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Freitag, 26. Juni 2020

Episode #354: Doctor Sleep - Director's Cut (USA 2019/2020)

Lange nicht mehr über Stephen King gesprochen, oder? Just kidding, ist doch der Altmeister gruseliger Blockbusterschmöker ein gerne und oft gesehener Gast im Bahnhofskino. Und da er derzeit in Kino und Fernsehen präsent ist wie seit den frühen 80er Jahren nicht mehr, haben sich der Lohmi und Herr Gramsch vorgenommen, ein Prachtexemplar der aktuellen King-Mania unter die Lupe zu nehmen. Ist Doctor Sleeps Erwachen (Doctor Sleep, 2019) genau die Fortsetzung, auf die vierzig Jahre niemand gewartet hat? Oder kann der erfolgreiche Newcomer Mike Flanagan dem Stoff mehr abgewinnen als die meisten Kritiker, die Kings literarisches Sequel bei Erscheinen zumeist verrissen? Und wie genau inszeniert man einen Nachfolger zu einem Meilenstein des Horrorfilms mit dem Segen des Autors, der genau diese Adaption so hasst? Die beiden Herren haben sich so ihre Gedanken gemacht...

Hier findet ihr den Bahnhofskino Podcast zu The Shining (1980). Den BEEpodcast zu Mike Flanagans Spuk in Hill House (2018) mit Patrick und Gast Katharina findet ihr ebenfalls im Blog oder im Podcatcher eurer Wahl.


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Freitag, 5. Juni 2020

Episode #352: Hörerfragen zum achten Geburtstag

Am 2. Juni 2012 ging das Bahnhofskino erstmals auf Sendung. Und da uns selbst krumme Geburtstage Anlass genug sind, um in Erinnerungen zu schwelgen und uns den Bauch pinseln zu lassen, haben wir euch wieder einmal darum gebeten, uns mit Fragen zu löchern. Wir sprechen über Vergangenes, Zukünftiges, großes Blockbuster- und kleines Autorenkino, die Faszination des Schunds, unsere Kunst und den digitalen Filmdiskurs. Das Feedback war überwältigend, weswegen wir leider nicht jede Einsendung berücksichtigen konnten. Wer mehr Anekdotisches von uns hören möchte, dem seien daher unsere früheren Fragen-Specials ans Herz gelegt.

Danke an alle Hörerinnen und Hörer, die uns seit acht Jahren oder erst wenige Wochen begleiten. Ohne euch würde dies alles verdammt wenig Spaß machen. ❤️

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Freitag, 3. April 2020

Episode #343: In den Klauen des C.I.A. (HK 1982) & Crying Freeman - Der Sohn des Drachen (CAN/F/J 1995)

Seit Jahren gewünscht, nun endlich erhört: Daniel und Patrick widmen sich der kultisch verehrten Manga-Adaption Crying Freeman (1995) und sind erleichtert darüber, dass sich all die wohlwollenden Erinnerungen an Videothekentage ihrer Jugend nicht als trügerisch herausstellen. Nach dem ästhetisch ausgesprochen delikaten Filmvergnügen mit Mark Dacascos widmen wir uns den Bemühungen von Bruce Lee-Epigone John Liu, sich mit In den Klauen des C.I.A. (aka Die Todesfalle des C.I.A., 1982) ein schlagkräftiges Denkmal zu setzen. Herausgekommen ist eine der bezauberndsten Gurken seit es Bruceploitation gibt. Und Christian Anders darf ebenfalls mit in der Suppe rühren!

Timecodes:
  • 00:01:40 - 00:39:25 In den Klauen des C.I.A. (John Liu, 1982)
  • 00:39:25 - 01:26:10 (Ende) Crying Freeman (Christophe Gans, 1995)

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Freitag, 27. März 2020

Episode #342: Gefahr aus dem Weltall (USA 1953) & Die Farbe aus dem All (USA 2019)

Das Stubenhocken geht weiter. Und wohin gucken wir in diesen schweren Zeiten lieber als nach draußen? Genauer gesagt: ins Weltall. Nachdem wir aber dort nur Tod und Verderben erblicken, wandert unser Interesse ganz schnell wieder Richtung DVD-Regal, wo uns in dieser Woche ebenfalls reichlich kosmischer Horror anstrahlt - im Oldie-but-Goldie Gefahr aus dem Weltall (It Came from Outer Space, 1953) vom guten Jack (nicht Richard-- und schon gar nicht Tom!) Arnold, und in Richard Stanleys eindrucksvollem Comeback-Spielfilm Die Farbe aus dem All (The Color Out of Space, 2019) nach H.P. Lovecraft. Ein monströses und außerirdisch gutes Vergnügen.

