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Freitag, 20. September 2019

Episode #320: Legende (GB/USA 1985) & Die Reise ins Labyrinth (GB/USA 1986)

Wie konnten die Herren Gramsch und Lohmi eigentlich mehrere hundert Episoden füllen und nicht ein einziges Mal über die Muppets sprechen? Naja, streng genommen gibt es zwar jede Menge Puppentrick in der aktuellen Ausgabe, aber inwiefern das alles für Kinderaugen geeignet ist, wird zu diskutieren sein. Zumindest Tim Curry als Herr der Finsternis in Legende (1985) lehrte den kleinen Patrick vor 30 Jahren das Fürchten. Und David Bowie als Goblinkönig in Die Reise ins Labyrinth (Labyrinth, 1986) ist ebenfalls nicht gerade der angenehmste Zeitgenosse. Immerhin werden die beiden Bösewichte und ihre Gegenspieler Tom Cruise, Mia Sara und Jennifer Connelly ins wunderschönste Licht gerückt. Denn besser als hier sahen fantastische Latexfratzen und glubschäugige Schaumgummipuppen wohl nie wieder aus.

Timecodes:
  • 00:01:15 - 00:36:20 Filmgespräch Legende (Ridley Scott, 1985)
  • 00:36:20 - 01:27:25 Filmgespräch Labyrinth (Jim Henson, 1986)

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Mittwoch, 21. August 2019

BEE47: Annihilation - Auslöschung (USA 2018)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoBereits im Jahresrückblick Anfang 2019 sprach Patrick darüber, dass ihn der Gedanke an Annihilation (DT: Auslöschung, 2018) nicht loslasse. Dabei ist Alex Garlands Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jeff VanderMeer weder besonders werkgetreu noch qualitativ unantastbar. Aber es steckt so vieles darin, über das es sich zu reden lohnt. Glücklicherweise ist Special Guest Johannes Klan ähnlicher Meinung und bringt reichlich Expertise, steile Thesen und Gefühle mit ins Filmgespräch. Nun kann der olle Lohmi endlich beruhigt zu Bett gehen in der Gewissheit, dass fast über das Science Fiction-Epos mit Natalie Portman gesagt ist. Aber wie war das noch mit Kinofilmen exklusiv bei Netflix? Moment mal--!?!


Folgt Johannes bei Twitter und schenkt ihm an der Seite seiner seiner Co-Hosts Frederik und Manuel beim On Screen Filmpodcast euer Gehör.

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Timecodes:
  • 00:01:15 - 00:23:40 Das Werk von Alex Garland und Streaming vs. Kino
  • 00:23:40 - 01:24:50 (Ende) Filmgespräch Annihilation (2018)

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Freitag, 9. August 2019

Episode #315: Time Bandits (GB 1981) & Timecop (USA 1994)

Daniels soft spot für das Oeuvre von Terry Gilliam ist definitiv größer als der von Patrick. Dafür hat das künstlerische und körperliche Schaffen Jean-Claude Van Dammes bei Letzterem ein dickeres Stein im Brett als bei seinem Co-Host. Kein Wunder also, dass sich die beiden Herren über die Qualität des aktuellen Double Features nicht so ganz einig sind. Das hindert sie aber nicht daran, sowohl zu Time Bandits (1981) als auch Timecop (1994) zahlreiche schlaue und gelegentlich auch dummdreiste Meinungen zu äußern. Eine Handvoll mittelguter Gags und authentisch schlechter JCVD-Impressionen gibt es kostenlos dazu.

P.S.: Splits sind cool.

P.P.S.: Zwerge auch!

Timecodes:
  • 00:01:20 - 00:51:40 Time Bandits (Terry Gilliam, 1981)
  • 00:51:40 - 01:26:00 Timecop (Peter Hyams, 1994)

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Donnerstag, 23. Mai 2019

BEE38: Der kleine Rat VIII - Der Game of Thrones Rewatch Podcast (Season 8)

For the Throne!

