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Freitag, 17. März 2017

Podcast #206: Creed (USA 2015) & herzallerliebste Filmempfehlungen

Rocky Balboa übergibt seine durchgeschwitzten Boxhandschuhe und Shorts an den Sohn seines ehemaligen Kontrahenten und Freundes Apollo Creed. Doch bevor wir mit Creed (2015) unsere Rocky-Reihe abschließen, wärmen wir eine beinahe vergessene Podcast-Tradition auf und sprechen über unsere Film-, TV- und Musical(!)-Highlights der letzten Wochen. Im einzelnen sind dies [Amazon Links] Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat (1999), Der Räuber (2010), Miracle Mile (1988), Chess på Svenska (2002), The Last Days of Disco (1998), Batman: The Killing Joke (2016), Die schwarze Mamba (1981), Amazonas - Gefangen in der Hölle des Dschungels (1985), Suicide Squad (2016), Westworld (HBO, 2016) und Batman: Assault on Arkham (2014).

Tinecodes:
  • 00:00:25 - 01:10:00 Filmtipps (siehe oben)
  • 01:10:00 - 01:57:30 (Ende) Kritik Creed (Ryan Coogler, 2015)

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Michael B. Jordan und Tessa Thompson in CREED (2015). Quelle: Warner

Freitag, 10. März 2017

Podcast #205: Rocky Balboa (USA 2006) & The Wicker Man (GB 1973)

Wenn die Inspiration fehlt, schmeißt man einfach mal alles an die Wand und guckt, was haften bleibt. Im Falle des aktuellen Podcasts handelt es sich um zwei besonders schöne Exemplare filmischen Vergnügens, die zwar unterschiedlicher nicht sein könnten, Patrick und Daniel aber in große Verzückung versetzen. Zuerst darf Christopher Lee in Robin Hardys legendärem The Wicker Man (1973) einem neugierigen Polizisten das Fürchten lehren. Anschließend startet Sylvester Stallone sein großes Comeback mit Rocky Balboa (2006) und erinnert uns daran, warum wir uns einst den nuschelnden italienischen Hengst verliebt haben.

Timecodes:
  • 00:00:25 - 00:44:25 Kritik The Wicker Man (Robin Hardy, 1973)
  • 00:44:25 - 01:41:40 (Ende) Kritik Rocky Balboa (Sylvester Stallone, 2006)

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Podcast Download: http://traffic.libsyn.com/bahnhofskino/Bahnhofscast_Episode_205.mp3 (ca. 83 MB)

Christopher Lee als Lord Summerisle in THE WICKER MAN (1973). Quelle: British Lion Films

Freitag, 18. November 2016

Podcast #191: Anyab - Fangs (EGY 1981) & Ator - Herr des Feuers (I 1982)

In erstaunlicher Kürze erfreuen sich Daniel und Patrick an zwei bezaubernden Filmen, die weit mehr zu bieten haben als die schlichten Freuden eines Rip-offs. Zuerst eifert Mohammed Shebl und seine mäßig talentierte, aber motivierte Besetzung der Rocky Horror Picture Show nach. Dabei lässt sich der ägyptische Originaltitel Anyab (1981) nicht nur mit Reißzähnen übersetzen, sondern bietet auch gleich mindestens zwei Dutzend davon. Ach ja, und gesungen wird auch! Solcherlei Freuden darf sich ein harter Krieger wie Miles O'Keeffe als Conan-Epigone Ator - Herr des Feuers (Ator l'Invincible, 1982) natürlich nicht erlauben. Dafür stehen ihm zu viele Schurken, Geister, Riesenspinnen und halbnackte Nymphen im Weg. Doch er bezwingt sie alle - und die Frisur sitzt. Natürlich.

Anyab legal & kostenlos bei archive.org herunterladen.

