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Freitag, 26. April 2013

Podcast #38: Kriminell unterschätzte Filme

Welche vielerorts gepriesenen Filme unserer Meinung nach ihre Lorbeeren nicht verdient haben, darüber redeten wir bereits vor einigen Monaten. Diesmal kümmern wir uns um vernachlässigte und wenig geliebte Kinoperlen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Unterschätzte Meisterwerke im Kanon berühmter Filmemacher finden ebenso Erwähnung wie obskure Nischenfilme von Damals und Heute. Außerdem schweifen wir wieder diverse Male vom Thema ab, wie ihr es von uns gewohnt seid, und lesen Hörer-Filmtipps vor. Der Bahnhofskino-Podcast ist eben Balsam für Seele und Ohren.

Im Intro rezensierte Filme sind [Amazon-Links] Iron Man 3 (2013), Anna Karenina (2012), Ford Fairlane - Rock 'n Roll Detective (1990), Das Geheimnis im Wald (2006), Zorro mit der heißen Klinge (1981), Serenity (2005) und The Wrestler (2008).

Feedback, böse Worte, Honig um den Bart und sonstiges an patrick@bahnhofskino.com. Danke!

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Quelle: Universal Pictures

Freitag, 15. März 2013

Bonus Podcast #7: Lohmi liest ganz allein *seufz!*

Was viele nicht wissen (und wie auch?): fast ebenso gerne wie ich mich in düsteren Lichtspielhäusern oder im Kellerkabuff mit meinem tragbaren TV-Gerät amüsiere, so viel Vergnügen bereitet mir auch die Lektüre schöner Filmbücher. Einige meiner Lieblingstitel zum Kino und beachtenswerten TV-Produktionen - ja, sowas soll es geben! - der letzten Zeit stelle ich in diesem "ääh!"-gefüllten Podcast vor.


Die besprochenen Titel im Einzelnen [Amazon-Links]:
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Ich freue mich auf Feedback unter patrick@bahnhofskino.com, www.facebook.com/bahnhofskino, oder in den Kommentaren.

Donnerstag, 13. September 2012

Bonus Podcast #3: The Cabin in the Woods (USA 2012) Motzfest--- äh, Podcast

Als ob ich nicht vor ein paar Tagen bereits mit meinem mehr oder weniger (eher mehr) aussagekräftigen Review zum Film alles gesagt hätte, zwang mich mein geschätzter Co-Host Daniel nun unter Androhung körperlicher Gewalt und einem Paranormal Activity-Marathon zur Aufnahme dieser Sonderausgabe unseres Podcast. Hey, ich mag Buffy... irgendwie. The Avengers war auch nicht sooo schlecht... irgendwie. Ich verzeihe Joss Whedon sogar Alien: Die Wiedergeburt. Ich bin gar nicht so streng. Aber gehe ich mit Cabbin in da Woodz zu hart ins Gericht nur weil ich das Genrekino zu sehr liebe und respektiere? Oder habe ich den Film nur missverstanden und muss ihn mir von Daniel erklären lassen? (dafür hat er ja ein Talent) Was denkt ihr? Lasst es mich unter patrick@bahnhofskino.com wissen. Viel Spaß mit unserem Podcast - aber Vorsicht: ***SPOILERS GALORE!***

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Montag, 10. September 2012

The Cabin in the Woods (USA 2012) Kritik

No spoilers, no worries.

Ich stelle mich der Herausforderung eines kurzen, kritischen Reviews von The Cabin in the Woods, ohne wirklich etwas über die Handlung zu verraten oder ins Detail darüber zu gehen, was so widerlich an dem Film ist. Seid ihr bereit?