Timecodes:
  • 00:01:40 - 00:40:05 Gefahr aus dem Weltall (Jack Arnold, 1953)
  • 00:40:05 - 01:22:20 (Ende) Die Farbe aus dem Weltall (Richard Stanley, 2019)

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Freitag, 13. März 2020

Episode #340: Salò oder Die 120 Tage von Sodom (F/I 1975)

Bereits zwei Monate ist es her, dass wir zuletzt über einen Skandalfilm-Klassiker sprachen. Mit anderen Worten: viel zu lang! Um für dieses Versäumnis ordentlich Abbitte zu leisten, haben wir uns einen Monumentalwerk des kontroversen Kinos vorgenommen. Pier Paolo Pasolinis Salò oder die 120 Tage von Sodom (Salò o le 120 giornate di Sodoma, 1975) lässt so manchen jüngeren Schocker à la Irréversible (2002) oder Antichrist (2009) wie Kasperltheater für die Kleinsten aussehen. Warum Salò mehr ist als eine Mutprobe für abgebrühte Cineasten und wie audiovisuelle Schönheit, dicke Haufen und bitter notwendige Systemkritik Hand in Hand gehen, darüber labern wir uns gegenseitig eine Frikadelle ans Ohr.

Timecodes:
  • 00:01:20 - 01:34:35 Filmbesprechung Salò (Pier Paolo Pasolini, 1975)
  • 01:34:35 - 01:43:55 (Ende) Bonus Track mit Dia Westerteicher (Evil Ed)

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Dienstag, 18. Februar 2020

Episode #337: 20.000 Meilen unter dem Meer (USA 1954) & Der Todesjäger (ARG/USA 1983)

Mit stolzen 103 Jahren hat sich in der vergangenen Woche Kirk Douglas aus dieser Welt verabschiedet. Herr Gramsch und der Lohmi erweisen diesem Fleisch und Muskeln gewordenen Monument des Hollywoodkinos ihren Respekt und sprechen über das Filmspektakel 20.000 Meilen unter dem Meer (20.000 Leagues Under the Sea, 1954), in dem unser Star nicht nur einen hervorragenden Eindruck hinterlässt, sondern Disney auch als Studio für große Namen vor der Kamera etablierte. Drei bis fünf Nullen kleiner war das Budget für das auf gänzlich andere Weise bezaubernde Conan-Ripoff Der Todesjäger (Deathstalker, 1983), das mit reichlich nackter Haut und Gewalt Kasse machte. Und zumindest Patrick zaubert der krude Spaß bis heute ein süßsaures Lächeln ins Gesicht.

Unsere Freunde vom CET Podcast packen den Todesjäger zu ihren liebsten "Guilty Pleasures". Dabei kann doch Vergnügen niemals Sünde sein.

Timecodes:
  • 00:01:15 - 00:32:35 Der Todesjäger (James Sbardellati, 1983)
  • 00:32:35 - 01:25:15 (Ende) 20.000 Meilen unter dem Meer (Richard Fleischer, 1954)

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Bis zum 29. Februar kannst du mein (Patrick) Columbo-Buch durch die Vorbestellung deines signierten Exemplars unterstützen. Vielen Dank!

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Mittwoch, 1. Januar 2020

#332: Die letzte Versuchung Christi (USA 1988)

Happy Fuckin' New Year 2020!!!