Timecodes:
  • 00:00:25 - 00:30:20 Rezension Anyab - Fangs (Mohammed Shebl, 1981)
  • 00:30:25 - 01:02:10 [Ende] Rezension Ator - Herr des Feuers (Joe D'Amato, 1982)

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Podcast Download: http://traffic.libsyn.com/bahnhofskino/Bahnhofscast_Episode_191.mp3 (ca. 58 MB)


Miles O'Keefe und Sabrina Siani in ATOR: HERR DES FEUERS (1981). Quelle: Verleih

Montag, 25. Mai 2015

Podcast #122: Der Mann mit dem goldenen Colt (GB 1974) & Forbidden Zone (1980)

Kaum haben wir uns mit Roger Moores Debüt auseinander gesetzt, so folgt schon eine Episode später sein zweiter Einsatz im Geheimdienst ihrer Majestät. Die rasche Abfolge spiegelt auch die Entstehungsgeschichte des Films wider, der zuweilen wirkt, als sei er zwischen Tür und Angel produziert und die erste Schnittfassung mit dem Expresstaxi in die Kinos gekarrt worden. Immerhin beschert uns Der Mann mit dem goldenen Colt (OT: The Man with the Golden Gun) einen der bemerkenswertesten Leinwandauftritte von Hervé Villechaize, den wir auch als König Fausto in Totaler Sperrbezirk - besser bekannt unter seinem Originaltitel Forbidden Zone - erleben dürfen. An seiner Seite: die wunderbare Susan Tyrell.

Im Intro sprechen wir über (mit Amazon-Links, soweit, verfügbar) Mad Max: Fury Road (2015), Porky's (1982), Animal House (1978), Mädchen: Mit Gewalt (1970) und Jeff Wayne's War of the Worlds Musical (2006).

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Susan Tyrell als Queen Doris in FORBIDDEN ZONE (1980)

Freitag, 27. Februar 2015

Podcast #110: Blue Hawaii (USA 1961) & Top Secret! (USA 1984)

In der Hoffnung, dass Elvis' Hüftschwung, die tropische Sonne und jede Menge 50s und 60s Rock Music den trüben Februar etwas erträglicher machen, haben sich der Lohmi und Herr Gramsch in dieser Woche für einen Podcast über Blaues Hawaii (OT: Blue Hawaii, 1961) und Top Secret! (1984) entschieden. Eine Wahl, die sich gelohnt hat. Selten waren die beiden Herren entspannter, fröhlicher und braun gebrannter nach einer Aufnahme-Session. Und dann auch noch diese Starbesetzung: der King of Rock! Val Kilmer! Angela Lansbury! Peter Cushing! Omar Sharif! Das sollte Musik in jedermanns Ohren sein---

Im Intro dreht sich alles um (mit Amazon-Links, soweit verfügbar) Beasts of the Southern Wild (2012), The Americans: Season 1 (2013), Scanners (1981), Alan Partridge: Alpha Papa (2013), The Immigrant (2013), Die Abenteuer des jungen Indiana Jones (1992-1996) und The Amazing Spider-Man 2 (2014).

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Elvis Presley und Freundinnen in BLAUES HAWAII (1961) Quelle: Paramount

Freitag, 9. Mai 2014

Podcast #83: Cannibal! The Musical (1993) meets Ravenous (1999)

Always look on the bright side of… cannibalism?! Ja, klar, die gibt es. Zumindest wenn man den South Park- und The Book of Mormon-Machern Trey Parker und Matt Stone glauben mag. Die beiden verkauften vor rund zwanzig Jahren ihr klangvolles Erstlingswerk Carnival! The Musical gewinnbringend an Troma Video und legten damit den Grundstein für eine bemerkenswerte Karriere. Viel zu kurz hingegen war die Karriere von Antonia Bird, die im vergangenen Winter verstarb. Nicht zuletzt um sie zu ehren - aber natürlich auch, weil so hübsch zum Thema Kannibalismus-Podcast passt - sprechen wir über Ravenous: Friss oder Stirb. Yummy!

Im Intro rezensierte Filme mit Amazon-Links: Enemy (2013), Der Planet Saturn lässt schön grüßen [The Incredible Melting Man] (1977) und Das Attentat - Sarajevo 1914 (2014).


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Freitag, 31. Januar 2014

Podcast #72: Hausu (J 1977) meets Tampopo (J 1985)

Zwei mal delikates Kino aus Japan. Patrick und Daniel sprechen notdürftig kohärent über die Highschool-Komödie-Horror-Fantasy-Melodrama-Musical-Extravaganz Hausu (aka House, 1977). Anschließend retten sie sich mit allerletzter Kraft in die kulinarische Erotikkomödie Tampopo (1985) und haben danach ein unstillbares Verlangen nach Sushi und Ramen. Wenn es euch ähnlich geht, hat dieser Podcast seine Mission erfüllt.