Quelle: Lionsgate UK Poster für The Cabin in the Woods

Rudimentäres zum Plot: fünf Freunde (u.a. Chris Thor Hemsworth) brechen zu einem Trip in die Wälder auf, wo sie in der titelgebenden Hütte ein Wochenende voller Sex, Kifferei und French Kissing mit ausgestopften Tierköpfen verbringen möchten. Die Protagonisten bedienen jedes Horrorfilm-Klischee und könntem einem beliebigen Teil von Freitag den 13. entsprungen sein. Doch es gibt einen Twist, denn: die Dinge sind nicht wie sie scheinen. Muahahaa!

Weder zur Handlung noch zu den Charakteren oder deren Besetzung sei mehr gesagt, denn niemand soll später behaupten können, ich habe habe hier zu viel verraten.

Um es kurz zu machen: The Cabin in the Woods ist das seelenlose Monster eines Films, der uns mit postmoderner Aufgeklärtheit und Klugscheißerei davon überzeugen will, dass sich hinter seiner unattraktiven Fassade etwas weniger Hässliches verbirgt. Die Filmemacher, Fanboy-Darlings Drew Goddard (Autor des von mir geschätzten Cloverfield und Episoden von Buffy, Angel und Lost) und Joss Whedon (Serenity, The Avengers) möchten mehr oder weniger lieb gewonnene Horrorfilm-Standards auf den Kopf stellen und zerpflücken. Nachdem uns ein Meister des Genres wie Wes Craven mit New Nightmare (1994) und Scream (1996) bereits zwei mal gezeigt hat, das selbstreflektierter Grusel gepaart mit Satire recht gut funktionieren kann, stellt sich unweigerlich die Frage, was denn ach-so-neu und ach-so-innovativ an Cabin in the Woods ist, der sich selbiges zur Aufgabe macht.

Die Antwort: wenig bis gar nichts.

Ein Wolf - ein Mädchen - zwei Zungen... die amüsanteste und sinnfreieste Szene von The Cabin in the Woods gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Filmemacher ihr Herz vielleicht doch am rechten Fleck haben. Quelle: Lionsgate

Leider ist selbst meine Wenigkeit, einem seit zwei Jahrzehnten durch vielfältige Horrorkost ordentlich genährter und vorgebildeter Liebhaber blutig-morbider Filmkunst, dem Streifen beinahe auf den Leim gegangen. The Cabin in the Woods bietet 90 Minuten leere Kalorien und instant gratification (ein schönes englisches Wort, für das mir kein gleichsam schönes deutsches Pendant einfällt) für alle, die sich einen netten Kinoabend wünschen und auch mal einen "Horrorfilm" sehen wollen, in den man die ansonsten schreckhafte Freundin mitschleppen kann. Es knallt, zischt, sprüht und dampft und (huii!) da ist 'ne Anspielung auf Hellraiser und (oha!) Tanz der Teufel und (hey!) Freitag der 13. und (supi!) Ringu und, und, und... Was ein Spaß! Endlich streichelt mal jemand dem alternden Nerd in mir den Bauch und bereitet mir das wohlige Gefühl, ein bisschen kenntnisreicher im Genrekino zu sein als die Teenager hinter mir, die im dunklen Kinosaal einfach nur im Wechsel kreischen und fummeln möchten. Zurück bleibt aber nach dem Abspann nur heiße Luft und die bittere Erkenntnis, dass zwei Filmemacher mit zielsicherem Zynismus und ohne Liebe zum Horrorgenre einen Mischmasch geköchelt haben, der weder Komödie noch echter Grusel und noch nicht einmal Buffy die kleine Vampirjägerin ist.

Cabin ist das Popkultur kotzende Scheißemonster aus Dogma, das schlauer sein will als der Zuschauer und damit alle Zielgruppen enttäuscht zurücklässt. Jeder spannungsvolle Moment wird sarkastisch-belehrend gebrochen mit "Hey, ist doch nur Spaß!" Jederlei blutiges und spritzendes Gekröse zielt in seiner Darstellung über das richtige Maß an greifbarem Ekel hinaus oder wird amüsiert kommentiert, um ihm jeglichen Schockfaktor zu rauben. Quasi das blutige Äquivalent zum Spielzeug-Porno Transformers 3. Und humorvolle Augenblicke, die ein Filmemacher mit Talent für das Genre nutzen würden, um den Zuschauer in Sicherheit zu wiegen und ihm den Teppich unter den Füßen zu entreißen, verpuffen in einer miefenden Zitatesammlungs-Wolke und Furzwitze auf Adam Sandler-Niveau.