Das dank des neuesten Avengers-Juggernaut und Game of Thrones mit Diskussionen über Spoiler, Online-Petitionen und Zuschauerrekorde gefüllte Blockbuster-Frühjahr 2019 geht zu Ende. Und damit nehmen auch Septa Anne und Maester Lohmi ihre Hüte und verabschieden sich von der populärsten HBO-Serie aller Zeiten. Viel wichtiger als Einschaltquoten oder Downloadzahlen aber ist den beiden Hosts eine Antwort auf die Frage, ob die achte Staffel des Fantasy-Epos einen würdigen Abschluss der Saga um die Starks, Lannisters und Targaryens darstellt. Über die Antwort darauf sind sich Anne und Patrick überraschend einig. Außerdem: die Auflösung des Tippspiels und eine Handvoll steiler Thesen, bevor es noch einmal sehr emotional - und ein wenig verschnupft - wird in der letzten Episode des gemütlichen Game of Thrones Rewatch Podcast.

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Mittwoch, 1. Mai 2019

BEE36: Der Kleine Rat Midseason Special (Staffel 8)

Im spontanen Midseason Special nach Episode 3 ("The Long Night") der finalen Game of Thrones Staffel treffen sich Anne und Patrick, um ihre gemischten Gefühle zu den ersten drei Episoden zu teilen. Spoiler: die Begeisterung überwiegt, selbst bei Nörgelteddy Patrick. Außerdem: Tipps zu vergangenen und zukünftigen Toden sowie viel glaubwürdige Spekulationen Bauchgefühl zum weiteren Verlauf der HBO-Serie. Viel Spaß mit einer satten Stunde Serienschnack!

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Freitag, 29. März 2019

Episode #300: Sindbads siebente Reise (USA 1958) & Lock Up - Überleben ist alles (USA 1989)

Ihr habt gewählt, wir haben entschieden. Oder so ähnlich. Die Hand des Schicksals war es vielmehr, die in unserer letzten Episode nach den Losen mit den Filmtiteln Sindbads siebente Reise (The 7th Voyage of Sinbad, 1958) und Lock Up - Überleben ist alles (1989) griff und das Double Feature für die 300. reguläre Ausgabe des Bahnhofskinos bestimmte. Wir klären, ob Ray Harryhausens Monster immer noch so bezaubern können wie in Kindheitstagen und ob all die Häme, die zum Kinostart vor 30 Jahren auf Sly Stallones Egofest einprügelte, gerechtfertigt war. Vor allem aber bedanken wir uns bei allen Hörer*innen für knapp sieben Jahre Treue und Unterstützung und freuen uns auf unzählige weitere Filmgespräche.

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  • 00:01:15 - 00:11:25 Gedanken zu 300 Episoden Bahnhofskino
  • 00:11:25 - 00:42:00 Filmkritik Sindbads siebente Reise (Nathan Juran, 1958)
  • 00:42:00 - 01:15:45 (Ende) Filmkritik Lock Up (John Flynn, 1989)

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SindbadLock.mp3 (ca. 80 MB)

Sonny Landham und Sylvester Stallone in LOCK UP (R. John Flynn, 1989). Quelle: Screenshot DVD (skaliert)

Freitag, 8. März 2019

Episode #297: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (NZ/USA 2003)

Das Glücksgefühl der Gefährten und Wow!-Erlebnis der Zwei Türme kann Peter Jacksons Abschluss seiner Ringe-Trilogie nicht erneut aus dem Hut zaubern. Dafür hinterlässt die schier unfassbare Größe von The Lord of the Rings: The Return of the King (DT: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, 2003) einen bleibenden Eindruck. Dass dieser angesichts der über vierstündigen Laufzeit nicht frei von Kritikpunkten ist, war zu erwarten. Nicht aber, dass das Spektakel in den vergangenen 15 Jahren kaum etwas von seiner emotionalen Kraft eingebüßt hat. Daniel und Patrick erinnern sich, analysieren, kommentieren und kritisieren den elffachen Oscargewinner etwas über Gebühr. Dabei mögen die beiden Herren den Film eigentlich...

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Bruce Spence als Saurons Mund in THE LORD OF THE RINGS: THE RETURN OF THE KING (Peter Jackson, 2003). Quelle: Screenshot New Line / Warner Blu-ray (skaliert)

Dienstag, 5. März 2019

BEE30: Der kleine Rat VI - Der Game of Thrones Rewatch Podcast (Season 6)

What is dead may never die.

