Freitag, 27. März 2020

Episode #342: Gefahr aus dem Weltall (USA 1953) & Die Farbe aus dem All (USA 2019)

Das Stubenhocken geht weiter. Und wohin gucken wir in diesen schweren Zeiten lieber als nach draußen? Genauer gesagt: ins Weltall. Nachdem wir aber dort nur Tod und Verderben erblicken, wandert unser Interesse ganz schnell wieder Richtung DVD-Regal, wo uns in dieser Woche ebenfalls reichlich kosmischer Horror anstrahlt - im Oldie-but-Goldie Gefahr aus dem Weltall (It Came from Outer Space, 1953) vom guten Jack (nicht Richard-- und schon gar nicht Tom!) Arnold, und in Richard Stanleys eindrucksvollem Comeback-Spielfilm Die Farbe aus dem All (The Color Out of Space, 2019) nach H.P. Lovecraft. Ein monströses und außerirdisch gutes Vergnügen.

Timecodes:
  • 00:01:40 - 00:40:05 Gefahr aus dem Weltall (Jack Arnold, 1953)
  • 00:40:05 - 01:22:20 (Ende) Die Farbe aus dem Weltall (Richard Stanley, 2019)

Hört Bahnhofskino hier, bei iTunesSpotifyTuneInStitcherDeezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt.

☢ Gefällt dir, was du hörst? Bahnhofskino ist ein zu 100 Prozent unabhängiges, werbefreies Podcastprojekt. Bitte unterstütze uns durch eine Patenschaft bei PatreonSteady oder eine Kaffeespende (keine Anmeldung nötig). Alle Möglichkeiten, uns unter die Arme zu greifen, findest du auf der Hilf mit!-Seite. ☢


Podcast abspielen:

Podcast Download: WeltallDoppel.mp3 (ca. 80 MB)

1 Kommentar:

  1. Habe mir gestern "Die Farbe aus dem All" angeschaut und kann eure Meinung leider nicht teilen. Ich schaue sehr gerne Filme, auch Horrorfilme und mag es auch, wenn die Story mal etwas langsamer erzählt wird. Aber das hier ist wirklich seeehr langsam erzählt..Das Ende ist wiederum total überdreht, hier geht es dann alles ganz schnell und man weiß vor lauter schrillen Farben und lauten Tönen gar nicht mehr, wo man noch hinschauen bzw. hinhören soll.
    Den Punkt mit den Vorbildern fand ich auch stärker störend als Ihr: zusammengewachsene Alpakas erinnern unverwechselbar an The Thing, wenn die Mutter auf den Dachboden getragen wird, lässt Hellraiser schön grüßen. Für Letzteres gibt es auch überhaupt keinen Grund in der Handlung: Mutter und zusammengewachsener Sohn liegen im Wohnzimmer, Nicolas Cage sagt "Bringt Sie hoch", nur damit Sie dann oben rum liegen statt auf dem Sofa. Aha!?!
    Handwerklich ist der Film gut gemacht und die Story gäbe auch viel her. Das TV-Interview fand ich sogar nicht nur amüsant, sondern vermochte auch leichte Medienkritik zu erkennen.
    Das störendste fand ich aber gerade die von Euch gelobte Schizophrenie von Nicolas Cage: ja, er wird zunächst langsam verrückt. Irgendwann sagen die Kinder aber "Dad wird langsam verrückt", danach folgen dann Szenen, in denen er noch "normal" ist, kurz darauf dreht er durch, dann ist er wieder normal. Sorry, aber was denn jetzt? Man weiß stellenweise gar nicht, was da los ist und die Rechtfertigung "wird langsam verrückt" kommt mir wie eine billige Ausrede vor, Nicolas Cage ständig hin- und herschwanken zu sehen zwischen Normal und Abgedreht. Ab hier fehlte jegliche Spannung für mich und der Film kam mir wie ein Vehikel vor, damit Cage seinen typischen Psychopathen spielen kann.
    Gutes und Schlechtes insgesamt, aber keineswegs ein grandioser oder guter Film insgesamt. Ich würde 5 von 10 Punkten geben.

    Natürlich nur meine Meinung. Ich hatte Spaß beim Zuhören, macht bitte weiter so :-)

    AntwortenLöschen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.