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Freitag, 26. Oktober 2018

Episode #280: Der Exorzist - Director's Cut (1973/2001)

Ist es in den letzten Jahren tatsächlich schick geworden, Der Exorzist (The Exorcist, 1973) nicht mehr gruselig zu finden? Und inwiefern konnte der vor einigen Jahren veröffentlichte Director's Cut des Films nachhelfen und selbst die tapfersten Filmfreunde aus den Kinosesseln jagen? In der aktuellen #Horrorctober Minisode (keine Sorge, ab nächster Woche gibt es wieder das gewohnte Double Feature!) geben Daniel und Patrick ihr Bestes, um einem gleichermaßen zu Tode bejubelten und verteufelten Klassiker des Horrorkinos neue Perspektiven abzugewinnen. Vor allem aber wird reminisziert und geschwärmt, dass es nur so kracht im Gebälk.

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

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Podcast Download: DerExorzist.mp3 (40 MB)

Linda Blair in DER EXORZIST - DIRECTOR'S CUT (William Friedkin, 1973/2001). Quelle: Screenshot Warner Blu-ray (skaliert)

Freitag, 31. Oktober 2014

Podcast #100: Halloween Trailerschau Extravaganza

Die beiden Herren freuen sich über den gruseligsten Tag des Jahres und das Jubiläum ihres Podcasts. Aus diesem Anlass gibt es viel gegenseitiges auf-die-Schulter-klopfen, ein kritischer Blick zurück auf frühe Episoden und ein paar vorsichtige Ausblicke. Aber das Filmvergnügen darf natürlich nicht zu kurz kommen. Dafür schießen der Lohmi und Herr Gramsch dem Halloween'schen Datum entsprechend acht Kinotrailer von mehr oder weniger großen Horrorfilmklassikern in den Äther hinaus und geben ihren Senf dazu. Mitgucken ist erlaubt und erwünscht! (>> siehe unten)

Lob, Kritik, Filmwünsche und bliblablubb bitte an patrick@bahnhofskino.com schicken.

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Podcast Download: http://traffic.libsyn.com/bahnhofskino/Bahnhofscast_Episode_100.mp3 (ca. 52 MB)

Alle acht Kinotrailer zum Mitgucken und Mitgenießen:


Montag, 24. Oktober 2005

Dominion: Prequel to The Exorcist (USA 2005) - Short Review [R2]

Mehr als die dreieinhalb Absätze der nun folgenden Kurzkritik ist Dominion: Der Anfang des Bösen wirklich nicht wert. Nicht etwa, dass Paul Schraders Urversion der später von Renny Harlin übernommenen Produktion ein wirklich schlechter Streifen ist! Er ist nur in so ziemlich allen Punkten höchst mittelmäßig. Mittelmaß ist schlimm genug. Aber ein mittelmäßiger Schrader ist Grund genug, um Tränen zu vergießen.

Dominion ist Harlins Version der Vorgeschichte zu einem DER Horrorklassiker der 70er zwar überlegen, doch macht er im Vergleich zu dieser nicht den qualitativen Quantensprung, dem ihm so einge US-amerikanische Kritiker zugesprochen haben. Der wunderbare Stellan Skarsgard traumwandelt durch die marrokanische Szenerie, die unterdrückte Leidenschaft Clara Bellars entflammt nur auf Teelicht-Niveau, und Pop-Sternchen Billy Crawford chargiert und grimassiert wild als der vom Teufel besessene Cheche (schlägt sich aber im Großen und Ganzen nicht allzu schlecht). Nur Gabriel Mann als Pater Francis ist mit ganzem Herzen bei der Sache - bevor dieses dann unvermittelt von den Pfeilen Satans durchbohrt wird.




Irgendwie hat man beim Betrachten ständig das Gefühl, diese oder jene Szene schon besser in anderen Filmen gesehen zu haben (vornehmlich natürlich in Friedkins The Exorcist). Die Dali-esken Traumsequenzen wirken unbeholfen und unfertig. Und so manche Entscheidung beim Schnitt ist eher schwer nachzuvollziehen. Vielleicht wollte Schrader aber auch nur von den teils an naive Landschaftsmalerei erinnernden Effekten so schnell wie möglich zu einer Charakterszene überblenden, um den Zuschauer nicht gänzlich der filmischen Illusion zu entreißen. Die schlechten Effekte sind wohl einerseits auf ein niedriges Budget zurückzuführen, in manchen Fällen aber nicht mal damit zu rechtfertigen. Warum z.B. CGI-Kühe, CGI-Hyänen und CGI-Schlangen wenn man doch auch echtes Getier hätte mitspielen lassen können?

Alles in allem hat der Film nichts wirklich Herausragendes zu bieten, daher erspare ich mir auch weitere Kommentare zu Drehbuch, Kamera (Vittorio Storaros schlechteste Leistung seiner langen, beeindruckenden Karriere) und Kostümen. Die DVD jedenfalls bietet ein ziemlich verwaschenes Bild, das für einen deutlich älteren Film eventuell akzeptabel wäre. Der Sound ist klar und frontlastig, doch nur an zwei oder drei Stellen hat man auch mal die Surroundkanäle bemüht (dafür aber umso wirkungsvoller). Schraders Audiokommentar ist neben ein paar Deleted Scenes das einzig nennenswerte Extra. Der Regisseur wirkt nicht besonders euphorisch, wortkarg und betont mehrfach, dass der Film eine Auftragsarbeit und nicht unbedingt ein Herzensprojekt ist. Who woulda thought?!
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