Es bleibt ein Film zweiter mächtiger, aber unwissender Hollywood-Gestalten, der so gerne schlauer sein will als wir und in die Vokuhilas aller echten Horrorfans dieser Welt spuckt, ohne dass diese es merken. Mission erfüllt - zumindest, wenn man sich dieser Tage durch einschlägige Foren und Blogs liest. Wenn man etwas genauer hinguckt, ist der Goddard-Whedon-Nonsens dann aber eben doch nur Scary Movie mit Thor darin. Ärgerlich.

Freitag, 20. April 2012

Marvel's THE AVENGERS 3D (2012) - Kritik


The Avengers ist actionlastiges Bombastkino ohne Herz. (aufgepasst: dieser Satz wird in fast identischer Form zum Ende meines Reviews wiederholt) Leider werden meine kritischen Worte aber ungehört verhallen: critic-proof nennt man auf Englisch Filme wie das The Avengers, denn egal welch mäkelnde Worte tausende Schreiberlinge über das neue Marvel-Actionfeuerwerk gedruckt und online verbreiten werden, ein Misserfolg des Streifens von Joss Whedon ist fast ausgeschlossen.

Glaubt man ersten Kritiker- und Publikumsreaktionen, ist The Avengers in den Augen vieler Fans das nächste große Heilsversprechen für den Comicbuch-Film. Denn obwohl wir in den knapp vier Jahren seit Erscheinen von The Dark Knight mit Superhelden-Filmen überschüttet wurden, so hat keiner dieser Film ein derart euphorisches, fast schon fanatisches Echo hervorgerufen wie das Sequel zu Batman Begins.



Meine zurückhaltende Begeisterung verrät es bereits: ich werde kein großer Fan von The Avengers werden, dafür fehlt mir dir Leidenschaft fürs Thema. Ich habe die Marvel-Adaptionen der letzten Jahre nur mit einem halben Auge verfolgt, mochte Iron Man recht gerne und konnte mit dessen Sequel nichts anfangen. Thor habe ich aus reiner Verlegenheit oder Langeweile gesehen, da die Alternativen im Kino zu diesem Zeitpunkt gerade mau waren ...und kann meine Reaktion mit einem „Naja, ganz nett“ zusammenfassen. Captain America sah ich erst vergangenen Monat auf Blu-Ray im Schutze meiner vier Wände und war überrascht, wie unterhaltsam der Streifen war. The Green Lantern, Green Hornet und Green Whatsoever habe ich gar nicht gesehen, spielen aber für diesen Beitrag ohnehin keine Rolle.

Trotz meines mangelnden Enthusiasmus für das Genre steckte in The Avengers aber dennoch meinerseits ein nicht unerhebliches Schippchen Hoffnung, dass es ein großartiger Film werden könnte; quasi ein aus den gesammelten ganz-netts der zuvor genannten Streifen zusammen gepuzzletes großartiges Ganzes. Leider bekam ich nur ein technisch beeindruckendes Durcheinander zu sehen, ein Action- und CGI-Feuerwerk à la Michael Bay, dessen ohrenbetäubender Angriff auf die Sinne mich letztendlich nur ermüdete und genervt auf die Uhr schielen ließ.