Im zweiten Teil ihres Soul-Searching Trips (begonnen mit Das Leben des Brian kurz vor den Feiertagen) gehen die Herren Lohmi und Gramsch dorthin, wo es richtig persönlich wird und auch mal schmerzt. Die letzte Versuchung Christi (The Last Temptation of Christ, 1988) ist nämlich nicht nur ein authentisch kontroverser Skandalfilm, sondern auch ein willkommener Anlass, die eigene Haltung zur Bibelgeschichte und der christlichen Kirche zu hinterfragen. Nicht ohne Grund verstecken die beiden Herren diesen abendfüllenden Diskurs über Blasphemie, katholische Schuld, Sex und Gewalt am heutigen verkaterten Neujahrstag - denn dann hört ihnen vielleicht niemand zu und verliert den Glauben an das heidnische Bahnhofskino.

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Freitag, 13. Dezember 2019

Episode #330: Spice World (GB 1997) & Fight Club (USA 1999)

Die erste Regel des Fight Clubs ist: Wir reden nicht über den Fight Club.

Die zweite Regel des Fight Clubs ist: Girl Power!!!

Timecodes:
  • 00:01:00 - 00:51:55 Filmgespräch Spice World (Bob Spiers, 1997)
  • 00:51:55 - 01:50:50 (Ende) Filmgespräch Fight Club (David Fincher, 1999)

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Freitag, 13. September 2019

Episode #319: Uhrwerk Orange (A Clockwork Orange, GB/USA 1971)

Glücklicherweise sind Daniel und Patrick zu zweit. Denn so lässt sich mancher harte Brocken innerhalb ihrer Skandalfilmreihe besser ertragen und sie können sich bei mentalen Aussetzern auch mal gegenseitig unter die Arme greifen. Aber trotz Schlaflosigkeit und Schnupfnase steckt viel Leidenschaft für Stanley Kubricks Uhrwerk Orange (A Clockwork Orange, 1971) in dieser Episode, in der die beiden Herren mit teils sehr unterschiedlichen kontroversen Aspekten des Filmklassikers zu kämpfen haben. Und die eigene jahrzehntelange Historie mit dieser einst verachteten und versteckten Literaturverfilmung kann man ja auch nicht einfach so beiseite wischen.

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Mittwoch, 21. August 2019

BEE47: Annihilation - Auslöschung (USA 2018)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoBereits im Jahresrückblick Anfang 2019 sprach Patrick darüber, dass ihn der Gedanke an Annihilation (DT: Auslöschung, 2018) nicht loslasse. Dabei ist Alex Garlands Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jeff VanderMeer weder besonders werkgetreu noch qualitativ unantastbar. Aber es steckt so vieles darin, über das es sich zu reden lohnt. Glücklicherweise ist Special Guest Johannes Klan ähnlicher Meinung und bringt reichlich Expertise, steile Thesen und Gefühle mit ins Filmgespräch. Nun kann der olle Lohmi endlich beruhigt zu Bett gehen in der Gewissheit, dass fast über das Science Fiction-Epos mit Natalie Portman gesagt ist. Aber wie war das noch mit Kinofilmen exklusiv bei Netflix? Moment mal--!?!


Folgt Johannes bei Twitter und schenkt ihm an der Seite seiner seiner Co-Hosts Frederik und Manuel beim On Screen Filmpodcast euer Gehör.

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Timecodes:
  • 00:01:15 - 00:23:40 Das Werk von Alex Garland und Streaming vs. Kino
  • 00:23:40 - 01:24:50 (Ende) Filmgespräch Annihilation (2018)

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Dienstag, 30. Juli 2019

BEE45: The Fifth Cord (Giornata nera per l'ariete, I 1971)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoPatrick und einer seiner liebsten Gäste, der ehrenwerte André Wentzel, genießen einen erstklassigen Giallo aus der der zweiten Reihe, der vor allem auf ästhetischer Ebene zu begeistern weiß. Zudem gibt Franco Nero vor der Kamera von Vittorio Storaro (Apocalypse Now) sein Bestes als bärbeißiger, saufender Journalist auf der Suche nach dem obligatorischen Mörder mit den schwarzen Handschuhen. Vor und nach dem sehr launigen Filmgespräch zu Ein schwarzer Tag für den Widder (Giornata nera per l'ariete AKA The Fifth Cord, 1971) von Luigi Bazzoni gibt es noch eindeutige Meinungen zu Christoph Waltz, schlechtem Schnaps und blöden Filmen von smarten Filmemachern.

