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Dienstag, 29. September 2020

BEE73: Metropolis 2000 (I 1982)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoIst es wirklich schon wieder rund ein Jahr her, dass Italo-Connaisseur Heiko Hartmann im Bahnhofskino aufschlug? Scandalo! Als Wiedergutmachung geht es gleich in Spielfilmlänge um einen der wunderbarsten und emanzipiert schwulsten (ja, genau!) Endzeit-Exploitationer, den das italienische Kino hergibt: Enzo Castellaris Metropolis 2000 (I nuovi barbari, 1982), dem Heiko und Patrick sehr viel Schönes abgewinnen können und sich zugleich einer Antwort auf die Frage versuchen, warum insbesondere Trash-Filmgucker einen Narren an dem explosiven Streifen gefressen haben. Diese Kostverächter!

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Dienstag, 21. April 2020

BEE63: Humanoids from the Deep (USA 1980) & Komodo - The Living Terror (AUS/USA 1999)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoPatrick darf mal wieder Fanboy sein und den wunderbaren Filmschreiber Oliver Nöding in seiner bescheidenen Hütte begrüßen. Natürlich hat dieser auch beim vierten Besuch im Bahnhofskino wieder zwei Delikatessen aus der zweiten Reihe der Filmgeschichte im Gepäck. Zuerst erfreuen sich die beiden Sleazefreunde an Effektspezialist Michael Lantieris einziger Regiearbeit Komodo - The Living Terror (1999), in der zwei Meter große Echsen eine Insel unsicher machen. Ähnlich bedrohlich, x-fach blutiger und übergriffiger geht es in Barbara Peeters Das Grauen aus der Tiefe (Humanoids from the Deep, 1980) zu. Der augenzwinkernde Exploitationer spülte Roger Corman zwar ordentlich Geld in die Kassen, sorgte aber auch für einige lange Gesichter - nicht zuletzt seitens der entmündigten Regisseurin. Aber inwieweit färbt das auf die Qualität des Amphibienterrors ab? Das redselige Duo kennt die Antwort.

Bitte besucht Olivers grandioses Filmblog Remember It for Later mit mehr Rezensionen als ihr jemals werdet lesen können.

Timecodes:
  • 00:01:00 - 00:39:00 Komodo - The Living Terror (Michael Lantieri, 1999)
  • 00:39:00 - 01:28:10 (Ende) Humanoids from the Deep (Barbara Peeters, 1980)

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Freitag, 13. März 2020

Episode #340: Salò oder Die 120 Tage von Sodom (F/I 1975)

Bereits zwei Monate ist es her, dass wir zuletzt über einen Skandalfilm-Klassiker sprachen. Mit anderen Worten: viel zu lang! Um für dieses Versäumnis ordentlich Abbitte zu leisten, haben wir uns einen Monumentalwerk des kontroversen Kinos vorgenommen. Pier Paolo Pasolinis Salò oder die 120 Tage von Sodom (Salò o le 120 giornate di Sodoma, 1975) lässt so manchen jüngeren Schocker à la Irréversible (2002) oder Antichrist (2009) wie Kasperltheater für die Kleinsten aussehen. Warum Salò mehr ist als eine Mutprobe für abgebrühte Cineasten und wie audiovisuelle Schönheit, dicke Haufen und bitter notwendige Systemkritik Hand in Hand gehen, darüber labern wir uns gegenseitig eine Frikadelle ans Ohr.

Timecodes:
  • 00:01:20 - 01:34:35 Filmbesprechung Salò (Pier Paolo Pasolini, 1975)
  • 01:34:35 - 01:43:55 (Ende) Bonus Track mit Dia Westerteicher (Evil Ed)

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Dienstag, 8. Oktober 2019

BEE51: Versus (J 2000)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoIn einem grenzwertig ekstatischen Filmgespräch macht der olle Lohmi gleich zwei wichtige Erfahrungen: zum einen, dass trotz Knistern und Rauschen in der Leitung eine sehr gut hörbare Aufnahme möglich ist. Und zum zweiten, dass er vom japanischen V-Cinema mal so gar keine Ahnung hat. Aber dafür ist sein bezaubernder und sehr kundiger Gast Sebastian Rothe da, der eloquent darlegt, welche kruden filmischen Erfahrungen es jenseits von Takashi Miike zu entdecken gibt. Nicht zuletzt Ryūhei Kitamuras Splatter-Actioner Versus (2000) mit mehr irren Samurai und rasenden Zombies als in einen handelsüblichen Wald passen. Viel Spaß!

