Freitag, 25. Juli 2014

Podcast #91: Dune (1984) meets Starship Troopers (1997)

Patrick und Daniel nehmen sich knapp zwei Stunden Zeit, um zu ergründen, warum David Lynchs Dune: Der Wüstenplanet für sie so viel mehr ist als die wirr-verunglückte Adaption eines Meisterwerks der Science Fiction-Literatur. Und wo wir gerade beim Thema sind: was macht der irre Holländer Paul Verhoeven aus Robert Heinleins Bestseller Starship Troopers - schlaue Satire à la RoboCop oder doch nur Haudruff-Action in Hochglanzlack-Ästhetik in der *hust* Tradition von Zack Snyder? Und falls ihr die Antworten darauf bereits zu kennen glaubt: keine Sorge, wir sprechen über noch sooo vieles mehr. Und Patrick ist gar nicht so müde und redefaul wie er zu Beginn des Podcast klingt. Und und und---

Im Intro rezensierte Filme mit Amazon-Links: No Turning Back (OT: Locke, 2014), Haywire (2011), The Conjuring (2013), Monty Python 2014 Reunion und Superman II (1980).

Lob, Kritik und Filmwünsche bitte per E-Mail an patrick@bahnhofskino.com. Danke!

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Kommentare:

  1. Ahoi!

    Eine sehr interessante Besprechung von Starship Troopers und Dune. Und danke für den Hinweis auf schlechten den Satzbau Inahaltsangabe bei Starship Troopers. ;) Ich hab's mal ausgebessert.

    True Lies als ironiefreies Beispiel heranzuziehen, halte ich für gewagt. Denn gerade James Cameron hat meines Erachtens in vollem Bewusstsein die Over-the-Top-Schiene gewählt. Da ist die Treppen-Uzi nur ein Beispiel. Das andere ist dann dieses völlig irrsinnige Geknutsche vor einem ATOMPILZ! :D Grundsätzlich aber Zustimmung, dass zu diesem Zeitpunkt der Wandel im US-Actionfilm längst eingesetzt hat. Die muskelbepackten Männer (Arnie, Sly) sind von agileren Darstellern (Paradebeispiel T2 [Robert Patrick], Matrix habt ihr ja schon erwähnt, Reeves als vergleichsweise schmächtiger "Held") oder direkt von Frauen (Sigourney Weaver ist in Aliens eine Actionheldin [Alien war ja letztlich mehr Horror/Thriller]) ersetzt worden. Und deshalb ist Casper Van Dien als Hauptrolle ja schon eines der ersten Zeichen der Satire. Und wenn - öhm, kann ich noch nicht so ganz auseinanderhalten - einer von euch meint, die Beziehung Johnny/Carmen wäre so typisch für (US-)RomComs, hat Verhoeven auch wieder ganze Arbeit geleistet. Denn es wird ja ein Heile-Welt-Heitschi-Bumbeitschi-Bild gezeigt, aber die Realität sieht ja ganz anders aus. Wenn ich mich recht entsinne, bringt Verhoeven das im Audiokommentar bei der Partyszene auf den Punkt. Da weist er auch noch auf das gespielte Lied hin - war mir bis dahin auch nicht bewusst aufgefallen.

    Und der von euch angesprochene Punkt der Nachrichten ist ja auch ein wiederkehrendes Element (z. B. ja RoboCop). Und wenn ihr dann die Parallelen zu heutigen Ereignissen zieht, wird ja deutlich, wie nah an der Realität der ganze Film konstruiert worden ist. Die Bugs sind ja auch ein kompletter Platzhalter für jeden beliebigen """Gegner""" (der USA), der ohne zu hinterfragen vernichtet werden soll. Umso bitterer und widerwärtiger erscheint dann ja auch SPOILERSPOILERSPOILER die Siegesfeier am Ende, bei der man einfach nur Angst hat, dass so etwas tatsächlich passieren kann - bzw. sogar passiert ist und noch immer passiert.

    So oder so, habe ich jetzt Bock beide Filme mal wieder zu schauen. Und der "Titelgeber" für Locke gehört natürlich geohrfeigt. Erinnert mich an The Fighters - Deutscher Titel "Never Back Down"...

    In diesem Sinne, macht weiter so. Macht ihr ja, habt ja schon über 90 Folgen.

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    1. Hallo MMeXX,

      danke für dein interessantes Feedback. Ich freue mich besonders über die Erkenntnis, dass das Netz doch so klein ist, dass man sich über den Umweg des Zitats in einem Podcast in dem dazugehörigen Blog wiedertrifft. Ich kann mich nicht mehr an den genauen Wortlaut unseres Gesprächs zu TRUE LIES erinnern, aber ich kann deine Argumentation nachvollziehen. Dennoch denke ich, TRUE LIES ist zwar eine gekonnte Actionkomödie und ein filmischer Lichtblick in diesem Niemandsland zwischen klassischer Reagan-Ära-Machoaction und dem neuen Actionkino seit Mitte/Ende der 90er. Mit Ironie hat der Film aber in meinen Augen nicht viel, mit Satire gar nichts am Hut. Und obwohl ich Camerons Film mag, stach für mich diese Szene immer als massiv unzeitgemäß und geschmacklos in einem ansonsten für Actiongedöns recht smarten Film hervor.

      Jedem das Seine. Danke fürs Zuhören und schönes Wochenende

      Patrick

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