Folgt André bei Twitter, Letterboxd und hört ihn im Glotzcast an der Seite seines Co-Hosts Frank.

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Montag, 22. Juli 2019

BEE44: Pelle, der Eroberer (DK/SW 1987)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoHeute ist einer dieser Tage... an denen Patrick sich über den Besuch der perfekten Gesprächspartnerin zu Pelle, der Eroberer (Pelle Erobreren, 1987) freut und die Erkenntnis, dass es sich dabei um keinen besonders perfekten Film handelt, schwer auf seinen Schultern lastet. Glücklicherweise hat die sehr schlaue, sehr verständnisvolle Britt Erbarmen mit dem alten Brummbären, lauscht seinen kritischen Worten, und hat so manches überzeugende Gegenargument parat. Und ganz nebenbei vermittelt sie Tonnenweise hörenswertes Wissen zur literarischen Vorlage von Martin Andersen Nexø, kulturelle Eigenheiten der Dänen und Schweden anno 1900, und gibt einen heißen Tipp für besonders herzhaften Kaffeegenuss. Mjam! Alles in allem ein durchaus aufreibendes aber sehr erfüllendes Filmgespräch, dass ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Folgt Britt bei Twitter und schenkt ihrem Klatsch und Tratsch-Podcast Frankfurter Kranz eure Aufmerksamkeit und euer Gehör! Und bald: Der Jane Austen Podcast By a Lady. Stay Tuned!

Further Watching & Listening:

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Freitag, 21. Juni 2019

Episode #309: Psycho III (USA 1986) & American Psycho (USA 2000)

Die Titel der dieswöchigen Filmauswahl verraten bereits, was die Herren Gramsch und Lohmi in dieser Woche umtreibt. Die beiden Co-Hosts begeben sich auf die Jagd nach zwei durchgeknallten Serienkillern, die beweisen, dass man auch mit einem Augenzwinkern grauslig-grimmige Morde verüben kann. Während sich Psycho III (1986) knietief im wahnwitzigen Slasher-Camp suhlt, richtet American Psycho (2000) seinen satirischen Blick auf die Yuppie-Kultur im New York der späten 80er Jahre. Und zumindest letztgenannter Film hat dabei fast das Potential, als offizielles nächstes Kapitel der Bahnhofskino Skandalfilmreihe 2019 durchzugehen.

Timecodes:
  • 00:00:50 - 00:32:50 Filmkritik Psycho III (Anthony Perkins, 1986)
  • 00:32:50 - 01:17:45 (Ende) Filmkritik American Psycho (Mary Harron, 2000)

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PsychoPsycho.mp3 (ca. 80 MB)

Christian Bale in AMERICAN PSYCHO (Mary Harron, 2000). Quelle: Lionsgate Blu-ray Screenshot (skaliert)

Freitag, 29. März 2019

Episode #300: Sindbads siebente Reise (USA 1958) & Lock Up - Überleben ist alles (USA 1989)

Ihr habt gewählt, wir haben entschieden. Oder so ähnlich. Die Hand des Schicksals war es vielmehr, die in unserer letzten Episode nach den Losen mit den Filmtiteln Sindbads siebente Reise (The 7th Voyage of Sinbad, 1958) und Lock Up - Überleben ist alles (1989) griff und das Double Feature für die 300. reguläre Ausgabe des Bahnhofskinos bestimmte. Wir klären, ob Ray Harryhausens Monster immer noch so bezaubern können wie in Kindheitstagen und ob all die Häme, die zum Kinostart vor 30 Jahren auf Sly Stallones Egofest einprügelte, gerechtfertigt war. Vor allem aber bedanken wir uns bei allen Hörer*innen für knapp sieben Jahre Treue und Unterstützung und freuen uns auf unzählige weitere Filmgespräche.

