ästhetischer Ebene zu begeistern weiß. Zudem gibt Franco Nero vor der Kamera von Vittorio Storaro (Apocalypse Now) sein Bestes als bärbeißiger, saufender Journalist auf der Suche nach dem obligatorischen Mörder mit den schwarzen Handschuhen. Vor und nach dem sehr launigen Filmgespräch zu Ein schwarzer Tag für den Widder (Giornata nera per l'ariete AKA The Fifth Cord, 1971) von Luigi Bazzoni gibt es noch eindeutige Meinungen zu Christoph Waltz, schlechtem Schnaps und blöden Filmen von smarten Filmemachern.

Folgt André bei Twitter, Letterboxd und hört ihn im Glotzcast an der Seite seines Co-Hosts Frank.

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent privat finanziertes, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteady oder mit einer kleinen PayPal Spende. Alle Möglichkeiten, uns zu fördern, findest du auch auf der Hilf mit!-Seite. ☢

Podcast abspielen:

Podcast Download: Widder.mp3 (ca. 60 MB)

Freitag, 19. Juli 2019

Episode #312: Lady Snowblood (J 1973) & American Samurai (USA 1992)

Freund des Hauses und Podcastkollege Chris (Devils and Demons) tröstet Patrick über Daniels kurze Urlaubsabwesenheit mit martialischen Action-Extravaganzen hinweg. Zuerst lässt sich das Duo vom Cannon-Spätwerk American Samurai (1992) das Hirn frittieren. Dabei gibt es reduzierte Schauspielkunst und poetische Filmzitate hart an der Schmerzgrenze zu bestaunen. Ein Dutzend tote Wikinger und Barbaren später verdreht Meiko Kaji den Herren als Lady Snowblood (Shurayuki-hime, 1973) den Kopf. Dabei wird klar, dass Toshiya Fujitas legendärer Exploitationer so viel mehr ist als nur die Blaupause für Quentin Tarantinos Kill Bill (2003).

Folgt unserem Gast Chris bei Twitter oder packt ihn euch gleich auf die Ohren, sei es mit dem Horror Podcast Devils and Demons an der Seite seines Co-Host Pascal oder gemeinsam mit den Spürnasen von True Crime Germany.

Timecodes:
  • 00:01:05 - 00:45:30 American Samurai (Sam Firstenberg, 1992)
  • 00:45:30 - 01:17:15 (Ende) Lady Snowblood (Toshiya Fujita, 1973)

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

Bitte unterstützt Bahnhofskino und die Bahnhofskino Extended Edition bei Patreon oder Steady. Weitere Möglichkeiten, uns zu fördern, findet ihr auf der Hilf mit!-Seite.

Podcast abspielen:

Podcast Download: SnowSamurai.mp3 (ca. 80 MB)

Dienstag, 25. Juni 2019

BEE41: Two-Lane Blacktop (USA 1971)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoLange hat's gedauert. Und immerhin zwei Mal gastierte der olle Lohmi bereits beim Abspanngucker Podcast (zu High Noon und Outland sowie zum Lieblingsfilm, Der Tod trägt schwarzes Leder). Nun besucht Exil-Maltese Alexander Sobolla das schmuddelige Bahnhofskino mit einem untypisch hochklassigen Titel: Monte Hellmans ebenso unterhaltsames wie esoterisches Roadmovie Two-Lane Blacktop (1971) verzaubert die Herren dermaßen, dass sie über dem Filmgenuss und viel berechtigter Schwärmerei über schicke Autos, großartige Musik, Warren Oates und ein nahezu totes Subgenre des US-Kinos beinahe die Zeit vergessen. Steigt ein und reist mit!

Folgt Alexander und seinem Co-Host René Hoffmann bei Twitter und genießt 390 PS akustische Power im Abspanngucker Podcast.

Alexander und Patrick erwähnen übrigens diese sehr gelungene Hit Parade Episode über posthume Chart-Hits.

Bitte unterstützt Bahnhofskino und die Bahnhofskino Extended Edition bei Patreon oder Steady. Weitere Möglichkeiten, uns zu fördern, findet ihr auf der Hilf mit!-Seite.

