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Freitag, 4. Oktober 2013

Podcast #59: Plan 9 from Outer Space (USA 1959) meets The Room (USA 2003)

Es ist gar nicht so einfach, in der kurzen Zeitspanne eines Podcast für den mutmaßlich "schlechtesten Film aller Zeiten" (laut Harry Medved in The Golden Turkey Awards) eine Lanze zu brechen. Noch viel schwieriger ist, den kuriosen Charme von Regisseur-Autor-Produzent-Hauptdarsteller Tommy Wiseaus ersten und einzigem Film zu beschreiben. Wir versuchen es trotzdem - und scheitern beinahe. Ach, übrigens: es geht diesmal um Plan 9 from Outer Space (1959) und The Room (2003). Viel Spaß!

Unser Rückblick auf die Filme der Woche im Intro und passende Amazon-Links dazu: Insidious (2010), Breaking Bad (2008-2013), Die Unbestechlichen (1987) und Planet der Affen: Prevolution a.k.a. Planet der Affen: Selten dämlicher deutscher Zusatztitel (2011).

Lob, Kritik, Korrekturen und Filmwünsche bitte an patrick@bahnhofskino.com.

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Podcast Download: http://traffic.libsyn.com/bahnhofskino/Bahnhofscast_Episode_59.mp3 (ca. 21 MB)

"You're tearing me apart, Lisa!" THE ROOM von Tommy Wiseau. Quelle: Wiseau Films.

Mittwoch, 14. November 2012

Die Definition von Trash

Ich mag keinen Trash. Trash ist ein Unwort - etwas Fauliges. Abfall. Und es stinkt. Ich verstehe all diejenigen selbsternannten Trash-Connaisseure nicht, die sich einen Sport daraus machen, jeglichen auf Zelluloid gebannten Müll à la Transformers oder Police Academy VI aufzuspüren und ihn selbstzufrieden und mit ironischer Distanz zu konsumieren.

"Das ist so schlecht, dass es schon fast wieder gut ist."

Falsch. In 99% alle Fälle ist schlecht einfach, äh, schlecht und nichts anderes. Langweilig. Öde. Uninspiriert. Und beim verbliebenen 1% würde ich vermutlich argumentieren, dass es sich nur im Auge von Ignoranten um einen im klassischen Sinne schlechten Film handelt. Ist Lady Terminator ein mieser Film und darf der Lächerlichkeit preis gegeben werden, weil das winzige Budget mit der Ambition (nicht zwangsläufig dem Talent) der Filmemacher nicht Schritt halten konnte und ihm der amerikanische Verleih eine dürftige Synchronisation verpasst hat? War er nicht dennoch unterhaltsam? Und einzigartig? Etwas Besonderes? Aha!

Trash a.k.a. schlechtes Kino ist, wenn zynische Filmemacher Budgets in dreistelliger Millionenhöhe für blutleere Multiplexware verbraten, ohne einen Funken Kreativität, Hirn und Herz in ihr Werk zu investieren. Was ihr als Trash kennt, sind de facto B-Movies - die ungeliebten Stiefkinder der Filmgeschichte mit dem Herzen aus Gold. Man sollte sie lieben und achten und ehren und nicht belächeln. Spart euch euren Spott für all die raffgierigen Kreativlosen, die ihr oben links auf dieser Grafik platzieren würdet:


Motzerei vorüber. Danke für eure Aufmerksamkeit.

Sonntag, 29. Januar 2012

Manos: The Hands of Fate - Download gratis, aber Angucken kostet dich deine Seele

Lange habe ich gebraucht, um in den zweifelhaften Genuss des - nach Aussage tausender halbgebildeter Geeks in diversen Onlineforen - schlechtesten Films seit Erfindung des Zelluloids zu kommen: Manos, Hände des Schicksals (kein autorisierter deutscher Titel, nur meinerseits mehr oder weniger frei übersetzt). Dabei gibt es das im Jahre 1966 für 20.000 US-Dollar gedrehte Meisterstück des Versicherungsmakler Harold P. Warren schon länger als kostenfreien Download bei Archive.org (eine Seite, für deren Erfindung man ebenso wie für Wikipedia gar nicht dankbar genug sein kann). Wie im Falle vieler Low-Budget Movies der 1950er und 60er Jahre (siehe Night of the Living Dead) kam auch den Macher von Manos die Erkenntnis, dass man sich die Rechte an seinem filmischen Werk sichern muss, zu spät. Sicher kein Beinbruch ob der Tatsache, dass Warrens Horror-SciFi-Streifen zum Riesenflop wurde, den sich nur ein Dutzend Menschen auf der großen Leinwand ansahen und nur unter Inkaufnahme starker Hirnschmerzen nebst drohender Erblindung zu goutieren ist.



Was man natürlich vor Betrachten dieses Machwerks berücksichtigen sollte, ist die Tatsache, dass selbst Trash Deluxe à la Plan 9 From Outer Space (1959, kein Trash!) und House of the Dead (2003, definitiv Trash!) von Uwe fuckin' Boll im Vergleich zu Manos so spaßig und unterhaltsam sind wie Independence Day (1996). Und bitte zieht bei dieser Aussage in Betracht, dass ich Independence Day für einen beschissenen Film halte.

Denkt mal drüber nach. Und legt euch eine Flasche guten Rotweins und 'ne Röhre Aspirin Direkt zurecht, bevor ihr auf Play drückt. Ich habe euch gewarnt.
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