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Timecodes:
  • 00:01:15 - 00:11:25 Gedanken zu 300 Episoden Bahnhofskino
  • 00:11:25 - 00:42:00 Filmkritik Sindbads siebente Reise (Nathan Juran, 1958)
  • 00:42:00 - 01:15:45 (Ende) Filmkritik Lock Up (John Flynn, 1989)

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SindbadLock.mp3 (ca. 80 MB)

Sonny Landham und Sylvester Stallone in LOCK UP (R. John Flynn, 1989). Quelle: Screenshot DVD (skaliert)

Sonntag, 24. März 2019

BEE32: Pride and Prejudice (GB 1995)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoBereits zum zweiten Mal ist die wundervolle Britt zu Gast und öffnet Patrick die Augen hinsichtlich eines literarisch wie medienhistorisch bedeutsamen Artefakts. Die sechsteilige BBC-Adaption Pride and Prejudice (Stolz und Vorurteil, 1995) nach Jane Austen mag das Kostümdrama nach klassischer Romanvorlage nicht erfunden haben, seiner Liebe zum Detail, Intelligenz und Tempo aber eifern bis heute zahlreiche Historienschinken nach. Und warum auch nicht? Das halbe britische Königreich saß während der Erstausstrahlung der letzten Episode gespannt vor dem Fernseher und machte die Miniserie zum größten TV-Blockbuster der 90er Jahre. Und Gästin Britt weiß mit ansteckender Begeisterung viel über die Produktionshintergründe und den kulturellen Fußabdruck dieses Fernsehereignisses zu berichten.

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Freitag, 8. März 2019

Episode #297: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (NZ/USA 2003)

Das Glücksgefühl der Gefährten und Wow!-Erlebnis der Zwei Türme kann Peter Jacksons Abschluss seiner Ringe-Trilogie nicht erneut aus dem Hut zaubern. Dafür hinterlässt die schier unfassbare Größe von The Lord of the Rings: The Return of the King (DT: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, 2003) einen bleibenden Eindruck. Dass dieser angesichts der über vierstündigen Laufzeit nicht frei von Kritikpunkten ist, war zu erwarten. Nicht aber, dass das Spektakel in den vergangenen 15 Jahren kaum etwas von seiner emotionalen Kraft eingebüßt hat. Daniel und Patrick erinnern sich, analysieren, kommentieren und kritisieren den elffachen Oscargewinner etwas über Gebühr. Dabei mögen die beiden Herren den Film eigentlich...

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Bruce Spence als Saurons Mund in THE LORD OF THE RINGS: THE RETURN OF THE KING (Peter Jackson, 2003). Quelle: Screenshot New Line / Warner Blu-ray (skaliert)

Freitag, 1. März 2019

Episode #296: Straw Dogs (Wer Gewalt sät, GB/USA 1971)

Die Bahnhofskino Skandalfilmreihe geht in die zweite Runde. Nachdem sich Herr Gramsch und der Lohmi kürzlich an The Birth of a Nation (1915) die Zähne ausbeißen durften, schnappen nun die Straw Dogs (1971) an der Leine von Meisterregisseur Sam Peckinpah nach den beiden Co-Hosts. Zu gleichen Teilen gehasst und geliebt, vielerorts verboten und mancherorts gefeiert, ist Wer Gewalt sät... (DT) wie gemacht für ein spannendes Filmgespräch über die Grenzen des Zeigbaren, moralische Doppelstandards, faschistoide Tendenzen und die Frage, welches Geschlecht dieser Film mehr verachtet.

Mehr von Kontroversen befeuerte Schwärmereien Über Straw Dogs gibt es bei unseren Freunden Max und Christian von Wiederaufführung.

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Dustin Hoffmann in STRAW DOGS (Sam Peckinpah, 1971). Quelle: Screenshot Criterion Blu-ray (skaliert)

Freitag, 18. Januar 2019

Episode #290: Der Herr der Ringe - Die Gefährten (NZ/USA 2001/2002)

Wie füllt man die Episode über einen der in Schriftform, Ton und Bild meistrezensierten Filme dieses Jahrtausends? Vielleicht sollte man sich darüber gar nicht allzu viele Gedanken machen. Und so finden die Herren Gramsch und Lohmi schnell einen Weg, sich Peter Jacksons Opus Magnum Der Herr der Ringe: Die Gefährten (The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring, 2001/2002) zu nähern. Sei es durch ihre ganz persönliche Wahrnehmung der spannenden Produktionsgeschichte und des Kinostarts, über den Umweg der literarischen Analyse des Werks J.R.R. Tolkiens, oder einfach die Freude darüber, dass vor knapp zwei Jahrzehnten ausgerechnet der Kiwi-Splattertroll Jackson die Gelegenheit und ein paar hundert Millionen Dollar erhielt, um seine Vision des Buchklassikers auf die Leinwand zu klatschen.