Im Intro rezensierte Filme inklusive Amazon-Links (sofern verfügbar): Paradies: Hoffnung (2012), Flucht von Alcatraz (1979), M.A.R.K. 13 - Hardware (1990), Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen (2010) und Der Löwe im Winter (2003).


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Freitag, 8. November 2013

Podcast #63: The Rocky Horror Picture Show (1975), Kultfilme und Kokolores

Herr Gramsch, ein Freund von Musicals, hat den Lohmi, einen Musical-Banausen, in eine Vorstellung der Rocky Horror Picture Show mitgeschleppt. Reis und Mehl durften nicht geworfen werden, dafür aber flogen Klorollen und Partyhütchen wurden getragen. Ein beschwingter Abend, nach dem man sich die Frage stellt, inwiefern man sich über einen Film lustig machen sollte, der im Grunde doch ziemlich gut ist. Und wenn man es doch tut, in welcher Weise sollte dies geschehen? Und was zeichnet überhaupt einen echten Kultfilm (Unwort des Jahres 1990 bis 2013) so aus? Wir geben mehr oder, äh, weniger schlüssige Antworten.

In unserem Intro-Rückblick auf die Filme der Woche dreht sich diesmal alles um Fast and Furious 6 (2013) und Universal Soldier: Day of Reckoning [FSK ab 18 Jahren] und Ungeschnitten bei buch.de [mit SPIO/JK-Freigabe] (2012).

Lob, Kritik und Filmwünsche bitte an patrick@bahnhofskino.com.

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Quelle: 20th Century Fox

Freitag, 31. Mai 2013

Podcast #43: YETI, DER SCHNEEMENSCH (GB 1957) & THE RETURN OF CAPTAIN INVINCIBLE (AUS 1983)

Wir zollen den legendären britischen Horrorfilmikonen Peter Cushing und Christopher Lee unseren Respekt und sprechen über zwei weniger bekannte Werke aus deren Oeuvre: Yeti, der Schneemensch (OT: The Abominable Snowman) aus den Hammer Studios entführt uns in den Himalaya. Anschließend geht es wieder mal nach Oz, wo Alan Arkin als Captain Invincible (Alternativer deutscher Titel: The Return of Captain Invincible, oder: Wer fürchtet sich vor Amerika?) im gleichnamigen Superhelden-Musical Bösewichtern das Fürchten lehrt. Mehr oder weniger. Zumindest hat die Qualität des Films einem von uns beiden das Fürchten gelehrt. Wir lieben es, Filme hervor zu kramen, die ein Schattendasein im Genrefilm-Kanon führen und hoffen, euch geht es ähnlich.

Feedback, böse Worte und sonstiges an patrick@bahnhofskino.com. Danke!

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Im Intro sprechen wir über [Amazon.de-Links, sofern verfügbar] Die Vögel (1963), Eckis Welt (2007), Class of Nuke 'Em High (1986) und How I Met Your Mother - Season 8 (2012/2013).

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Podcast Download: http://traffic.libsyn.com/bahnhofskino/Bahnhofscast_Episode_43.mp3 (ca. 45 MB)


Peter Cushing noch ganz jung und frisch in YETI, DER SCHNEEMENSCH (1957)
Christopher Lee mal ganz musikalisch in THE RETURN OF CAPTAIN INVINCIBLE (1983)

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Podcast #23: Cry-Baby (USA 1990) & Excision (USA 2012)

Die letzte Episode unseres Podcast vor den Feiertagen, und dafür haben wir zwei ganz besondere Leckerli aus dem DVD-Regal gekramt. Cry-Baby (1990), ein zuckersüßes Fifties-Musical vom Sleaze-Großmeister John Waters mit einer Besetzung für die Ewigkeit: Johnny Depp, Traci Lords, Joe Dallesandro, Iggy Pop, Ricky, Lake, Willem Dafoe und Bahnhofskino-Liebling Susan Tyrrell. Außerdem sprechen wir über einen Publikumshit des vergangenen Fantasy Filmfests, der im Januar 2013 auch in den deutschen Otto-Normal-Filmgucker-Kinos zu bestaunen ist. Das Debüt des immer noch fast gänzlich unbekannten Richard Bates, Excision (2012), mit - oha! - ebenfalls einer Traumbesetzung und John Waters und Traci Lords in Nebenrollen. Da schließt sich der Kreis. Außerdem beantworten wir Feedback und verlieren uns in Nebensächlichkeiten. Das Übliche eben, was ihr bereits von uns kennt.