Tot sind Anne und Patrick noch lange nicht. Zumindest müssen die beiden noch bis zum Ende ihres Game of Thrones Rewatch-Marathons durchhalten, der mit der sechsten Staffel in die vorletzte Runde geht. Zwar gibt es mehr Drachen, Action, Humor und Tote denn je, doch das kann einen der Co-Hosts wenig begeistern. Und drei mal dürft ihr raten, ob es sich dabei um Sonnenschein Anne oder Nörgelteddy Patrick handelt. Immerhin sind sich die beiden Seriengucker darin einig, dass Season 6 einige der besten Momente der gesamten Serie zu bieten hat und Sandor Clegane selbst dann eine coole Socke ist, wenn er nur mürrisch mordend durch die Flusslande reist. Ups! Ach so, der Bluthund lebt wieder. Mit dicken Spoilern und starken Meinungen sollte man  umgehen können, wenn man sich den kleinen Rat in den Gehörgang holt. Viel Spaß!

Timecodes:
  • 00:01:00 - 00:17:30 Gedanken zur sechsten Staffel
  • 00:17:30 - 01:40:50 Kommentierte Recaps der Handlungsstränge
  • 01:40:50 - 02:23:20 (Ende) Unsere Highlights, Tiefpunkte und Staffelranking

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Freitag, 8. Februar 2019

Episode #293: Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (NZ/USA 2002)

Bereits zum dritten Mal geht es in die Welt Tolkiens und immerhin zum zweiten Mal drehen wir mit Oberhobbit Peter Jackson eine Runde auf dem Mittelerdekarussell. Dass die Erwartungen an Die zwei Türme (The Lord of the Rings: The Two Towers, 2002) nach Jacksons Die Gefährten gigantisch waren, umschreibt den Gemütszustand, in dem Daniel und Patrick 2002 im Kino saßen, sehr treffend. Kaum überraschend offenbarten sich nun auch erste Risse in der zuvor fast makellosen Fassade der Kinoreihe. Persönliche Befindlichkeiten sollen aber nicht manch schlaue (und die ein oder andere dumme) inhaltliche Änderung im Vergleich zur Buchvorlage überschatten. Und dass der rundum digitale Gollum nicht nur ein tricktechnischer Meilenstein ist, sondern ein ganz und gar transgressiver Kinomoment war, wird ebenso wenig unter den Teppich gekehrt.

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Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:42:05 Kritische Worte, Roman vs. Film und Gollum-Euphorie
  • 00:42:05 - 00:45:05 Der informative Werbeblock
  • 00:45:05 - 01:26:10 (Ende) Filmrezension Die zwei Türme (Peter Jackson, 2002)

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Podcast Download: ZweiTürme.mp3 (ca. 80 MB)


Andy Serkis als Gollum in Die zwei Türme (Peter Jackson, 2002). Quelle: Screenshot Warner Blu-ray (skaliert)

Freitag, 18. Januar 2019

Episode #290: Der Herr der Ringe - Die Gefährten (NZ/USA 2001/2002)

Wie füllt man die Episode über einen der in Schriftform, Ton und Bild meistrezensierten Filme dieses Jahrtausends? Vielleicht sollte man sich darüber gar nicht allzu viele Gedanken machen. Und so finden die Herren Gramsch und Lohmi schnell einen Weg, sich Peter Jacksons Opus Magnum Der Herr der Ringe: Die Gefährten (The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring, 2001/2002) zu nähern. Sei es durch ihre ganz persönliche Wahrnehmung der spannenden Produktionsgeschichte und des Kinostarts, über den Umweg der literarischen Analyse des Werks J.R.R. Tolkiens, oder einfach die Freude darüber, dass vor knapp zwei Jahrzehnten ausgerechnet der Kiwi-Splattertroll Jackson die Gelegenheit und ein paar hundert Millionen Dollar erhielt, um seine Vision des Buchklassikers auf die Leinwand zu klatschen.

Dies ist der zweite Teil einer Podcastreihe zu den Herr der Ringe-Kinofilmen. Eine Rezension von Die zwei Türme (2002/2003) folgt im Februar.

