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Freitag, 22. November 2019

Episode #327: Ein Zombie hing am Glockenseil (I 1980) & Mama, Papa, Zombie (BRD 1984)

In der neuesten Skandalfilm-Episode widmen sich die Herren Lohmi und Gramsch nicht nur einer von offiziellen und selbsternannten Sittenwächtern diskreditierten filmischen Widerwärtigkeit, sondern auch einem wichtigen Stück bundesdeutscher Mediengeschichte. Kaum ein anderer Reißer aus Italien hat die Debatte um Jugendschutz und Zensur fragwürdiger Videothekenunterhaltung so befeuert wie Ein Zombie hing am Glockenseil (Paura nella città dei morti viventi, 1980). An der Speerspitze des medialen Aufschreis stand damals Mama, Papa, Zombie (1984), das ZDF-Zuschauern offenbarte, was ihre Kindern nach Feierabend so verroht. Weniger als der vergleichsweise konventionelle Horrorfilm treiben die beiden Herren Fragen rund um Wandel im Medienkonsum, Moralvorstellungen und der fragwürdigen Sinnhaftigkeit öffentlicher Empörung und Maßregelung um. Natürlich unter Einbindung größtmöglichen Naserümpfens.

Timecodes:
  • 00:01:50 - 00:26:15 Filmgespräch Ein Zombie hing am Glockenseil (Lucio Fulci, 1980)
  • 00:26:15 - 01:19:20 (Ende) Filmgespräch Mama, Papa, Zombie - Horror für den Hausgebrauch (Claus Bienfait, 1984)

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Freitag, 4. Oktober 2019

Episode #322: Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (BRD 1971)

Damit habt ihr nicht gerechnet - oder? Nachdem sich Daniel und Patrick bereits einigen legendären Skandalfilmen gestellt haben, wird jetzt vor der bundesdeutschen Haustür gekehrt. Genauer gesagt in den Parks, Bars und Toilettenhäuschen Berlins, wo sich das Ensemble von Rosa von Praunheims legendärem TV-Eklat Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (1971) herumtreibt. Die beiden Co-Hosts prüfen den unkonventionellen Agendafilm auf seinen Skandalwert aus heutiger wie damaliger Perspektive, erfreuen sich aber auch an den filmischen Qualitäten. Und der finalen Botschaft des Films - Raus aus den Toiletten - rein in die Bahnhofskinos! - können wir natürlich nur aus vollstem Herzen zustimmen.

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Freitag, 13. September 2019

Episode #319: Uhrwerk Orange (A Clockwork Orange, GB/USA 1971)

Glücklicherweise sind Daniel und Patrick zu zweit. Denn so lässt sich mancher harte Brocken innerhalb ihrer Skandalfilmreihe besser ertragen und sie können sich bei mentalen Aussetzern auch mal gegenseitig unter die Arme greifen. Aber trotz Schlaflosigkeit und Schnupfnase steckt viel Leidenschaft für Stanley Kubricks Uhrwerk Orange (A Clockwork Orange, 1971) in dieser Episode, in der die beiden Herren mit teils sehr unterschiedlichen kontroversen Aspekten des Filmklassikers zu kämpfen haben. Und die eigene jahrzehntelange Historie mit dieser einst verachteten und versteckten Literaturverfilmung kann man ja auch nicht einfach so beiseite wischen.

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Freitag, 12. Juli 2019

Episode #311: Blue Velvet (USA 1986)

Im Rahmen der Skandalfilmreihe 2019 nehmen wir uns einen persönlichen Liebling von David Lynch zur Brust: Blue Velvet (1986). Der Schwerpunkt unseres Gespräch mag auf den kontroversen Aspekten des modernen Klassikers liegen. Aber neben zahlreichen Gedanken zu sexuellen Abgründen und der Unfähigkeit (männlicher) Kritiker, die Komplexität und Intensität des Films zu ertragen, gibt es auch viel Lobhudelei und mäandernde Gedanken. Außerdem verraten wir, was anno 1986 der Schere zum Opfer fiel und warum man bestimmte Filme in leicht erregbarer Verfassung besser ohne seine Eltern sehen sollte. Alles in allem: eines unserer besten Filmgespräche dieses Jahres. Finden wir. *hüstel*

Timecodes:
  • 00:01:05 - 00:14:20 Persönliches
  • 00:14:20 - 00:48:25 Skandalöses
  • 00:48:25 - 01:00:15 Lyncheskes
  • 01:00:15 - 01:09:00 Gekürztes
  • 01:09:00 - 01:21:55 (Ende) Euphorisches