Zusendung digitalen Schriftverkehrs (Weihnachtsgrüße?) an patrick@bahnhofskino.com, Ansonsten freue ich mich über Kommentare in diesem Blog oder auf unserer Facebookseite (siehe unten). Merci!

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Podcast Download: http://traffic.libsyn.com/bahnhofskino/Bahnhofscast_Episode_23.mp3 (ca. 55 MB)

Cry-Baby (1990) von John Waters. Quelle: New Line Cinema

Excision (2012) von Richard Bates Jr. Quelle: New Normal Film

Donnerstag, 9. August 2012

Podcast #10 - Kifferwahn! Reefer Madness (USA 1936) & Reefer Madness The Movie Muscial (USA 2005)

Egal ob ihr gerade zugedröhnt bis unter die Mütze oder stocknüchtern seid - unsere dieswöchige Episode is gonna blow your fuckin' minds! Nachdem wir euch aktuelle Kinoklopper wie Pixars Brave (Merida - Legende der Highlands) oder Ridley Scotts Prometheus angeteasert haben, widmen Daniel und ich unsere ganze Aufmerksamkeit einem, äh, Klassiker des Aufklärungsfilms - Reefer Madness aus dem Jahre 1936. Und ihr dachtet, ihr wusstet alle schrecklichen Details über das düsterste Jahr des vergangenen Jahrhunderts? Falsch gedacht! Und weil wir gerade dabei sind, werfen wir auch gleich noch einen ausführlichen Blick auf die 2005er Filmversion des Off-Broadway Musicals gleichen Namens. Alan Cumming, Neve Campbell, Kristen "Veronica Mars" Bell und der Cryptkeeper höchstpersönlich, John Kassir, sind nur einige der Stars in der aufwendigen Sing- und Tanzparodie. Wir haben durchaus unterschiedliche Meinungen zu diesem Film. Auf jeden Fall gilt: guten, politisch korrekten Spaß findet ihr so nur in unserem Podcast!

Feedback bitte an patrick@bahnhofskino.com. Ich freue mich darauf!
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"Ich kann nicht glauben, dass man aus diesem wichtigsten aller Exploitation-Aufklärungsfilme Reefer Madness ein Musical mit der Schnitte aus den Scream-Filmen gemacht hat. Skandal!"

Donnerstag, 26. Juli 2012

Blu-Rays für den verschnupften Sommer... hust!

Hurra, endlich sind die heißen, sonnigen Tage da! Baggersee, Park, Schwimmbad, ans Meer... egal wohin, Hauptsache raus. Woo-Hooo!!

Zurück zu meiner Wenigkeit: durch eine Erkältung geschwächt und daher erstaunlich unzynischer- und herzlicher- und netterweise möchte ich euch heute einfach ein paar Tipps geben, welche mit cineastischen Genüssen gefüllten Silberscheiben aus heimischer Produktion und aus dem Ausland derzeit empfehlenswert sind. Für all diejenigen unter euch, die meinen Gesundheitszustand teilen, aus anderen Gründen ans Bett gefesselt oder einfach nur lieber die Sonne meiden und ihren Tag im abgedunkelten Kellerloch verbringen im Anschluss ein paar sehr schicke Neuerscheinungen. Wie immer gilt: enjoy!

Repo Man - der Film, der sich jedem normalen Genre verweigert, auf einer brillanten Blu-Ray aus dem Hause Masters of Cinema (UK).