Ein sehr schönes Filmgespräch und Aufschlüsselung aller Unterschiede zur Romanvorlage findet ihr auch bei Daniel und Paula vom Spätfilm.

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Timecodes:
  • 00:00:50 - 00:57:10 Persönliches und Akademisches zur Romanvorlage, Produktionsgeschichte, Kinostart und Kritik
  • 00:57:10 - 01:34:20 (Ende) Filmrezension - mehr oder weniger?!

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Podcast Download:
Fellowship.mp3 (ca. 85 MB)

Ian McKellen & Elijah Wood in Der Herr der Ringe - Die Gefährten (Peter Jackson, 2001). Quelle: Warner / New Line Cinema

Dienstag, 1. Januar 2019

BEE23: Der kleine Rat IV - Der Game of Thrones Rewatch Podcast (Season 4)

Valar Morghulis.

Nein, Anne und Patrick sind noch längst nicht soweit, um die Löffel abzugeben. Zuvor müssen sie sich noch durch die letzte wirklich herausragende Staffel Game of Thrones gucken und palavern. In ihrem Season 4 Rewatch wimmelt es von streitsüchtigen Geschwistern, vergifteten Getränken, gerösteten Ziegen, intriganten Heiratsschwindlern, platzenden Schädeln, scheppernden Klingen, lüsternen Krähen und inkompetenten Königen. In all dem Trubel könnte man fast übersehen, dass sich die beiden Co-Hosts diesmal oft nicht so recht einig sind. Der guten Laune der beiden, die jegliche Katerstimmung sofort in den Wind schießt, schadet dies allerdings nicht.

Further Reading: Wir sprechen kurz über Regisseur Alex Graves' kontroverses Vulture-Interview zu Cerseis Vergewaltigung in Breaker of Chains (Ep. 3.).

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Freitag, 7. Dezember 2018

Episode #286: Armee der Finsternis (USA 1992) & Shaun of the Dead (GB 2004)

Daniel und Patrick haben eine Riesengaudi beim Blick zurück auf einen Lieblingsfilm aus Jugendtagen, der trotz eines schockierenden Mangels an roten Körpersäften verdammt viel Freude bereitet. Aber stehen die Kids heutzutage noch auf Ash und die Armee der Finsternis (Army of Darkness, 1992) wie einst unsere zwei Podcast-Opis oder ist Edgar Wrights Shaun of the Dead (2004), der mitverantwortlich ist für circa fünfhundert Zombiekomödien in den letzten zehn Jahre, viel näher am Puls der Zeit? Die beiden Herren gehen dieser Frage auf den Grund und lassen dabei keinen schnoddrigen Gag, für den sich gar Fips Asmussen schämen würde, aus.

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Timecodes:
  • 00:00:55 - 00:49:20 Kritik Armee der Finsternis (Sam Raimi, 1992)
  • 00:49:20 - 01:19:30 (Ende) Kritik Shaun of the Dead (Edgar Wright, 2004)

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Podcast Download:
ArmeeFinsternisShaun.mp3 (ca. 70 MB)

Bruce Campbell als "Evil Ash" in Army of Darkness (Sam Raimi, 1992). Quelle: Screenshot Optimum UK Blu-ray (skaliert)

Dienstag, 4. Dezember 2018

BEE20: Der kleine Rat III - Der Game of Thrones Rewatch Podcast (Season 3)

You know nothing, Jon Snow.

Immerhin wissen Patrick und seine Co-Hostess Anne so einiges zu berichten von der Game of Thrones-Staffel, die in den Augen vieler Fans den qualitativen Höhepunkt der Serie darstellt. Aber teilen Septa Kostümfrau und Maester Lohmi diese Meinung? Im Season 3 Rewatch geht es schwerpunktmäßig ums Heiraten fernab jedweder Romantik, denn alle möglichen Lannisters, Starks und Tyrells wollen unter die Haube gebracht werden - nötigenfalls mit Gewalt. Aber auch Freunde abgetrennter Gliedmaßen, Bärenkämpfe, magischer Extravaganzen, heißer Bäder, feuchter Höhlen, brennender Schwerter, endloser Folter, Feuer spuckender Drachenkinder und natürlich nackter Haut kommen auf ihre Kosten. Außerdem trumpft Anne mit akribischer Recherche und Patrick mit vagen Erinnerungen an die Romanvorlage auf. Ein ganz normaler Tag im Kleinen Rat eben.