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Freitag, 24. Mai 2019

Episode #306: Onkel Remus' Wunderland (USA 1946)

Im vierten Teil ihrer Skandalfilmreihe wird es ausnahmsweise gänzlich jugendfrei. Ausgerechnet ein Disney-Klassiker über märchenhafte Tiere und den Zauber der Kindheit steht im Mittelpunkt, wenn Daniel und Patrick ihre strengen Blicke auf Song of the South (Onkel Remus' Wunderland, 1946) richten. Denn neben allerlei herzerwärmenden Botschaften hat der Film einen echten Klotz am Bein - nämlich den Vorwurf des latenten Rassismus. Wie viel davon ist dem damaligen Zeitgeist geschuldet? Wie trägt Disney zur Kontroverse bei, indem sie versuchen, den Film seit Jahrzehnten zu verstecken? Und taugen die Abenteuer rund um die liebenswerten Hauptdarsteller James Baskett und Bobby Driscoll überhaupt als waschechter Skandalfilm?

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Freitag, 12. April 2019

Episode #302: Im Kannibalendschungel (I 1980)

Im dritten Teil ihrer Skandalfilmreihe beißen sich Patrick und Daniel die Zähne an einem besonders berühmt-berüchtigten Vertreter seiner Zunft aus. Dabei beginnt alles ganz harmlos mit einer Abenteuerreise in den Amazonas-Dschungel. Das Ziel: Fremde Kulturen erforschen. Neue Freunde gewinnen. Regionale Köstlichkeiten schlemmen. Letztendlich kommt aber alles anders. Und dann können auch Riz Ortolanis bezaubernde Klänge auf der Tonspur nicht länger darüber hinwegtäuschen, dass Regisseur Tour Guide Ruggero Deodato einige Extremerfahrungen für die die beiden Co-Hosts bereit hält, die so nicht im Prospekt des Reiseveranstalters standen. Uff! Nächstes Mal geht's wieder an die Nordsee.

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Freitag, 1. März 2019

Episode #296: Straw Dogs (Wer Gewalt sät, GB/USA 1971)

Die Bahnhofskino Skandalfilmreihe geht in die zweite Runde. Nachdem sich Herr Gramsch und der Lohmi kürzlich an The Birth of a Nation (1915) die Zähne ausbeißen durften, schnappen nun die Straw Dogs (1971) an der Leine von Meisterregisseur Sam Peckinpah nach den beiden Co-Hosts. Zu gleichen Teilen gehasst und geliebt, vielerorts verboten und mancherorts gefeiert, ist Wer Gewalt sät... (DT) wie gemacht für ein spannendes Filmgespräch über die Grenzen des Zeigbaren, moralische Doppelstandards, faschistoide Tendenzen und die Frage, welches Geschlecht dieser Film mehr verachtet.

Mehr von Kontroversen befeuerte Schwärmereien Über Straw Dogs gibt es bei unseren Freunden Max und Christian von Wiederaufführung.

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Dustin Hoffmann in STRAW DOGS (Sam Peckinpah, 1971). Quelle: Screenshot Criterion Blu-ray (skaliert)

Freitag, 25. Januar 2019

Episode #291: Die Geburt einer Nation (USA 1915)

Im ersten Teil ihrer monatlichen Skandalfilmreihe schreiten Daniel und Patrick weit zurück in der Filmgeschichte und gehen gleich dorthin, wo es richtig weh tut. D.W. Griffiths Epos The Birth of a Nation (Die Geburt einer Nation, 1915) nach dem Roman The Klansman (1905) von Thomas Dixon Jr. ist ein technisch betörendes Epos und zugleich der finanziell erfolgreichste Hatespeech-Film der US-Kinogeschichte. Die beiden Herren würden so gerne über den tollen Score, die geschickte Montage, charismatische Schauspieler und tolle Schlachtszenen sprechen - wenn ihnen dabei aufgrund der widerwärtigen Agenda des Films nicht ihr Frühstück wieder hochkommen würde. *Würg!*

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Timecodes:
  • 00:00:55 - 00:06:00 Einführende Worte zur Skandalfilmreihe
  • 00:06:00 - 01:04:15 (Ende) Filmrezension Die Geburt einer Nation (D.W. Griffith, 1915)

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Walter Long in The Birth of a Nation (DW Griffith, 1915). Quelle: Screenshot Kino Lorber DVD