Repo Men (USA 1984)

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich diesen Film liebe. Das beste Werk von Underground-Auteur Alex Cox mit einem erstaunlich amüsanten Emilio Estevez und der schönsten, zerfurchten Gesichtslandschaft Hollywoods: Harry Dean Stanton. Mit dem Begriff Kultfilm wird leider viel zu oft herumgeschmissen und selbst Streifen damit geadelt, die diesen Titel nicht verdient haben.* Repo Man aber ist DER ultimative Kultfilm der 1980er. Die Masters of Cinema Blu-Ray präsentiert den Film in schönstem hochauflösendem Licht mit amüsant-informativem Bonusmaterial und - Wow! - den Comic-Storyboards des Regisseurs im Booklet. Allein dafür sollte man seine zerkratzte DVD oder abgenudelte VHS-Kassette gegen diese Edition austauschen.

* kürzlich wurde in meiner Anwesenheit Austin Powers (1997) als Kultfilm herbei zitiert - WTF?


Tausendschönchen erstrahlt nun tausend mal so schön wie bisher auf der neuen Blu-Ray von Bildstörung.

Tausendschönchen (CSSR 1966)

Noch so ein schwieriger Film, wenn es darum geht, ihn auf den Punkt zu bringen: surreal-trashige Chickflick-Komödie mit sozialkritischem Einschlag trifft es wohl am Besten. Mit Sicherheit ein Film, den man nur lieben oder hassen kann, denn die beiden Protagonistinnen des Films (Maria und Maria) sind in ihrer selbstverliebt-nervigen Albernheit bestimmt selbst hartgesottenen Cineasten etwas zu viel. Nichtsdestotrotz ein filmhistorisch wertvolles Stück Kino, das jeder gesehen haben sollte. Die Jungs und Mädels von Bildstörung haben sich mit ihrer neuen Blu-Ray von Tausendschönchen [Sedmikrásky] (auch als DVD erhältlich) selbst übertroffen. Neben einem wirklich interessanten Audiokommentar und einem mit etwas unnötig viel akademischem Blabla gefülltem Booklet erscheint der Film auch in einer limitierten Auflage von 300 Stück als Limited Edition mit Soundtrack CD. Leider sehr ohrwurmig, ich kriege die Melodien nicht mehr aus dem Kopf. Aaargh! Und wo wir gerade bei bekloppt nervtütigen Ohrwürmen sind...


Auf Arrow Video (UK) ist nicht nur in Sachen Lucio Fulci und Dario Argento Verlass - das Label hat auch ein Herz für irrsinnige Musicals.

Forbidden Zone (USA 1980)

Vor nicht allzu langer Zeit verstarb die großartige Susan Tyrrell und ich nahm dies zum Anlass, zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen meine Arrow Blu-Ray des Richard Elfman Anarcho-Musicals Forbidden Zone hervor zu kramen und es bei plärrend hoher Lautstärke zu genießen. Weniger sozio-politisch provokant, dafür aber ebenso irre wie Tausendschönchen, kann man den Film immer wieder genießen sofern man keinen allzu großen Wert auf einen nachvollziehbaren Plot legt. Bei all den LSD-inspirierten Bildern, Musicalnummern von Oingo Boingo und den Kipper Kids, gepaart mit einem Ensemble bestehend aus Tyrrell, Danny Elfman, Hervé "Fantasy Island" Villechaize und Joe "Maniac" Spinell würde aber zu viel Handlung auch nur störend wirken.


Eines der vier Wechselcover für The Conformist, die charakteristisch sind für alle Arrow und Arrow Academy DVD und Blu-Ray Veröffentlichungen. Très chic!

Il Conformista - Der große Irrtum (I 1970)

Abschließend noch zwei Arthouse-Klassiker in den weltweit schönsten Edition. Dass Arrow Video nicht nur Trash und Sleaze vollendet auf Blu-Rays packen kann, haben sie schon dutzendfach bewiesen. In ihrer kleinen Reihe Arrow Academy hingegen bringt das Label hingegen immer wieder echte, große Kunst heraus - wie zuletzt Bernardo Bertoluccis Frühwerk Il Conformista - Der große Irrtum. Endlich eine adäquate Möglichkeit, dieses Meisterwerk in makelloser Bildqualität und eingebettet in außergewöhnlich gut produzierte Bonus Features zu genießen.


Über die Auswahl der Filme in der Criterion Collection kann man sich beizeiten streiten - nicht aber über die künstlerische Qualität der Cover. Die Blu-Ray von Belle de Jour macht da keine Ausnahme.