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Das in der Episode erwähnte Video zur Honeypot-Verschwörung rund um Tywin Lannister, Roose Bolton und Talisa Stark ist wirklich sehenswert.

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Freitag, 23. November 2018

Episode #284: Police Story 3 - Supercop (HK 1992) & Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers (CH 2013)

Fernöstliche Sequelitis diese Woche im Bahnhofskino mit zwei Leckerbissen des modernen Actionfilms. Im dritten Teil der Police Story-Reihe mit dem schönen Titel Supercop (1992) stehen unserem liebsten Hongkong-Actionhelden mit Michelle Yeoh und Maggie Cheung gleich zwei toughe Ladies zur Seite. Ob das große Lobhudeln mit Tsui Harks Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers (2013) weitergeht, soll an dieser Stelle aber noch nicht verraten werden. Immerhin fanden der Lohmi und Herr Gramsch den ersten Teil der Reihe anno dazumal ganz heiß. Aber kann der smarte Schnüffler im Auftrag der Königin auch ohne Andy Lau in der Hauptrolle überzeugen?

Unsere Episode zum ersten Abenteuer von Detective Dee findet ihr im Blog oder im Feed eurer Podcast App (Ep. #177).

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Timecodes:
  • 00:00:50 - 00:34:05 Kritik Police Story 3 (Stanley Tong, 1993)
  • 00:35:05 - 01:10:30 (Ende) Kritik Detective Dee 2 (Tsui Hark, 2013)

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Podcast Download: PoliceStory3DetectiveDee2.mp3 (ca. 70 MB)

Jackie Chan in Police Story 3 (Stanley Tong, 1993). Quelle: Media Asia/Golden Harvest

Dienstag, 6. November 2018

BEE16: Der kleine Rat II - Der Game of Thrones Rewatch Podcast (Season 2)

The North Remembers.

Auch Anne-Katrin Pache-Wilke und Patrick erinnern sich, und zwar an die zweite Staffel der HBO Blockbuster-Serie Game of Thrones. Die Co-Hosts haben viel zu sagen über Tyrions Rettung seiner königlichen Heimat, die Fehlentscheidungen der Starks, Stannis und Melisandres unbequemen Beischlaf, Theons Gockelgehabe, Daenerys' Drachenliebe, Joffrey grausige Eskapaden und den Zorn groß gewachsener Rittersdamen. Dabei ist das Gesprächstempo sehr entspannt, die Stimmung hervorragend und der Rotwein fließt in Strömen. Aber auch mit berechtigter Kritik an einer Serie, die in Season 2 ein ums andere Mal den Faden zu verlieren scheint, wird nicht gespart. Und warum genau sehen wir kaum etwas von unserem liebsten Zwillingspaar Jaime und Cersei? Ach ja, da war doch 'was...

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Dienstag, 2. Oktober 2018

BEE11: Der kleine Rat I - Der Game of Thrones Rewatch Podcast (Season 1)

Winter is coming...

Willkommen zur ersten Episode des monatlichen Game of Thrones Rewatch Podcast mit Anne-Katrin Pache-Wilke und Patrick Lohmeier. Die beiden Hosts erfreuen sich an Staffel 1 der mit reichlich Sex, Gewalt und Intrigen gefüllten HBO-Serie basierend auf den Büchern von George R.R. Martin. Darüber hinaus werden gleich neue Ufer erschlossen und Rekorde gebrochen, denn Der kleine Rat ist das erste regelmäßige Serienformat im Bahnhofskino, Offtopic-Geplauder ist ausdrücklich erwünscht, und mit rund drei Stunden Laufzeit brechen Septa Anne und Maester Lohmi auch gleich mal einen Längenrekord und sorgen für die längste Episode ever in Patricks langjähriger Podcastkarriere.