Sebastian macht als BastiTheEnd Twitter unsicher und ist auch bei Letterboxd zu fnden. Sein lesenswertes Filmblog mit Schwerpunkt asisatisches Kino findet ihr unter Videothekenkind.de.

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Dienstag, 10. September 2019

BEE49: Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies (I 1979)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoDer wunderbare Alexander Sobolla besucht mal wieder das schmuddelige Bahnhofskino und hat einen Titel aus dem Schaffen des legendären Lucio Fulci dabei, der dieses Etablissements würdig ist: Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies (Zombi 2, 1979). Ja, genau, der Italo-Zombiefilm to end all Italo-Zombiefilms! Alexander und Patrick schwimmen mit den Haien in der Südsee, graben nach untoten Eroberern, pfeifen zu Fabio Frizzis Klängen, und entschlüsseln, wie Fulci und sein Drehbuchautor Dardano Sacchetti aus kaltem Kommerz ein Exploitation-Kunstwerk machten.

Folgt Alexander und seinem Co-Host René Hoffmann bei Twitter und genießt Schönes für die Ohren im Abspanngucker Podcast. Avanti, avanti!

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Hinweis: Patreon- und Steady-Unterstützer erhalten in diesem Monat exklusiv einen Director's Cut dieser Episode.

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Freitag, 2. August 2019

Episode #314: Psycho IV (USA 1990) & Hobo with a Shotgun (CAN 2011)

Wenige Stunden vor der Aufzeichnung von Episode #313 erfuhren wir vom Tode Rutger Hauers (1944-2019). Da wir den Verlust eines unserer liebsten Kinohelden nicht ohne eine entsprechende Würdigung verknuspern können, nehmen wir sein Spätwerk Hobo with a Shotgun (2011) als Anlass, um die Karriere des nimmermüden und hochtalentierten Holländers Revue passieren zu lassen. Da spielt es kaum noch eine Rolle, dass der kanadische Retro-Exploitationer um einen schießwütigen Obdachlosen ziemlich ranziger Quark ist. Etwas besser schneidet Psycho IV (1990) ab, mit dem sich Anthony Perkins von seiner Rolle als Norman Bates verabschiedet. Große Bühne oder kleines Schmierentheater? Unsere Meinungen gehen diesbezüglich etwas auseinander. Aber Hauptsache, wir haben unseren Spaß. Oder? *hüstel*

Timecodes:
  • 00:01:15 - 00:10:30 Erinnerungen an Rutger Hauer
  • 00:10:30 - 00:41:05 Hobo with a Shotgun (Jason Eisener, 2011)
  • 00:41:05 - 01:20:55 Psycho IV (Mick Garris, 1990)

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Lesestoff und Hörspiele rund um Daniels Comicheldin Alina Fox könnt ihr unter AlinaFox.de bestellen. Reinschnuppern bitte beim Comicwerk.

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Freitag, 19. Juli 2019

Episode #312: Lady Snowblood (J 1973) & American Samurai (USA 1992)

Freund des Hauses und Podcastkollege Chris (Devils and Demons) tröstet Patrick über Daniels kurze Urlaubsabwesenheit mit martialischen Action-Extravaganzen hinweg. Zuerst lässt sich das Duo vom Cannon-Spätwerk American Samurai (1992) das Hirn frittieren. Dabei gibt es reduzierte Schauspielkunst und poetische Filmzitate hart an der Schmerzgrenze zu bestaunen. Ein Dutzend tote Wikinger und Barbaren später verdreht Meiko Kaji den Herren als Lady Snowblood (Shurayuki-hime, 1973) den Kopf. Dabei wird klar, dass Toshiya Fujitas legendärer Exploitationer so viel mehr ist als nur die Blaupause für Quentin Tarantinos Kill Bill (2003).

Folgt unserem Gast Chris bei Twitter oder packt ihn euch gleich auf die Ohren, sei es mit dem Horror Podcast Devils and Demons an der Seite seines Co-Host Pascal oder gemeinsam mit den Spürnasen von True Crime Germany.