Belle de jour - Schöne des Tages (F 1967)

Einen der schönsten und auch für Otto-Normal-Filmchengucker zugänglichsten Filme von Luis Buñuel wurde endlich mit einer Blu-Ray aus dem Hause Criterion geadelt - der Heimkinoschmiede, die uns bereits hunderte Meisterwerke auf Laserdisc, DVD und in HD geschenkt hat... und alles von Wes Anderson... und zwei Filme von Michael Antichrist Bay! Aber zurück zu Belle de Jour: dieser Klassiker des erotischen, surrealen Kinos mag nicht so abgefahren und innovativ sein wie Der Diskrete Charme der Bourgeoisie (mein liebstes Buñuel-Werk), ist aber ebenso sehenswert. Nicht zuletzt für Catherine Deneuves brillante Darstellung (die beste ihrer Karriere!) der vom Hausfrauendasein gelangweilten Protagonisten Séverine, die sich auf der Suche nach Abenteuern in einen Nebenjob in einem Puff flüchtet. Akademisch wertvolle und überwiegend sehr unterhaltsame Bonus Features inklusive. Der Import lohnt - trotz des für uns Europäer schlechten Dollarkurses.

Donnerstag, 3. November 2005

Singin' in the Rain (USA 1952) - Review [R2]

Mit Gene Kelly, Debbie Reynolds, Donald O’Connor, Jean Hagen und Cyd Charisse
Musik: Arthur Freed (Texte) & Nacio Herb Brown (Orchestrierung)
Buch: Adolph Green & Betty Comden
Produktion: Arthur Freed
Regie: Stanley Donen und Gene Kelly


Warum nicht auch mal auf einen älteren Titel aus meiner DVD-Bibliothek hinweisen? Um’s kurz zu machen: Singin' in the Rain, in Deutschland auch bekannt als Du sollst mein Glücksstern sein, ist das wohl beste MGM-Musical aller Zeiten. Die drei Hauptdarsteller leisten geradezu Außerordentliches und die Musik- und Tanzeinlagen sind ausnahmslos perfekt geschrieben und inszeniert. Dies alles wird auf Warners 2002 erschienener Doppel-DVD präsentiert in perfekt restaurierten Technicolor-Farben, kristallklarem Sound und inklusive einer Auswahl exzellenten Bonusmaterials. Meine Empfehlung: Kaufen!

Ende der Rezension.



„Aber Musicals sind Kinderkram!“

Wenn du Gene Kelly auch nur einmal dabei betrachten durftest, wie er sich leidenschaftlich an die katzengleiche Cyd Charisse heranschmiegt und beide in der wohl spektakulärsten Musicalnummer des Films ein erotisches Feuerwerk entfachen (Ja, richtig gehört: e-ro-tisch), wird Singin' in the Rain sogleich den Platz deiner Emanuelle in Bangkok-DVD im Wandregal einnehmen.

Solltest du dich aber eher von einem mädchenhaften Charme begeistern lassen, so vergiss einfach das Männer verschlingende Raubtier Charisse und wende dein Augenmerk Debbie Reynolds zu. Dieses schelmische Leuchten in den Augen. Diese Leichtfüßigkeit. Diese zerbrechliche Schönheit. Hey, nicht umsonst sind dieser Frau Gene Kelly (beruflich) und Tony Curtis (im Privaten) erlegen.

Und noch etwas zum Thema „Kinderkram“: Singin' in the Rain ist in seiner Darstellung Hollywoods der 20er Jahre ausgesprochen detailliert und pointiert. Zwar ist der Film auch als leichte Komödienkost zu genießen, doch bieten sich für den Cineasten zahlreiche Gelegenheiten, Insiderwitze über hilflose Schauspieler, cholerische Regisseure und Produzenten, und die Oberflächlichkeit der Klatschpresse ausfindig zu machen. Darüber hinaus bietet die Tatsache, dass die Handlung in der Zeit des Übergangs vom Stumm- zum Tonfilm angesiedelt ist, die Möglichkeit, so einiges über den Aufruhr und die resultierenden Problematiken zu lernen, die der Einmarsch des Jazz Singers im Hollywood des Jahres 1927 verursachte.



