Freitag, 14. November 2014

Episode #102: Akira (1988) & Perfect Blue (1997)

Daniel und Patrick bauen Brücken und setzen ihren Kino-Trip der letzten Wochen rund um den Globus fort. Diesmal auf dem Reiseplan: Katsuhiro Otomos brachiales Anime-Meisterwerk Akira (1988) und Satoshi Kons kaum weniger faszinierenden Perfect Blue (1997). Es fällt kaum ein böses Wort in diesem Podcast. Außer vielleicht über Robin Williams' Schauspieltalent. Aber selbst das tut uns leid. Und über Marvel Films. Aber das tut uns weniger leid.

Im Intro erwähnte Filme mit Amazon-Links (soweit verfügbar): A Field in England (2013), Slaughter High (1986), Society (1992), Zeit des Erwachens (1990) und Thor: The Dark Kingdom (2014).

Lob, Kritik, Filmwünsche und alles, was ihr schon immer loswerden wollte, bitte an patrick@bahnhofskino.com schicken.

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Kommentare:

  1. Guten Tag!
    Ich höre gerade noch diese feine Episode, will aber schon mal ein paar Sachen loswerden.
    Zu Perfect Blue: Ihr meintet ja, es sei komisch, dass die Protagonistin nicht einfach mal als Schauspielerin arbeiten darf und nach ihrem Bandausstieg erstmal in einer recht bescheidenen Wohnung lebt. Ich weiß auch nicht so ganz genau, wie es da im Showgeschäft zugeht, aber erstens sind Girlgroupmitglieder tatsächlich meist recht austauschbar. Gerade bei den größeren Gruppen wie AKB48 wird ja ständig gewechselt. Dazu gibt es oft recht strikte Vorschriften für die Mitglieder, was sich auch auf das Privatleben auswirkt usw.. Ich meine mich zu erinnern, dass man dort im Showgeschäft auch eher wie ein normaler Angestellter eingestellt wird und das Management ohne gerne mit der Yakuza zu tun hat. Also mal eben was anderes machen geht vermutlich nicht und wenn man aussteigt, gibt das sicherlich Probleme mit der Karriere. Wobei es dort natürlich sonst normal ist, dass Sängerinnen auch als Schauspielerinnen unterwegs sind.
    Und kurz zu den Animationen von Akira. Ihr sagt es ja selbst: der ist bis heute eine ziemliche Ausnahme, was das betrifft. Denn einerseits werden die meisten Anime halt sehr, sehr günstig produziert, woraus sich dann auch dieser schlichtere Stil, mit teilweise acht oder weniger Bildern pro Sekunde, entwickelte, andererseits wird heutzutage ja nichts mehr ohne CGI gemacht. Wie es bei Akira gemacht wurde, ist schlicht viel zu teuer und aufwendig. Den Vergleich zu Miyazaki habt ihr ja auch gezogen. Miyazaki selber lehnt es aber z.B. auch kategorisch ab, seine Filme als Anime zu bezeichnen. Der Begriff kam ohnehin erst in den 80ern auf, vorher gab es eine Reihe anderer Wörter und Miyazaki bleibt, wenn ich mich nicht irre, auch heute bei "douga", was sich wohl auf Kinoproduktionen bezieht, bei denen halt alle 24 Bilder pro Sekunde komplett gezeichnet werden.
    Ein ähnliches (handgezeichnetes) Spektakel der letzten Jahre wäre höchstens noch Redline (der aber inhaltlich lustig, aber ziemich banane ist):
    https://www.youtube.com/watch?v=sonTXTZqE-Q
    Und wenn es auch technisch etwas moderner sein darf, ist vermutlich The Garden of Words einer der animationstechnisch besten Produktionen auf Japan:
    https://www.youtube.com/watch?v=udDIkl6z8X0
    Aber sowas wie Akira werden wir wohl nicht mehr bekommen.

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    1. Und ein kleiner Nachtrag zur Mangalektüre:
      Diese Telefonbuchartigen Sammelbände wirken ja schon beeindruckend, aber die liest man ja auch in vielleicht 1 1/2 Stunden weg. Da schafft man die Serie bequem an 1-2 Tagen.

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    2. Danke für deine Eindrücke und Anime-Empfehlungen! :)

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