Timecodes:
  • 00:01:05 - 00:45:30 American Samurai (Sam Firstenberg, 1992)
  • 00:45:30 - 01:17:15 (Ende) Lady Snowblood (Toshiya Fujita, 1973)

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Freitag, 12. April 2019

Episode #302: Im Kannibalendschungel (I 1980)

Im dritten Teil ihrer Skandalfilmreihe beißen sich Patrick und Daniel die Zähne an einem besonders berühmt-berüchtigten Vertreter seiner Zunft aus. Dabei beginnt alles ganz harmlos mit einer Abenteuerreise in den Amazonas-Dschungel. Das Ziel: Fremde Kulturen erforschen. Neue Freunde gewinnen. Regionale Köstlichkeiten schlemmen. Letztendlich kommt aber alles anders. Und dann können auch Riz Ortolanis bezaubernde Klänge auf der Tonspur nicht länger darüber hinwegtäuschen, dass Regisseur Tour Guide Ruggero Deodato einige Extremerfahrungen für die die beiden Co-Hosts bereit hält, die so nicht im Prospekt des Reiseveranstalters standen. Uff! Nächstes Mal geht's wieder an die Nordsee.

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Freitag, 1. März 2019

Episode #296: Straw Dogs (Wer Gewalt sät, GB/USA 1971)

Die Bahnhofskino Skandalfilmreihe geht in die zweite Runde. Nachdem sich Herr Gramsch und der Lohmi kürzlich an The Birth of a Nation (1915) die Zähne ausbeißen durften, schnappen nun die Straw Dogs (1971) an der Leine von Meisterregisseur Sam Peckinpah nach den beiden Co-Hosts. Zu gleichen Teilen gehasst und geliebt, vielerorts verboten und mancherorts gefeiert, ist Wer Gewalt sät... (DT) wie gemacht für ein spannendes Filmgespräch über die Grenzen des Zeigbaren, moralische Doppelstandards, faschistoide Tendenzen und die Frage, welches Geschlecht dieser Film mehr verachtet.

Mehr von Kontroversen befeuerte Schwärmereien Über Straw Dogs gibt es bei unseren Freunden Max und Christian von Wiederaufführung.

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Dustin Hoffmann in STRAW DOGS (Sam Peckinpah, 1971). Quelle: Screenshot Criterion Blu-ray (skaliert)

Montag, 25. Februar 2019

BEE29: Eiskalte Typen auf heißen Öfen (I 1976)


Italo-Connaisseur Heiko Hartmann besucht Patrick ein weiteres Mal, um einem schroffen Poliziottesco aus der zweiten Reihe die überfällige Aufmerksamkeit zu schenken. Ruggero (Cannibal Holocaust) Deodatos Eiskalte Typen auf heißen Öfen (Uomini si nasce poliziotti si muore, 1976) bereitet aber nicht nur Freude, sondern auch mittelschweres Kopfzerbrechen angesichts seiner fragwürdigen (oder fehlenden?) politischen Haltung, schlecht alternder Gags und der schäbigen Attitüde seiner Selbstjustiz-verliebten Protagonisten. Am Ende aber siegt der exploitative Spaß über zeitgemäße Erwartungen an Political Correctness - und das ist vermutlich gut so.

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Freitag, 14. Dezember 2018

Episode #287: Faster, Pussycat! Kill! Kill! (USA 1965) & Showgirls (USA 1995)

Die Namen Russ Meyer und Paul Verhoeven erzählen bereits (fast) die ganze Geschichte. Aber trotz wiederholter Besuche der beiden Sleaze-Opis in unserem Podcast durften wir die beiden Herren nie gemeinsam begrüßen. Mit zwei Ikonen des transgressiv-emanzipierten(?!) Kinos, Tura Satana und Elizabeth Berkley als göttliche Nomi Malone, an ihrer Seite kann eigentlich gar nichts schief gehen. Oder doch? Wir testen Faster, Pussycat! Kill! Kill! (Die Satansweiber von Tittfield, 1965) und Showgirls (1995) auf Herz, Brüste und Nieren - und sind dabei nicht immer einer Meinung.