„Pffffft… Ich bin nicht überzeugt. Bin doch kein Cineast (igitt!) oder so was. Und diese ach-so-subtile Erotik ist doch eher was für Mädels.“

Hast du dich jemals gefragt, warum der DTS-Sound der neuesten Herr der Ringe-Box deine Angebetete kalt lässt? Oder hat sich jemals das Objekt deiner Begierde vom perfekten Digitaltransfer von Rache der Sith beeindruckt gezeigt? Oder hat sie etwa große Augen gemacht, als sie einen Blick auf deine tolle Hellraiser-Puzzlebox geworfen hat?

Wahrscheinlich nicht.

Wie würde sich im Kontrast dazu ein Abend mit der Angebeteten, einer Flasche guten Rotweins und einer Privatvorführung von Singin’ in the Rain bei Kerzenschein entwickeln? Gemeinsames Lachen über die Eskapaden des dynamischen Duos Kelly/O’Connor (zur Lockerung der Atmosphäre), gefolgt vom gemeinsamen Bangen um das amouröse Schicksal dieser Traumpaarung (Sie: „Wird für die beiden wohl alles gut enden? Wie spannend! Darf ich deine Hand halten?“), und schließlich… na ja, wie der Film und der Abend mit der Traumfrau ausgeht, das musst du selbst abwarten. *räusperHappyEndingräusper*

Die Briefmarkensammlung war gestern.



„Also gut, Mädels mit Musicals anzubaggern habe ich nicht nötig. Und was hat so ein Film außer ein paar Tanznummern schon für mich zu bieten?“

Wie wäre es mit Humor? Die größte Stärke des Films – neben seinen perfekt choreographierten Tanz- und Gesangseinlagen – ist der unglaubliche Wortwitz. Die anfänglichen Verbalgefechte zwischen Kelly und Reynolds können es mühelos mit den besten Momenten einer Howard Hawks- oder Billy Wilder-Produktion aufnehmen. Jean Hagen glänzt als Stummfilm-Star, deren Mangel an Intelligenz und einer halbwegs erträglichen Stimme für andauernde Streitigkeiten mit ihrem Regisseur und Amüsement des Zuschauers sorgt. („Into the bush!“) Und diverse Seitenhiebe auf das Leben der Reichen und Schönen in Hollywood wirken auch heute noch so frisch wie vor über 50 Jahren.

Und wenn dir alleiniger Wortwitz nicht reicht, so verweise ich abschließend auf Donald O’Connor. Kellys Sidekick ist ein wandelnder Spezialeffekt, der in Singin' in the Rain mit „Make ’em laugh“ die wohl körperlich herausforderndste Musicaldarbietung leistet. O’Connor spielt Klavier, tanzt, wird niedergeschlagen, prügelt sich mit einem Stoff-Mannequin, läuft Wände hinauf, schlägt Salti und durchbricht schließlich die Studiowand, nur um sich schon Sekunden später strahlend vor dem (imaginären) Publikum mit einem Kniefall zu bedanken. Ach ja, singen und grimassieren tut er noch dazu. All dies geschieht dermaßen leichtfertig als hätte er sich die besten Gene Chico, Harpo und Groucho Marx’ geklaut und in seinen Genpool geworfen. O’Connor ist nicht nur ein begnadeter Tänzer, sondern ein ebenso genialer Komödiant.







„Aber ist das nicht alles furchtbar altmodisch und total überholt?“

Ja, und genau das ist das schöne an diesem Film. Auf den meisten amerikanischen RomComs der letzten Jahre lastet der Fluch postmoderner Ironie. Selten sieht man heute noch ein glückliches Filmpaar, dass sich „einfach so“ verliebt und nicht zuerst durch für beide äußerst peinliche Situationen schreiten muss. Daher mutet es fast bizarr an, wenn Kelly seiner Angebeteten bereits im ersten Drittel des Films seine Liebe im Scheinwerferlicht gesteht bevor er überhaupt die Chance hatte, in einen Apfelkuchen zu onanieren oder der bezaubernden Miss Reynolds mit einem gewissen Körpersekret die Haare zu frisieren.