"Worauf schießen wir eigentlich? Grüne Leinwände?" - "Shut the fuck up and fuckin' shoot goddamnit!" Quelle: Marvel/Disney

Falls ihr zu den ganz großen Fans der Marvel-Comics gehört, werdet ihr in den nächsten Tagen zahlreiche Rezensionen lesen, in denen euch diverse bombastisch inszenierte Momente, coole Sprüche und ach-so-großartig geschauspielerte nacherzählt werden. Ganz ehrlich: lest das woanders, ich finde es gähnend langweilig. Solch Fanboy-Wahnsinn findet ihr in diesem Blog nur, wenn sich ein Artikel um Sleaze, Trash oder Arthouse-Kino dreht. Zur Verfilmung des Kultcomics The Avengers also nur folgende mehr oder weniger fokussierte Gedankengänge:

  • Was ist dieser Tesserakt? Warum sind Superhelden mal unsterblich und monströs stark, dann wiederum leicht verletzbar? Gibt es etwas, was Tony Stark nicht kann? Kann man einen Superhelden-Einsatz wirklich als Erfolg verbuchen, wenn dabei vermutlich zehntausende Menschen sterben? (Mini-Spoiler: New York muss im Finale SEHR leiden) Und wie kann ich es wagen, die nicht vorhandene Logik eines Actionfilms zu kritisieren? Hmm, vielleicht weil sich durch diesen inkonsequenten Umgang mit der Darstellung des filmischen Universums niemals so etwas wie echte Dramatik und Spannung entwickelt?!

  • Mark Ruffalo spielt David Banner (aka Hulk) als wäre er ein Charakter aus einem Charlie Kaufman-Film: exzentrisch, neurotisch, affektiert. Es ist die beste schauspielerische Leistung in einem Film, in dem außer ihm eigentlich nur Robert Downey Jr. glänzt mit seiner mittlerweile bekannten Eitelkeit und Arroganz als Tony Stark. Keiner der anderen Schauspieler hinterlässt einen bleibenden Eindruck, Gwyneth Paltrow wird in einem winzigen Auftritt zu Beginn des Films verheizt – und darf in der Szene keine Schuhe tragen, um Downey nicht zu überragen. Ich wünschte nur, ich würde Zodiac sehen, um ihn und Ruffalo nicht in einem Spektakel zu verfolgen, in dem ihr Talent im Effektbombast verschwindet. Seufz!

"Verdammt, ich hätte mir keine Glühbirnen in die Sehschlitze schrauben sollen." Quelle: Disney/Marvel

  • Ich mag echte Flammen, aufeinander prallende Autos und beinharte Prügeleien – auf der Kinoleinwand. Vorzugsweise durchgeführt durch erfahrene Pyrotechniker, Stuntleute oder gar ambitionierte Schauspieler selbst. Computeranimierte Charaktere, die sich gegenseitig gegen computeranimierte Gegenstände (in The Avengers vornehmlich mammuthafte Bäume, fette Stahlträger oder hohe Gebäude) kicken, machen mir das Nachempfinden des Schmerzgefühls oder nur einfaches Mitfiebern unmöglich. Bisher dachte ich, die finalen Kämpfe in Iron Man 2 und Ang Lees The Hulk seien das Nervtötendste gewesen, was ich diesbezüglich in Comic-Adaptationen gesehen hätte. The Avengers toppt das ganze noch. Vielleicht ist es nur das Alter, aber ich sehe lieber Gene Hackman dabei zu, wie er in French Connection einem Bösewicht hinterher eilt, als irrsinnigen Effektspektakeln wider Schwerkraft und Logik. In Big-Budget Trash wie Transformers oder Emmerichs Godzilla (würg!) gerade noch verzeihlich, in einer Verfilmung kultisch verehrter Comicbücher mit teils komplexen Charakteren leider nicht.

Mehr kann ich mir an Ergüssen zu Marvel's The Avengers nicht abringen. Ein Spektakel ohne Herz, sauber inszeniert und effekttechnisch beeindruckend. Aber ansonsten Dutzendware im Superhero-Einheitsbrei. 5 out of 10, that's it. Kinostart, sofern noch ihr wissen möchtet: 26. April 2012. Ansonsten: Meh!

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