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Timecodes:
  • 00:01:25 - 00:45:00 Kritik Faster, Pussycat! Kill! Kill! (Russ Meyer, 1965)
  • 00:45:00 - 01:33:55 (Ende) Kritik Showgirls (Paul Verhoeven, 1995)

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Podcast Download:
PussycatShowgirls.mp3 (ca. 90 MB)

Tura Satana (Faster, Pussycat! Kill! Kill!, Regie: Russ Meyer) und Elizabeth Berkley (Showgirls, Regie: Paul Verhoeven). Quelle: Werbemittel Verleih

Dienstag, 9. Oktober 2018

BEE12: Das Haus an der Friedhofsmauer (I 1981)

Es ist #Horrorctober! Kein zwingender aber nichtsdestotrotz willkommener Anlass, um sich einen echten Kenner des italienischen Horrorkinos in den Podcast einzuladen und über die Lichtgestalt Lucio Fulci (1927-1996) zu sprechen. Aber Gast Heiko Hartmann und der olle Lohmi haben nicht nur viel zum Regisseur und dessen meisterhaften Das Haus an der Friedhofsmauer (Quella villa accanto al cimitero, 1981) zu sagen. Auch die Filmsammlerszene und die zumindest für Patrick nicht nachvollziehbaren Blüten, die die Beliebtheit von Zombie-Streifen in Form unzähliger Steelbooks, Mediabooks und Bootlegs trägt, ist ein zentrales Thema dieser Episode. So zentral, dass er und sein geschätzter Gast selbst nach 30 Minuten noch damit kämpfen, im Gespräch zurück zum modrigen Keller von Dr. Freudstein und dessen geflügelten Haustieren zu finden.

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Das im Frühjahr 2018 entstandene Gespräch zu Fulcis Über dem Jenseits (Episode #250) zwischen Patrick und Daniel könnt ihr hier genießen.

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Freitag, 28. September 2018

Episode #276: Beim Sterben ist jeder der Erste (USA 1972) & Boogie Nights (USA 1997)

Patrick und Daniel nehmen Abschied von Burt Reynolds (1938-2018). Dass der charismatische Haudegen mehr drauf hatte als kunterbunte Action und hartgekochte Thriller beweisen zwei Filme aus der Frühphase und Abendrot seiner Kinokarriere. John Boormans meisterhafter Beim Sterben ist jeder der Erste (Deliverance, 1972) nimmt uns mit auf den schicksalhaften Kanu-Trip von vier Freunden, der in Vergewaltigung und Tod endet. Anschließend bleiben wir in den 70er Jahren und verfolgen die Karriere von Pornostar Dirk Diggler (Mark Wahlberg), der sich und seinen Prengel an der Seite des von Reynolds gespielten Mentors zu Weltrum führt. Doch das ist nur die erste Hälfte von Boogie Nights (1997), denn die korrupten 80er warten schon hinter der nächsten Ecke...

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Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:01:20 Kinotrailer Boogie Nights
  • 00:01:20 - 00:45:45 - Kritik Beim Sterben ist jeder der Erste (John Boorman, 1972)
  • 00:45:45 - 01:36:00 (Ende) Kritik Boogie Nights (Paul Thomas Anderson, 1997)

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Burt Reynolds in DELIVERANCE (John Boorman, 1972) und BOOGIE NIGHTS (Paul Thomas Anderson, 1997). Quellen: Warner Bros. & New Line Cinema

Freitag, 7. September 2018

Episode #274: The Wild Bunch (USA 1969) & Die im Sattel verrecken (USA 1970)

Patrick und der Hustinetten lutschende Daniel kriegen endlich mal wieder ein richtiges Filetstück zwischen die Kiemen und laben sich mit Wein, Weib und Gesang an all den Freuden, die Sam Peckinpahs The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz (1969) zu bieten hat. Sofern man über den Film überhaupt etwas Kritikwürdiges sagen kann, bringt es das tödliche Duo mit Sicherheit zur Sprache. Überraschenderweise präsentiert sich aber auch die etwas lieblose Vorspeise Cain's Cutthroats (Die im Sattel verrecken, 1971) als durchaus wohlschmeckend... und sei es nur im Abgang. Mjam!

Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:24:25 Kritik Cain's Cutthroats (Kent Osborne, 1971)
  • 00:24:25 - 01:00:30 Kritik The Wild Bunch (Sam Peckinpah, 1969)

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Podcast Download: https://cdn.podigee.com/media/podcast_4463_bahnhofskino_genrefilme_von_a_bis_sleaze_episode_274_274_the_wild_bunch_1969_die_im_sattel_verrecken_1971.mp3 (ca. 55 MB)


Robert Ryan in THE WILD BUNCH (Sam Peckinpah, 1969). Quelle: Warner Blu-ray Screenshot (bearbeitet)

Freitag, 1. Juni 2018

Podcast #260: 3 Dev Adam (TUR 1973) & Max Headroom - Der Film (GB 1985)

Wie langweilig und bieder kann ein Film mit den Alternativtiteln 3 Mighty Men oder Spider-Man Vs. Captain America and Santo (3 Dev Adam, 1973) eigentlich sein? Die Antwort darauf ist nicht die beste. Aber Daniel und Patrick finden trotzdem Dinge, über die man sich sehr freuen kann. Beispielsweise Tod durch Meerschweinchen. Oder waren es Hamster? Und wie viel würden wohl die Organhändler in Max Headroom: 20 Minutes Into the Future (1985) für die zwei Lebern oder ein Nierchen der beiden Herren locker machen? Fragen über Fragen...

Ach ja, und der Podcast ist nun sechs Jahre alt. Cra-zeeee, Muthafuckas!

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Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:30:55 Kritik 3 Dev Adam (Tevfik Fikret Uçak, 1973)
  • 00:30:55 - 01:08:40 (Ende) Kritik Max Headroom (Rocky Morton, Annabel Jankel, 1985)

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Freitag, 20. April 2018

Podcast #256: Turkey Shoot (AUS 1982) & The Running Man (USA 1987)

Gemeinsam mit den Kindern vom Bahnhofskino haben sich der Lohmi und Herr Gramsch am 13. April im Filmrauschpalast Moabit zusammengefunden, um sich inmitten von hochprozentigem Fusel, lieben Hörern und Kollegen sowie einem sehr schlauen Kinopublikum auf die Zelluloid gewordene Menschenjagd zu begeben. Die Herren sprechen über zwei laute Highlights des Abends: Paul Michael Glasers angenehm käsigen The Running Man (1987) mit uns Arnie und Brian Trenchard-Smiths wahnwitzigen Exploitationer Turkey Shoot (Insel der Verdammten, 1982). Nach einigen Tagen der Ausnüchterung erstrahlt der ein oder andere Moment in diesen Filmen nicht mehr ganz so glorreich wie auf der großen Kinoleinwand. Aber insbesondere der olle Lohmi versucht, das das finstere Herz von Herrn Gramsch für die ekstatischen Freuden zu begeistern, die letztgenannter Film bereit hält.

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Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:13:00 Die Herren erzählen vom Kinoabend
  • 00:13:00 - 00:40:45 Kritik Turkey Shoot (Brian Trenchard-Smith, 1982)
  • 00:40:45 - 01:05:55 (Ende) Kritik The Running Man (Paul Michael Glaser, 1987)

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Richard Dawson und Arnold Schwarzenegger in RUNNING MAN (1987). Quelle: Verleih (bearbeitet)

Freitag, 9. März 2018

Podcast #250: Über dem Jenseits (I 1981) & Repo! The Genetic Opera (USA 2008)

Manche Podcasts würden Jubiläumsepisoden ja zum Anlass nehmen, um sich in fröhlicher Runde gegenseitig auf die Schulter zu klopfen und ein nostalgisch gefärbtes Wohlfühlprogramm runter zu kurbeln. Stattdessen wird es in der 250. (regulären) Episode des Bahnhofskinos eher kontrovers und ungemütlich. Nicht nur bieten die rezensierten Filme Über dem Jenseits (Alternativtitel: Die Geisterstadt der Zombies, OT: E tu vivrai nel terrore! L'aldilà, 1981) und Repo! The Genetic Opera (2008) so manches Verstörende auf der audiovisuellen Ebene, auch in ihrem Urteil über die beiden Werke sind sich die Herren eher uneinig. Lasst die Spinnen--, äh, Spiele beginnen!