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Freitag, 27. Juli 2018

Podcast #268: '32' (D 2018) & Der Nachtmahr (D 2015)

Im Gespräch mit Autor-Regisseur Merlin Morzeck lernen wir viel über das Regiestudium, die Finanzierung unabhängiger Filmprojekte, Dreharbeiten unter Hochdruck, und wie man einen schroffen Kurzfilm mit wenig Geld und tonnenweise Ehrgeiz unter die Menschen und zu Prime Video [Amazon-Link] bringt. Nach seinem Erlebnisbericht über '32' (2018) erfreut sich Merlin gemeinsam mit Patrick an Akiz' bemerkenswerten Der Nachtmahr (2015), der zwar die Herzen des hiesigen Feuilletons, nicht aber die der Kinozuschauer für sich gewinnen konnte. Außerdem gibt es viel Gefrotzel über die hiesige Medienlandschaft. Ein ganz normaler Freitag Abend im Bahnhofskino eben.

Folgt Merlin bei Twitter, Instagram und Letterboxd. Sein Kurzfilm '32' ist für Prime-Kunden ohne Zuzahlung verfügbar [Amazon-Link].

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Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:28:55 Vorstellung unserer Gastes und Hinter den Kulissen von '32' (Merlin Morzeck, 2018)
  • 00:28:55 - 01:06:40 Kritik Der Nachtmahr (Akiz, 2015)
  • 01:06:40 - 01:15:55 (Ende) Ausblicke & Outro

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Podcast Download:
https://cdn.podigee.com/media/podcast_4463_bahnhofskino_genrefilme_von_a_bis_sleaze_episode_268_268_32_2018_der_nachtmahr_2015.mp3 (ca. 70 MB)

Stephanie Jost und Arne Rudolf in '32' (Kamera: Patrick Zeller, Regie: Merlin Morzeck). Quelle: Merlin Morzeck

Poster zu '32' (Regie: Merlin Morzeck). Quelle: Merlin Morzeck

Szenenbild Zeche in '32' (Kamera: Patrick Zeller, Regie: Merlin Morzeck). Quelle: Merlin Morzeck

Freitag, 2. Februar 2018

Podcast #245: Die Zeitmaschine (USA 1960) & Lawrence von Arabien (GB 1962)

Leicht kritisch gehen wir mit David Leans unantastbarem Meisterwerk Lawrence von Arabien (Lawrence of Arabia, 1962) ins Gericht, lassen uns aber überwiegend voller Wonne den heißen Wüstensand ins Gesicht wehen. Zuvor aber schwelgen der wüste Lohmi und sein kundiger Co-Host Herr Gramsch in Erinnerungen an einen filmischen Liebling aus längst vergangenen Tagen. George Pals fantasievolle H.G. Wells-Adaption Die Zeitmaschine (The Time Machine, 1960) sorgt bei den den beiden Herren mittleren Alters für glänzende Kinderaugen.

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Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:01:10 Kinotrailer Lawrence von Arabien
  • 00:01:10 - 00:36:10 Kritik Die Zeitmaschine (George Pal, 1960)
  • 00:36:10 - 01:18:30 Kritik Lawrence von Arabien (David Lean, 1962)

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Rod Taylor als H.G. Wells in DIE ZEITMASCHINE (The Time Machine, 1960). Quelle: Warner

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Rezension: Conquest (IT/ESP/MEX 1983) von Lucio Fulci

Wäre der vorfreudig erregte Zuschauer nicht bereits durch das Kinoplakat auf Sword and Sorcery*-Kintopp eingestimmt, er könnte sich nach Sichtung des Prologs von Conquest ebenso in Lucio Fulcis Über dem Jenseits (E tu vivrai nel terrore – L'aldilà, 1981) wägen. Das kontrastarme, doppelt belichtete Filmbild und die durch Hall verzehrten Stimmen auf der Tonspur lassen keinen Zweifel daran, dass die Geschehnisse auf der Leinwand nicht innerhalb uns vertrauter Sphären zu verorten sind. Claudio Simonettis Score begleitet mit nahezu monotoner Intensität Ilias (Andrea Occhipinti) bei seinem Aufbruch in ein gefahrenvolles Abenteuer.