Eine neuere amerikanische Liebeskomödie, an der ich mich vor kurzem erfreuen durfte, handelte von einem Teenager, der sich in ein gleichaltriges Porno-Starlet verliebt und, im Laufe der mit 130 Minuten überlangen Geschichte, auf dem Wege in ihr Herz (und unter ihren Rock) Misshandlungen seitens ihres Zuhälters und einen desillusionierenden Besuch einer Sexmesse hinter sich bringen muss. Was nach vor knapp 30 Jahren Taxi Driver seinen düsteren Touch verlieh, geht offensichtlich heute als leichte Teen Comedy-Kost durch. Nenn mich konservativ, doch nach all dem Yuck!-Humor im US-Kino der letzten Jahre hat man sich vom brillant unschuldigen Kitsch eines klassischen Musicals wie Singin’ in the Rain beinahe entwöhnt und lässt es daher heute umso frischer und unbekümmerter erscheinen.



„Äh… wie hieß der Film mit der Teeny-Pornodarstellerin doch gleich?“

Stolz und Vorurteil… glaube ich.



Bild:
Warners DVD-Präsentation ist prächtig. Die Reproduktion der intensiven Technicolor-Farben muss die Restauratoren vor große Schwierigkeiten gestellt haben, die sie aber eindrucksvoll gemeistert haben. Bis auf minimale Verschmutzungen in den ersten Minuten ist das Bild perfekt, kontrastreich und die Farben dynamisch. Warners Ultra-Resolution Process (uh-oh!) sei Dank! Singin' in the Rain reiht sich damit in die illustre Gesellschaft von Der Unsichtbare Dritte, Citizen Kane, Meet Me in St. Louis und Der Zauberer von Oz als ein weiterer Warner-Titel ein, dem man sein hohes Alter in keinem Moment ansieht.

Ton:
Dem englischen Ton wurde für diese Special Edition ein neuer 5.1 Surround-Mix spendiert. Der überarbeitete Sound klingt etwas klarer, bleibt der originalen Mono-Tonspur aber weitestgehend treu. Für Puristen gibt es darüber hinaus den Film in mono in den folgenden Sprachen: englisch, deutsch (passable Synchronisation, doch qualitativ meilenweit hinter dem Original) und spanisch.

Untertitel:
Untertitel stehen zur Verfügung in deutsch, englisch, spanisch, schwedisch, norwegisch, dänisch, finnisch, portugiesisch, hebräisch, polnisch, griechisch, türkisch, ungarisch, isländisch, kroatisch, französisch und italienisch. UT für Hörgeschädigte in Deutsch und Englisch.

Extras:
Reichlich. Der Audiokommentar mit Beteiligung von Debbie Reynolds, Cyd Charisse, Kathleen Freeman, Stanley Donen, den Autoren Betty Comden und Adolph Green, Baz Luhrman, dem omnipräsenten Rudy Behlmer und dem kürzlich verstorbenen Donald O’Connor ist ein Muss. Er bietet zum großen Teil dieselben Informationen wie die 30-minütige Doku What a Glorious Feeling auf Disc 2, geht aber weiter in die Tiefe. Wenn nur Zeit für ein Extra bleibt, so würde ich den Kommentar empfehlen.


Die neu produzierte Doku ist routiniert zusammengestellt, verschwendet aber leider zuviel Zeit mit Filmausschnitten. Besser ist da schon das für das amerikanische Fernsehen produzierte, 90-minütige Musicals Great Musicals, das einen guten Einblick in die Filme der Arthur Freed Unit in den 30er, 40er und 50er Jahren bietet.

Besonders interessant sind die Ausschnitte aus früheren Arthur Freed-Produktion, in denen die Songs aus Singin’ in the Rain premierten. Weiterhin gibt es Fotogalerien, Castingaufnahmen mit den Darstellern und noch vieles mehr zu entdecken.


Fazit: Warners 2-Disc Special Edition von Singin’ in the Rain ist auch drei Jahre nach ihrem Erscheinen immer noch DIE Referenz in Sachen Musicals auf DVD.

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Auf einer Skala von Hervorragend – Sehr gut – Gut – Okay – Mäßig – Schlecht
Film: Hervorragend
Bild: Hervorragend (1.33:1 Full Screen)
Ton: Sehr gut (DD 5.1; mono)
Extras: Sehr gut (Audiokommentar, 2 Dokumentationen, Castingaufnahmen, Kinotrailer, Galerien u.a.)

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