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Timecodes:

  • 00:00:00 - 00:15:10 Jubiläums-Geplänkel
  • 00:15:10 - 00:50:30 Kritik Über dem Jenseits (Lucio Fulci, 1981)
  • 00:50:30 - 01:33:00 (Ende) Kritik Repo! The Genetic Opera (Darren Lynn Bousman, 2008)

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Emily (Cinzia Monreale) in ÜBER DEM JENSEITS / DIE GEISTERSTADT DER ZOMIES (I 1981). Quelle: Arrow Blu-ray Screenshot (skaliert)

Freitag, 16. Februar 2018

Podcast #247: Die Klasse von 1984 (CAN 1982) & Cherry 2000 (USA 1987)

Wider Erwarten ist nur einer der beiden Herren entzückt vom heutigen 80er-Doppelwhopper. Dabei bringt Die Klasse von 1984 (Class of 1984, 1982) alle Voraussetzungen mit, um mögliche Kritikpunkte in die Null- und Nichtigkeit zu pulverisieren: Punks, Drogen, Sex, Crime und abgetrennte Körperteile. Doch Herr Gramsch bleibt kritisch, weswegen sein Co-Host schnell das Thema wechselt, um ihn mit dem skurillen Cyberpunk-Action-Adventure-RomCom-Hybriden Cherry 2000 (1987) zu begeistern. Doch auch hier springt der Funke nur beim enthusiasmierten Lohmi über...

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Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:39:45 Kritik Die Klasse von 1984 (Mark L. Lester, 1982)
  • 00:39:45 - 01:09:10 (Ende) Kritik Cherry 2000 (Steve de Jarnatt, 1987)

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Timothy van Patten als Peter Stegman in DIE KLASSE VON 1984 (1982). Quelle: Screenshot Kino Lorber Blu-ray (skaliert)

Freitag, 28. Juli 2017

Podcast #223: Blutiger Freitag (BRD 1972)

Auch ohne Herrn Gramsch, der Gerüchten zufolge gerade mit nackten Händen Feuerquallen im Meer vor Barbados fängt, zaubert der Lohmi in dieser Woche allen Freunden der Krautploitation ein Lächeln ins Gesicht. Gemeinsam mit unseren Freunden Max Roth und Christian Dzubiel vom Lieblings-Kinopodcast Wiederaufführung bringen wir die Ohren zum Glühen und Hosen zum Platzen. Rolf Olsens Blutiger Freitag (1972) ist ein Schlag ins Gesicht für Spießbürger und Hippies gleichermaßen - und alle dazwischen natürlich auch. Nicht zuletzt dank Raimund Harmstorf als Heinz Klett, dem wohl korruptesten Filmhelden, den der Bundesdeutsche Unterhaltungsfilm(TM) der 70er Jahre zu bieten hatte. München, halt dich fest!

Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:01:40 Kinotrailer Blutiger Freitag
  • 00:01:40 - 00:16:50 Über low-cost/high-quality Filmrestaurationen und vieles mehr
  • 00:16:50 - 01:09:30 Rezension Blutiger Freitag (1972)
  • 01:09:30 - 01:16:30 Outro

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Raimund Harmstorf als Heinz Klett in BLUTIGER FREITAG (1972). Quelle: Aushangkarte (Ausschnitt) / Gloria Film

Freitag, 7. April 2017

Podcast #209: Sie tötete in Ekstase (BRD/ESP 1971) & Up! (USA 1976)

Zwei Koryphäen der schmutzigen Leinwand sind mit aufreizenden Geschichten über Liebe, Lust und Tod im Podcast zu Gast. Wir sprechen über die (ersehnte) Rehabilitation des Schmuddelkinos, die Redundanz klassischer Erzählmuster und das eigene sexuelle Erwachen im Angesicht des RTL-Nachtprogramms. Als Aufhänger hierfür dienen zwei Filme, die wir fest in unsere Arme und Herzen geschlossen haben: Jess Francos Sie tötete in Ekstase (1971) und Russ Meyers Up! (DT: Drüber, drunter und drauf, 1976).

Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:00:45 Kinotrailer Sie tötete in Ekstase
  • 00:00:45 - 00:33:55 Rezension Sie tötete in Ekstase (Jess Franco, 1971)
  • 00:33:55 - 01:17:55 Rezension Up! (Russ Meyer, 1976)
  • 01:17:55 - 01:20:10 Epilog mit Film-Lotterie

Podcast abspielen:


Susann Korda in SIE TÖTETE IN EKSTASE (1971). Quelle: Severin Blu-ray Screenshot