Freitag, 15. Februar 2019

Episode #294: Rocker (BRD 1972) & Die Sieger (D 1994)

Patrick lebte 25 Jahre lang mit überwiegend ekstatischen, doch zwiespältigen Gefühlen hinsichtlich Dominik Grafs Die Sieger (1994), der anno dazumal den deutschen Actionfilm auf internationales Niveau verfrachten sollte und kläglich an den Kinokassen scheiterte. Nun durften er und Sieger-Neuling Daniel sich den ambitionierten Möchtegern im Kino ansehen - und noch dazu im Director's Cut! Was Graf einst versuchte und inwieweit der Film die Wiederentdeckung lohnt, wird im Filmgespräch ausgelotet. Zuvor allerdings reisen die beiden Herren ins Hamburger Miljöö  und setzen Klaus Lemkes legendärem TV-Film Rocker (1972) ein akustisches Denkmal. Denn wer Rocker nicht kennt, der hat wahrscheinlich auch noch nie gebumst. Und wer bumsen kann, der kann auch saufen. Und Filme gucken. Oder so ähnlich.

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Timecodes:
  • 00:00:00 - 00:38:30 Filmkritik Rocker (Klaus Lemke, 1972)
  • 00:38:30 - 00:40:20 Der hörenswerte(!) Werbeblock
  • 00:40:20 - 01:32:15 (Ende) Filmkritik Die Sieger (Dominik Graf, 1994)

Podcast abspielen:


Podcast Download: RockerSieger.mp3 (ca. 90 MB)

Herbert Knaup in Die Sieger (Dominik Graf, 1994). Quelle: Bavaria Film

Kommentare:

  1. Lieber Patrick, lieber Daniel,
    schöne Folge! Klaus Lemke hat Hamburg-, Berlin- und München-Filme gemacht, die alle einen wunderbar ranzigen Schmäh haben, aber häufig nach 60 oder 70 Minuten etwas ermüdend werden. Dass "Berlin für Helden" wirklich der Beste ist, halte ich für zweifelhaft - leider ist er einer der wenigen Filme, die käuflich erwerbbar sind. Mir selbst hat der Hamburg-Film "Finale" am besten gefallen, vielleicht weil es der Erste von ihm war, den ich im Kino sah. Leider kriegt man den so einfach nicht.

    Sollen die Trailer-Vorschläge denn bekannten oder unbekannten Filmen sein?
    Ich würde den zu Dreamscape vorschlagen: https://youtu.be/4ybHzYtF3ZM

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    1. Danke für deine Ergänzungen. Lemke selbst hat Berlin für Helden in Interviews als ein Karrierehighlight und "beste Berlinfilm ever!" bezeichnet. Angesichts seiner oft hyperbolischen Aussagen wird er etwas Vergleichbares vermutlich auch über seinen nächsten Film verkünden ;) Ich teile seine Meinung auch nicht.

      Der Trailer kommt auf unsere bereits sehr lange Liste. Danke!

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  2. Eure Besprechungen von "Supermarkt" und "Rocker" erfordern eine schnellstmögliche Sichtung von "Uns reicht das nicht". Argumente? Ja, nicht zu knapp:

    - auch hier wird das musikalische Haupt-Thema (von Grönies erster Band Ocean Orchestra) immer wieder eingeflochten.

    - Während der Dreharbeiten lernte Grönemeyer seine spätere Ehefrau Anna Henkel kennen.

    - Der junge Uwe Ochsenknecht sieht noch nicht so ochsenknechtig wie später aus.

    - Eberhard Feik spielt einen Sozialarbeiter wie aus dem Bilderbuch.

    - Die Protagonisten schauen den großartigen Italo-Western "Il Grande Silenzio" in einem fantastischen Ruhrpott-Kino.

    - eine absolut bizarre Amerika-Sehnsucht trieft aus jeder zweiten Einstellung und aus jedem Textschnipsel des Soundtracks.

    Überzeugt? Na also! Dann los ...

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    1. Vielen Dank, Max! Das sind überzeugende Argumente. Ich werde die Augen offen halten.

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