Ilias (Andrea Occhipinti) eilt zur Rettung. CONQUEST (Lucio Fulci, 1983)

Begnügen sich andere Helden des fantastischen Abenteuerfilms mit gottgleichem Gehabe unter Zurschaustellung übermenschlich anmutender Muskelberge, so scheint der junge Protagonist in Conquest tatsächlich dem mythologischen Himmelreich entsprungen zu sein. Nicht nur sein Name zitiert die Erzählungen Homers, auch Ilias' namenloser Vater, der ihn mit einem magischen Pfeil- und Bogenset für den Kampf gegen das Böse ausstattet, entspricht dem Jahrtausende bildender Kunst erwachsenen, vollbärtigen Abbild des Göttervaters Zeus. Die grausame Hexe Ocron (Sabrina Siani) kann zwar nicht mit einem ähnlich spektakulären Erscheinungsbild aufwarten wie Medusa in Kampf der Titanen (Clash of the Titans, 1981), teilt sich aber mit der von Ray Harryhausen animierten Göttertochter aus der griechischen Mythologie ein tödliches Antlitz und die sehr spezielle Vorliebe für Schlangen. Und Ilias' späterer Weggefährte Mace (Jorge Rivero) ist zweifelsohne bei Odysseus in die Ausbildung zum breitschultrigen, listigen Kämpfer gegangen.

Mace (Jorge Rivero) in Bedrängnis. CONQUEST (Lucio Fulci, 1983)

Conquests Verbundenheit mit Figuren und Erzählmustern antiker Heldensagen ist selbstverständlich keine einmalige Erscheinung im filmischen Universum barbarischer Krieger, Zauberer und übernatürlicher Wesen. Ein Blick auf die Gemälde Frank Frazettas, der Robert E. Howards Conan-Geschichten posthum kongenial illustrierte, genügt, um entsprechende unmittelbare und über den Umweg des Historienfilms entstandene Motive zu entdecken. Bemerkenswert ist die Dichte literarischer Einflüsse in Fulcis einmaligen Ausflug in die Welt der Sword and Sorcery dennoch. Verrät sie doch eine Liebe zum erzählerischen Detail, die den meist billig und schnell produzierten Epigonen des Kino-Conans abgeht.

Ocron (Sabrina Siani) und Zora (Conrado-San-Martín). CONQUEST (Lucio Fulci, 1983)

Umso mehr überrascht dies, da Conquest ohne Mitwirkung Dardano Sacchettis entstand, mit dem Fulci 1977 die – zumindest kommerziell – fruchtbarste Schaffensphase seiner Karriere eingeläutet hatte. Ein beruflicher und persönlicher Bruch hinter den Kulissen, der zumindest die Script-basierten Schwächen des Films nachvollziehbar erklärt. So bleiben abseits des charismatischen Kämpfers Mace alle Figuren erstaunlich farblos. Sabrina Siani muss sich in ihrer Darstellung der grausamen Zauberin Ocron weitgehend auf die Greueltaten ihrer nicht-menschlichen Mitstreiter Fado (José Gras) und Zora (Conrado San Martín) verlassen. Meist jedoch darf sie in ihr bemerkenswert knappes Kostüm gehüllt und in einer dunklen Höhle verborgen nur den immer gleichen Traum durchleben, in dem sie von Ilias magischen Pfeilen getötet wird, wobei das Gesicht der Schauspielerin unter einer ausdruckslosen Maske verborgen bleibt. Tiefere Einblicke in ihr Seelenleben verwehrt das Drehbuch dem Zuschauer ebenso wie die Möglichkeit, sich mit dem ewig fremdgesteuerten Protagonisten Ilias zu identifizieren. Wer es dennoch schafft, über den orientierungslosen Plot, die unter dem schmalen Budget leidende Qualität der Ausstattung, und Simonettis initial eher nach Tenebre (1982) denn Fantasiespektakel klingende Orchestrierung hinweg zu sehen, wird anderweitig belohnt.