Podcast abspielen:


Podcast Download: Blacktop.mp3 (ca. 100 MB)

Freitag, 17. Mai 2019

Episode #305: Das Böse (USA 1979) & Psycho II (USA 1983)

Zwei liebenswert-abgründige Thriller, die beide nicht genau wissen, wonach ihnen der Sinn steht, versüßen den Herren Gramsch und Lohmi den Wochenausklang. Vor allem aber sollten sich alle Freund*innen des fantastischen Films freuen, dass Don Coscarellis Das Böse (Phantasm, 1979) nicht länger als wegen Gewaltverherrlichung beschlagnahmter Titel gebrandmarkt ist. Zwar spritzt auch hier gelegentlich ein wenig Blutsuppe, aber ähnlich wie bei Norman Bates' Rückkehr in Psycho II (1983) liegt der Reiz des Films in seinem irrsinnigen Stilmix aus Groteske, Psychodrama und eiskaltem Horror. Die beiden Co-Hosts hatten jedenfalls ihren diebischen Spaß beim Gespräch über diese zwei Mini-Klassiker.

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

Bitte unterstützt Bahnhofskino und die Bahnhofskino Extended Edition bei Patreon oder Steady. Weitere Möglichkeiten, uns zu fördern, findet ihr auf der Hilf mit!-Seite.

Timecodes:
  • 00:01:10 - 00:30:10 Filmkritik Das Böse (Don Coscarelli, 1979)
  • 00:30:10 - 01:07:15 (Ende) Filmkritik Psycho II (Richard Franklin, 1983)

Podcast abspielen:

Podcast Download: PhantasmPsycho2.mp3 (ca. 65 MB)


Bill Thornbury und Angus Scrimm in DAS BÖSE (Don Coscarelli, 1979). Quelle: Koch Media Blu-ray Screenshot (skaliert)

Freitag, 5. April 2019

Episode #301: All You Need Is Cash (GB/USA 1978) & Walk Hard - The Dewey Cox Story (USA 2007)

Daniel macht sich und seinem Co-Host Patrick ein verspätetes Geburtstagsgeschenk und zaubert die kurzweilige Satire auf das Lebenswerk der Beatles ins Podcastprogramm. Leider sind sich die beiden Herren weder hinsichtlich der Qualität der Gags in The Rutles: All You Need Is Cash (1978) noch der musikalischen Leistungen der Fab Four aus Liverpool einig. Bevor es allerdings zu hitzig wird, kühlt die weitgehend wohlwollende Einigkeit über Rocklegende Dewey Cox in Walk Hard (2007) die Gemüter. Phew! Das war knapp.

Hier findet ihr die von Patrick und Daniel genannten YouTube Clips zum Editing von Bohemian Rhapsody und die Walk Hard referenzierende Biopic-Kritik vom Patrick Willems.

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

Bitte unterstützt Bahnhofskino und die Bahnhofskino Extended Edition bei Patreon oder Steady. Weitere Möglichkeiten, uns zu fördern, findet ihr auf der Hilf mit!-Seite.

Timecodes:
  • 00:01:10 - 00:51:35 Filmkritik The Rutles: All You Need Is Cash (Eric Idle & Gary Weis, 1978)
  • 00:51:35 - 01:26:50 (Ende) Filmkritik Walk Hard - The Dewey Cox Story (Jake Kasdan, 2007)

Podcast abspielen:

Podcast abspielen:
 RutlesWalkHard.mp3 (ca. 85 MB)

John C. Reilly und Jenna Fischer in WALK HARD (Jake Kasdan, 2007). Quelle: Verleih (Columbia Pictures)

Freitag, 1. März 2019

Episode #296: Straw Dogs (Wer Gewalt sät, GB/USA 1971)

Die Bahnhofskino Skandalfilmreihe geht in die zweite Runde. Nachdem sich Herr Gramsch und der Lohmi kürzlich an The Birth of a Nation (1915) die Zähne ausbeißen durften, schnappen nun die Straw Dogs (1971) an der Leine von Meisterregisseur Sam Peckinpah nach den beiden Co-Hosts. Zu gleichen Teilen gehasst und geliebt, vielerorts verboten und mancherorts gefeiert, ist Wer Gewalt sät... (DT) wie gemacht für ein spannendes Filmgespräch über die Grenzen des Zeigbaren, moralische Doppelstandards, faschistoide Tendenzen und die Frage, welches Geschlecht dieser Film mehr verachtet.