Dies ist der zweite Teil einer Podcastreihe zu den Herr der Ringe-Kinofilmen. Eine Rezension von Die zwei Türme (2002/2003) folgt im Februar.

Ein sehr schönes Filmgespräch und Aufschlüsselung aller Unterschiede zur Romanvorlage findet ihr auch bei Daniel und Paula vom Spätfilm.

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Timecodes:
  • 00:00:50 - 00:57:10 Persönliches und Akademisches zur Romanvorlage, Produktionsgeschichte, Kinostart und Kritik
  • 00:57:10 - 01:34:20 (Ende) Filmrezension - mehr oder weniger?!

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Fellowship.mp3 (ca. 85 MB)

Ian McKellen & Elijah Wood in Der Herr der Ringe - Die Gefährten (Peter Jackson, 2001). Quelle: Warner / New Line Cinema

Freitag, 21. Dezember 2018

Episode #288: Der Herr der Ringe (USA 1978) & Die Geister, die ich rief (USA 1988)

Es hätte so schön sein können: Gandalf, Geister, Glühwein und gute Laune standen bereit, um die Feiertage akustisch adäquat einzuläuten. Und zumindest mit Der Herr der Ringe (The Lord of the Rings, 1978) taten wir einen Glücksgriff bei der heutigen Filmauswahl, denn Ralph Bakshis animierte 62 Prozent von J.R.R. Tolkiens Klassiker können trotz manch offensichtlicher Schwäche bis heute begeistern. Leider kann man selbiges von Die Geister, die ich rief... (Scrooged, 1988) nicht behaupten, der sich in unserer Wahrnehmung seit seinem Erscheinen von der okay-ischen Klamotte zum mittelgroßen Ärgernis entwickelt hat. Aber hört selbst!

Wie zu Beginn erwähnt haben Daniel und Paula (Spätfilm Podcast) Scrooged 24 weihnachtliche Episödchen in ihrem Podcast-Adventskalender 2016 gewidmet.

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Um eure Gehörgänge von Patricks neuem Podcastprojekt Bahnhofskino Extended Edition verwöhnen zu lassen, füttert euren Podcatcher mit diesem Feed, abonniert BEE bei iTunesSpotifyTuneIn oder Stitcher, oder lest regelmäßig dieses Blog.

Timecodes:
  • 00:01:10 - 00:55:05 Kritik Der Herr der Ringe (Ralph Bakshi 1978)
  • 00:55:05 - 01:36:05 (Ende) Kritik Die Geister, die ich rief... (Richard Donner, 1988)

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RingeScrooged.mp3 (ca. 80 MB)

Bill Murray in SCROOGED (Richard Donner, 1988). Quelle: Screenshot Paramount DVD (skaliert)

Dienstag, 11. September 2018

BEE8: Ghost World (USA 2001) Audiokommentar

Patrick erfüllt sich selbst einen großen Wunsch und begleitet Ghost World (2001) akustisch mit Anekdoten und Biographischem zur Produktionsgeschichte und spart natürlich nicht mit Gründen, warum er Terry Zwigoffs Film und die Comicvorlage von Daniel Clowes so liebt.

Mit Bitte um Beachtung: Der Audiokommentar läuft synchron zur ungekürzten 111-minütigen Kinofassung (ohne PAL-Speedup!). Diese ist als Blu-ray [Amazon-Link] und per Video on Demand bei verschiedenen Anbietern erhältlich. Bitte drückt bei Erscheinen des United Artists-Logo auf Play. Viel Spaß!

(Der Audiokommentar ist natürlich auch ohne die begleitenden bewegten Bilder genießbar. Man sollte den Film allerdings zuvor einmal gesehen haben.)

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