Freitag, 6. September 2019

Episode #318: Leichen pflasten seinen Weg (F/I 1968) & Companeros (ESP/I/BRD 1970)

Wenn es sowas wie das offizielle Who-Is-Who des Italowesterns gäbe, mit dem Personal der heutigen Bahnhofskino Episode könnte man es mindestens zur Hälfte füllen. Tomás Milián, Franco Nero, Klaus Kinski, Luigi Pistilli, Fernando Rey und Gaststars wie Jean-Louis Trintignant und Jack Palance geben sich Klinke und Schießeisen in die Hand - und das in gleich zwei Filmen des legendären Sergio Corbucci. Dabei mag Leichen pflastern seinen Weg (Il grande silenzio, 1968) als der größere Klassiker gelten. Aber auch Lasst uns töten, Companeros a.k.a. Companeros (Vamos a matar, compañeros, 1970) bietet genug ohrenbetäubenden Irrsinn, um die müden Revolverhelden Gramsch und Lohmi ordentlich zu befeuern.

Timecodes:
  • 00:01:05 - 01:02:40 Filmgespräch Leichen pflastern seinen Weg (Sergio Corbucci, 1968)
  • 01:02:40 - 01:32:00 Filmgespräch Companeros (Sergio Corbucci, 1970)

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Freitag, 30. August 2019

BEE48: Spurlos verschwunden (Spoorloos, F/NL 1988)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoEines sei hier schon mal vorneweg verraten - und das sollte niemandem den Spaß rauben: Spurlos verschwunden (1988) ist ein außergewöhnlich guter Film. Und er hat so viel mehr zu bieten als das-über-was-man-nicht-reden-darf, was dem Film seinen legendär fiesen Ruf verpasst hat. Gemeinsam mit Kai Wustlich wagt sich Patrick aufs glatte Eis einer Rezension von George Sluizers Thriller und dabei zunächst inhaltlich nicht zu viel über das abgründige Werk preiszugeben. Außerdem wollen ja auch die ästhetischen Qualitäten adäquat gewürdigt werden. Und mit einem schockierenden Ende ganz besonderer Art überrascht am Ende des Schnacks gar Gast Kai und offenbart, welchen megapopulären Hollywoodstar er so gar nicht leiden kann. Spoiler: es ist nicht Keanu Reeves!

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Montag, 26. August 2019

Episode #317: Shaft (USA 1971) & Death Machines (USA 1976)

Daniel und Patrick mögen zwar die smoothesten Stimmen in der deutschsprachigen Podcastlandschaft haben (*hüstel!*), so richtig glaubwürdig können sie sich aber nicht in die schwarze US-Kultur der frühen 70er Jahre eingrooven. Zum ziemlich wunderbaren Blaxploitation-Klassiker Shaft (1971) haben sie dennoch einiges zu sagen. Insbesondere Herrn Gramsch fehlen anschließend ein wenig der Worte angesichts der grandiosen Schundigkeit von Death Machines (DT: Die Todesmaschine, 1976). Sein Co-Host ist dafür umso verzauberter. Nicht zuletzt, weil der Lohmi sich wünscht, es gäbe deutlich mehr Filme, in denen Bösewichte gewaltsam durch eine Bazooka zu Tode kommen. Bam!

Timecodes:
  • 00:01:05 - 00:09:50 Hörerfeedback zu Once Upon a Time in Hollywood (2019)
  • 00:09:50 - 00.48:15 Filmgespräch Shaft (Gordon Parks, 1971)
  • 00:48:15 - 01:16:05 Filmgespräch Death Machines (Paul Kyriazi, 1976)

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Mittwoch, 21. August 2019

BEE47: Annihilation - Auslöschung (USA 2018)

Bahnhofskino Extended Edition #beepodcast LogoBereits im Jahresrückblick Anfang 2019 sprach Patrick darüber, dass ihn der Gedanke an Annihilation (DT: Auslöschung, 2018) nicht loslasse. Dabei ist Alex Garlands Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jeff VanderMeer weder besonders werkgetreu noch qualitativ unantastbar. Aber es steckt so vieles darin, über das es sich zu reden lohnt. Glücklicherweise ist Special Guest Johannes Klan ähnlicher Meinung und bringt reichlich Expertise, steile Thesen und Gefühle mit ins Filmgespräch. Nun kann der olle Lohmi endlich beruhigt zu Bett gehen in der Gewissheit, dass fast über das Science Fiction-Epos mit Natalie Portman gesagt ist. Aber wie war das noch mit Kinofilmen exklusiv bei Netflix? Moment mal--!?!


Folgt Johannes bei Twitter und schenkt ihm an der Seite seiner seiner Co-Hosts Frederik und Manuel beim On Screen Filmpodcast euer Gehör.

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Timecodes:
  • 00:01:15 - 00:23:40 Das Werk von Alex Garland und Streaming vs. Kino
  • 00:23:40 - 01:24:50 (Ende) Filmgespräch Annihilation (2018)

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Freitag, 16. August 2019

Episode #316: Once Upon a Time in Hollywood (UK/USA 2019)

Es ist Bahnhofskino-Tradition, dass wir für Quentin Tarantino alle paar Jahre den roten Teppich ausrollen, wenn er uns mir einem neuen Film erfreut. Immerhin ist er der einzige Hollywoodregisseur, der mit großen Stars, großen Budgets und noch größerem Rummel regelmäßig kunstvollen Sleaze als Mainstreamkino verpackt. Und das mit Erfolg. Nach dem reizvollen aber dramaturgisch holprigen Western-Doppel Django Unchained (2012) und The Hateful Eight (2015) erwarteten Patrick und Daniel nicht weniger als ein Meisterwerk. Ob Once Upon a Time in Hollywood (2019) ein solches ist, wo und wie es sich im Schaffen Tarantinos einordnet, warum Social Media oft ein schlechter Ratgeber in Sachen Filmdiskurs ist, und vieles mehr erfahrt ihr hier.

Timecodes:
  • 00:01:05 - 00:24:05 Tarantino im hässlichen Internet und spoilerfreie Eindrücke
  • 00:24:05 - 01:36:20 Filmgespräch Once Upon a Time in Hollywood (Quentin Tarantino, 2019)

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