Mehr von Kontroversen befeuerte Schwärmereien Über Straw Dogs gibt es bei unseren Freunden Max und Christian von Wiederaufführung.

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

Bitte unterstützt Bahnhofskino und die Bahnhofskino Extended Edition bei Patreon oder Steady. Weitere Möglichkeiten, uns mit eurem Support über Wasser zu halten, findet ihr auf der Hilf mit!-Seite.

Podcast abspielen:

Podcast Download: StrawDogs.mp3 (ca. 75 MB)


Dustin Hoffmann in STRAW DOGS (Sam Peckinpah, 1971). Quelle: Screenshot Criterion Blu-ray (skaliert)

Montag, 25. Februar 2019

BEE29: Eiskalte Typen auf heißen Öfen (I 1976)


Italo-Connaisseur Heiko Hartmann besucht Patrick ein weiteres Mal, um einem schroffen Poliziottesco aus der zweiten Reihe die überfällige Aufmerksamkeit zu schenken. Ruggero (Cannibal Holocaust) Deodatos Eiskalte Typen auf heißen Öfen (Uomini si nasce poliziotti si muore, 1976) bereitet aber nicht nur Freude, sondern auch mittelschweres Kopfzerbrechen angesichts seiner fragwürdigen (oder fehlenden?) politischen Haltung, schlecht alternder Gags und der schäbigen Attitüde seiner Selbstjustiz-verliebten Protagonisten. Am Ende aber siegt der exploitative Spaß über zeitgemäße Erwartungen an Political Correctness - und das ist vermutlich gut so.

Lest Heikos sehr empfehlenswertes Blog Allesglotzer und werdet Mitglied im von ihm gegründeten Italo-Forum Dirty Pictures. Pronto!

Bitte unterstützt Bahnhofskino und die Bahnhofskino Extended Edition bei Patreon oder Steady. Weitere Möglichkeiten, uns über Wasser zu halten, findet ihr auf der Hilf mit!-Seite.

Podcast abspielen:

Freitag, 15. Februar 2019

Episode #294: Rocker (BRD 1972) & Die Sieger (D 1994)

Patrick lebte 25 Jahre lang mit überwiegend ekstatischen, doch zwiespältigen Gefühlen hinsichtlich Dominik Grafs Die Sieger (1994), der anno dazumal den deutschen Actionfilm auf internationales Niveau verfrachten sollte und kläglich an den Kinokassen scheiterte. Nun durften er und Sieger-Neuling Daniel den ambitionierten Möchtegern Director's Cut im Kino sehen. Was Graf einst versuchte, er triumphiert und scheitert, und inwieweit der Film die Wiederentdeckung lohnt, wird im nicht immer harmonischen Filmgespräch geklärt. Zuvor allerdings reisen die beiden Herren ins Hamburger Miljöö  und setzen Klaus Lemkes legendärem TV-Film Rocker (1972) ein akustisches Denkmal. Denn wer Rocker nicht kennt, der hat wahrscheinlich auch noch nie gebumst. Und wer bumsen kann, der kann auch saufen. Und Filme gucken. Oder so ähnlich.

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

Bitte unterstützt Bahnhofskino und die Bahnhofskino Extended Edition bei Patreon oder Steady. Weitere Möglichkeiten, uns zu fördern, findet ihr auf der Hilf mit!-Seite.

Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:38:30 Filmkritik Rocker (Klaus Lemke, 1972)
  • 00:38:30 - 00:40:20 Der hörenswerte(!) Werbeblock
  • 00:40:20 - 01:32:15 (Ende) Filmkritik Die Sieger (Dominik Graf, 1994)

Podcast abspielen:


Podcast Download: RockerSieger.mp3 (ca. 90 MB)

Herbert Knaup in Die Sieger (Dominik Graf, 1994). Quelle: Bavaria Film