Mace (Jorge Rivero) im finalen Kampf. CONQUEST (Lucio Fulci, 1983)

So glänzt Conquest mit einigen der eindrucksvollsten Bilder in Fulcis Schaffen, eingefangen durch den Spanier Alejandro Ulloa in scheinbar niemals endenden Momenten abendlicher Dämmerung. Insbesondere eine längere Sequenz gegen Ende des Films, in der wir Zeugen der Kreuzigung von Mace, seiner maritimen Beinahe-Beerdigung, Rettung durch Delphine und Wiedervereinigung mit Ilias werden, lässt den Film in episch-poetischer Größe erstrahlen. Auch macht Conquest keine Gefangenen, wenn es um die explizite Gewaltdarstellung. Gleich zu Beginn erfreut Effektspezialist Franco Rufini den geneigten Zuschauer mit mutwillig geöffneten und entleerten Schädeln sowie dem durchtrennten Torso einer jungen Frau. Der menschliche Körper, so scheint es, dient in Conquest nur zwei Dingen: als Fleisch gewordene Waffe oder nährendes Elixier für die Hinterbliebenen. Selbst Helden und Schurken finden auf letzterem Wege zusammen. Ocrons Sättigung durch das Blut Unschuldiger spiegelt sich am Ende des Films in der rituellen Salbung des Protagonisten mit den verkohlten Überresten seines ermordeten Gefährten wider.

Ocron (Sabrina Siani) träumt. CONQUEST (Lucio Fulci, 1983)

In der abwechselnd von bedrückender Melancholie und gnadenlosem Zynismus bestimmten Tonalität des Films liegt sowohl sein größter Reiz als auch die Unmöglichkeit, ein großes Publikum zu erreichen, begründet. Die Ähnlichkeiten zu Einer gegen das Imperium (Il Mondo di Yor, 1983), Krull (1983), Der Todesjäger (The Deathstalker, 1983) und unzähligen weiteren im Fahrwasser des Kassenerfolgs von Conan der Barbar (Conan the Barbarian, 1983) entstandenen Sword and Sorcery-Filmen sind rein oberflächlicher Natur. Unbeschwerte und triumphale Momente haben in Conquest keinen Platz. Die vom Zuschauer ersehnte Katharsis bleibt aus. Jenseits des auf dem Kinoplakat gezeigten Glanzes kühner Helden und fantastischer Kreaturen offenbart sich die dunkle Welt gebrochener Krieger im Kampf um die Rettung einer Welt, die bereits verloren scheint. Und so liegt letztendlich Fulcis größtes Zugeständnis an die Kommerzialität des widerborstigen Films darin, dass ihn sein Titel im alphabetisch sortierten Videothekenregal in die größtmögliche Nähe zu Conan rückt. Immerhin.

Ilias und Mace wieder vereint. CONQUEST (Lucio Fulci, 1983)

* Hierzulande im popkulturellen Diskurs meist despektierlich Barbarenfilm oder - seltener und falscher - Sandalenfilm genanntes Subgenre der phantastischen Fiktion. Sowohl Barbaren als auch Träger leichter Fußbekleidung sind in der Sword and Sorcery Fiction zugehörigen Literatur und Kino selten anzutreffen.

Freitag, 30. September 2016

Podcast #185: The Reflecting Skin - Schrei in der Stille (CAN/GB 1990)

Mit seinen Gästen Niels von der CineCouch und Dennis vom Lichtspielcast läutet Patrick den #Horrorctober ein. Am Vorabend dessen steht die Frage: Gibt es Vampire wirklich? Nicht nur dieses Mysterium plagt den jungen Helden von Philip Ridleys Horror-Psychothriller-Coming-of-Age-Drama The Reflecting Skin (DT: Schrei in der Stille, 1990). Und obwohl die drei Herren aus allen Ecken Deutschlands wenig Erfahrung mit US-amerikanischen Befindlichkeiten der 50er Jahre besitzen, so haben sie doch einiges zur phantasmagorischen Bild- und Klangwelt des Films zu sagen. Außerdem sprechen wir über Lieblingsfilme, frühe Kinoerlebnisse und die #Horrorctober-Vorlieben unserer Gäste.

Patricks Gastspiele zu David Fincher im Lichtspielcast sind hier und hier zu finden.

Timecodes:
  • 00:00:25 - 00:29:10 Vorstellung & Fragerunde mit unseren Gästen
  • 00:29:10 - 00:45:55 The Ghost of #Horrorctober
  • 00:45:55 - 01:46:20 (Ende) Rezension The Reflecting Skin (Philip Ridley, 1990)

Podcast abspielen:



Seth (Jeremy Cooper) in THE REFLECTING SKIN (1990) von Philip Ridley. Quelle: Soda Pictures Blu-ray